AvaTrade Handelszeiten 2020 Diese Zeiten sollten Trader kennen

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eToro Handelszeiten & Börsenzeiten – So können Sie Ihr Trading optimal planen!

Bei eToro können Trader auf der ganzen Welt ihre Handelsgeschäfte rund um die Uhr und an fast jedem Tag der Woche tätigen. Zu jeder Tages-und Nachtzeit versorgt eToro seine Kunden mit Echtzeitkursen und Liquidität. Die genauen Handelszeiten des eigenen Brokers gehören zu den Dingen, die jeder professionelle Trader kennen sollte. Dieser Ratgeber informiert Sie über:

  • Die Handelszeiten bei eToro
  • Zeiten und Dauer der täglichen Pausen
  • Ablaufdatum von Verträgen

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Wissenswertes zu Börsenzeiten

Bei eToro haben Sie die Möglichkeit, Ihre Handelsgeschäfte fast durchgängig zu tätigen. Sie können rund um die Uhr handeln und sind nicht an Schließ- und Öffnungszeiten gebunden. Der Handel schließt lediglich von Freitagabend bis Sonntagabend. Diese durchgängige Versorgung mit Kursen und Liquidität ist der unterschiedlichen Börsenzeiten dieser Welt zu verdanken. eToro ist mit Finanzinstitutionen auf der ganzen Welt vernetzt und ermöglicht seinen Kunden uhrzeitunabhängiges Handeln.

Bei Börsenschluss zum Wochenende werden Ihre offenen Positionen automatisch geschlossen, es sei denn sie sind mit der „Halten übers Wochenende“ Markierung versehen. Bedenken Sie, dass für das Halten Ihrer Positionen über das Wochenende bestimmte Gebühren anfallen können. Die Höhe dieser Gebühren hängt vom zugrundeliegenden Instrument ab – die zugehörige Liste finden Sie auf der eToro Webseite.

Weitere eToro Ratgeber:

eToro Handelszeiten und Börsenzeiten im Detail

Bei eToro öffnet der Handel für Währungspaare am Sonntag um 21:05 und schließt am Freitag um 21:30. Silber, Gold und Erdöl sind in der Zeit von Sonntag 22 Uhr bis Freitag 30:30 handelbar. Der Handel mit US-Indizes beginnt um die gleiche Zeit, schließt allerdings eine halbe Stunde früher. Bei dem deutschen und dem französischen Index startet der Handel jeden Montag um 7 Uhr und schließt freitags um 20:45. Der Handel mit Aktien ist von Montag um 13:30 bis Freitag um 20:30 möglich.

Abgesehen von Währungspaaren pausiert der Handel der anderen Instrumente täglich für einen gewissen Zeitraum. Bei Silber und Gold zum Beispiel findet die tägliche Pause von 21:00 bis 22:00 statt und bei den US-Amerikanischen-Indizes von 20:15 bis 20:30. Andere Indizes, wie GER30 oder UK100 pausieren täglich von 20:45 bis zum folgenden Morgen um 7 bzw. um 8 Uhr. Bei eToro finden Sie eine vollständige Liste zu Börsenzeiten aller handelbaren Instrumente.

Wenn Sie Erdöl als Handelsinstrument nutzen, sollten Sie wissen, dass die Verträge jeden Monat an einem bestimmten Tag zum Marktschluss auslaufen. Das bedeutet, dass alle zu diesem Zeitpunkt offenen Positionen automatisch geschlossen werden. Sie finden nächste Rollover-Datum zusammen mit den übrigen Angaben zu den eToro Börsenzeiten auf der eToro Website.

Fazit

Bei eToro können Sie rund um die Uhr handeln und pausieren nur von Freitagabend bis Sonntagabend. Natürlich kommt es auch auf das zugrundeliegende Instrument an, doch im Grunde werden Sie in den angegebenen Zeiträumen durchgehend mit Kursen für Devisen, Edelmetalle, Indizes und Aktien versorgt. Die Märkte pausieren täglich zu bestimmten Zeiten und Erdöl-Positionen werden einmal im Monat automatisch geschlossen.

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eToro ist eine Multi-Asset-Plattform, die Investitionen in Aktien und Kryptowährungen sowie das Trading von CFD-Anlagen anbietet.
CFDs sind komplexe Finanzinstrumente. Wegen der Hebelwirkung tragen sie ein hohes Risiko, Geld schnell zu verlieren. 62 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld.
Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.
Kryptowährungen sind nicht reguliert und ihre Preise können stark schwanken. Deshalb eignen sich Kryptowährungen nicht für alle Investoren. Das Trading von Kryptowährungen unterliegt keinerlei Aufsicht durch die EU-Regulierungsbehörden. Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt.
Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sollten nicht als Anlageberatung angesehen werden.

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XETRA Handelszeiten 2020: Diese Börsenzeiten sollten Sie kennen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 02.04.2020

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Rund um die Uhr sind viele Broker erreichbar, in vielen Ländern haben selbst Einzelhändler 24 Stunden am Tag geöffnet. Da erstaunt es, dass es ausgerechnet im computergestützten Xetra-Handel noch immer feste Xetra-Handelszeiten gibt. Doch das hat durchaus seinen Sinn.

Xetra-Handelszeiten im Überblick

  • Handel von 9.00 bis 20.00 Uhr
  • Am Wochenende kein Handel
  • Auktionen ab 8.50 Uhr
  • Bei Tradegate länger handeln
  • Devisen und Rohstoffe fast ohne Handelszeiten

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1. Warum gibt es Handelszeiten?

Vorbei sind die Zeiten, als Broker morgens erst einmal ausführlich die Zeitung lasen, am späten Vormittag in ihre Büros kamen und am Nachmittag schon wieder fertig waren, weil die Börse schloss. Der Computer hat den Handel beschleunigt, doch feste Börsenzeiten gibt es noch immer, obwohl der Parketthandel in Frankfurt schon seit 2020 abgeschafft ist.

Das hat vor allem drei Gründe. So arbeiten auch die Computer nicht alleine, sie müssen überwacht und bedient werden. Entscheidender dürfte aber sein, dass nachts zu wenig Handel stattfinden würde. Bei großen Werten wie Aktien von DAX-Unternehmen ist das kein Problem, bei weniger stark gehandelten Werten gibt es aber dann mitunter nicht mehr genug Angebot und Nachfrage, als dass noch ein ausreichender Handel möglich wäre. Eine Verlängerung der Handelszeiten würde außerdem die Banken und Investmentgesellschaft unter Druck setzen, auch nachts Mitarbeiter bereit zu halten, was bei denen natürlich auf wenig Gegenliebe stoßen würde.

2. Die Handelszeiten im Detail

Der Börsentag beginnt morgens um 7.30 Uhr mit dem Vorhandel. Der eigentliche fortlaufende Handel wird um 8.50 Uhr mit der Eröffnungsauktion eingeleitet. Hier wird zunächst der neue Startkurs ermittelt. Denn der Schlusskurs vom Vortag bildet womöglich längst nicht mehr die aktuelle Marktlage ab. Bei der Auktion wird der Kurs ermittelt, zu dem möglichst viele Marktteilnehmer zum Zuge kommen. Denn ist er zu hoch, gibt es zu wenige Käufer, ist er zu niedrig zu wenige Verkäufer.

Der eigentliche Handel beginnt um 9.00 Uhr, kurz nach Mittag finden weitere Auktionen statt. Es beginnt um 13.00 Uhr mit den DAX und TecDAX-Werten und endet zunächst um 13.17, wenn die Auktion der fortlaufend gehandelten Nebenwerte ausläuft. Von 13.25 bis 13.30 Uhr findet dann die Auktion derjenigen Aktien statt, die nicht fortlaufend gehandelt werden, also der selten gehandelten Nebenwerte. Der fortlaufende Handel endet um 17.30 Uhr, dann beginnt die Schlussauktion. Es folgt der bis 20.00 Uhr dauernde Nachhandel.

Am Wochenende bleibt die Börse geschlossen, ebenso an Feiertagen. Mitunter können auch Feiertage in den USA Einfluss auf den deutschen Börsenhandel haben. Dann bleibt die Börse zwar nicht geschlossen, die Handelsumsätze können aber niedriger sein.

3. Länger handeln

Natürlich können Anleger auch nachts Anlageentscheidungen treffen. Bei fast allen Online-Brokern lässt sich rund um die Uhr handeln. Doch ausgeführt werden die Aufträge erst am nächsten Tag. Bei selten gehandelten Nebenwerten findet der Handel oft sogar mit der Auktion am nächsten Nachmittag statt.

Beim Xetra-Konkurrenten Tradegate gelten längere Handelszeiten, dort wird bis 22.00 Uhr gehandelt. Außerdem sind die Tarife dort oft günstiger, dafür sind die Handelsumsätze geringer, was vor allem bei Nebenwerten ein Nachteil sein kann.

An den meisten großen Börsen gelten aber ähnliche Regelungen wie bei den Xetra-Handelszeiten, das haben die Börsengesellschaften so vereinbart.

Nicht nur in Frankfurt gelten feste Handelszeiten, sondern auch an anderen Börsen.

4. Xetra-Handelszeiten und der CFD-Handel

Differenzkontrakte (CFDs) werden meistens außerbörslich bei spezialisierten Brokern gehandelt. Trotzdem ist auch hier der Handel mit Kontrakten auf deutsche Aktien oft von den Xetra-Handelszeiten abhängig. Denn die Broker müssen ihre Positionen unter Umständen über die Börse absichern. Spekulieren ähnlich viele Trader auf fallende wie auf steigende Kurse, decken die Gewinne der einen die Verluste der anderen. Anders sieht es aus, wenn viele Kunden in die gleiche Richtung investieren. Dann kann nämlich die Auszahlung der Gewinne den Broker überfordern. Er sichert seine Positionen deshalb über die Börse oder über Liquiditätsgeber ab. Deshalb richten sich die Handelszeiten hier meist ebenfalls nach den Xetra-Handelszeiten.

Anders ist es bei Devisen und Rohstoffen. Die werden nämlich weltweit gehandelt. Kann eine Position nicht über die Börse in Frankfurt abgesichert werden, hat vielleicht die in New York, Hong Kong oder Tokio geöffnet. Deshalb bieten einige Broker den Handel rund um die Uhr an, am Wochenende ist aber auch hier meistens kein Handel möglich.

5. Fazit

Auch in Zeiten des Online-Handels gibt es an den Börsen Ruhepausen. Aufträge können meist auch in dieser Zeit aufgegeben werden, ausgeführt werden sie aber erst am nächsten Tag. Ohnehin wird nicht jedes Wertpapier zu jedem Zeitpunkt gehandelt. Selten gehandelte Aktien werden nicht fortlaufend, sondern ihm Rahmen von Auktionen gehandelt. Dabei werden Aufträge im Orderbuch gebündelt und ausgeführt, wenn ausreichend Angebot und Nachfrage vorliegen. An der Tradegate Exchange sind die Handelszeiten etwas länger, doch auch hier gibt es Handelszeiten. An den Wochenenden sind die Börsen generell geschlossen.

Börsenzeiten und Forex Handelszeiten

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Einer der größten Vorteile von Forex Trading ist der, dass man rund um die Uhr handeln kann. Als Aktienhändler ist man an die Börsenzeiten gebunden, beim Devisenhandel jedoch kann man 24 Stunden am Tag handeln und das fünf Tage die Woche. Wenn man also nur mit Devisen handeln möchte hat man leichtes Spiel und weiß, dass alle Währungspaare rund um die Uhr gehandelt werden können. Die meisten handeln jedoch auch mit CFDs oder Rohstoffen und sind darauf angewiesen zu wissen wann der Handel möglich ist und wann er geschlossen ist. Hier finden Sie die wichtigsten Handelszeiten im Überblick:

Instrument Handelsbeginn Handelsende Handelsunterbrechung
Devisen Sonntag 20 Uhr Freitag 19 Uhr
Gold und Silber Sonntag 21 Uhr Freitag 18:45 Uhr 20 – 21 Uhr
DAX Wochentags 9 Uhr Uhr Täglich 20 Uhr
NSDQ und DJ Sonntag 21 Uhr Freitag 18:45 Uhr 19:15 – 19:30 Uhr
Öl Sonntag 21 Uhr Freitag 18:45 Uhr 20:15 – 21 Uhr

Wie bereits angesprochen findet der Devisenhandel rund um die Uhr statt, zumindest wenn man einmal vom Wochenende absieht. Der Grund dafür ist eigentlich offensichtlich, wird jedoch immer wieder gefragt. Das Besondere am Devisenmarkt ist schließlich, dass immer Währungspaare gehandelt werden und diese sich oft über die ganze Welt verteilen. Zum Beispiel AUD/USD. Hier möchten die Australier zu ihren Handelszeiten ihre eigene Währung handeln, die US-Amerikaner jedoch auch ihre eigene Währung im Vergleich zum Australischen Dollar handeln – ebenfalls zu ihrer Zeit. Wenn man den Handel nur ermöglichen würde wenn beide Handelszentren geöffnet sind, wäre ein Handel praktisch nur schwer durchführbar. Gleiches gilt für Tokyo-Frankfurt, London-New-York usw.

Allerdings gibt es große Unterschiede wie viel gehandelt wird und am meisten Volumen wird natürlich dann umgesetzt wenn möglichst viele Handelszentren gleichzeitig geöffnet haben bzw. sich überschneiden. Besonders beliebt ist der Handel am Nachmittag deutscher Zeit, etwa zwischen 14 und 17 Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt ist auch beim US-Handel am meisten Betrieb. Ähnliches gilt für den frühen Morgen nach deutscher Zeit wenn die Japanische Börse noch geöffnet hat. Für Forex Trader heißt es zu diesen Zeiten immer wachsam zu bleiben, denn hier sind hohe Umsätze und starke Schwankungen zu erwarten.

Rohstoffhandel Besonderheiten – Preise, Gewinnspannen und spezifische Risiken beim Trading mit Rohstoffen!

Was sind Rohstoffe? Rohstoffe liefern die Grundlagen für die Herstellung zahlreicher Konsumgüter, für die Produktion von Lebensmitteln und natürlich für die Energieerzeugung. Angesichts einer zunehmenden Weltbevölkerung und steigenden Lebensstandards auch in den Schwellenländern steigt der Bedarf an Rohstoffen und diese Anlageklasse wird auch für Investoren zunehmend interessanter. Der Rohstoffhandel unterliegt jedoch eigenen Gesetzmäßigkeiten, Anleger und Trader sollten die Besonderheiten des Rohstoffhandels kennen und wissen, welche Finanzinstrumente privaten Anlegern zur Verfügung stehen, um von der Preisentwicklung zu profitieren. Wie läuft der Rohstoffhandel ab? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie erhalten Investoren Zugang zu den Märkten? Wir gehen ins Detail!

  • Physischer Rohstoffhandel an Kassamärkten
  • Warenkontrakthandel über Terminbörsen
  • Rohstoffhandel über Futures Kontrakte
  • Weitere Handelsmöglichkeiten über CFDs, ETFs, Zertifikate, Aktien

In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr zu folgenden Themen:

Kassamärkte und Terminbörsen

Eine der Besonderheiten des Rohstoffhandels ist es, dass es verschiedene Handelsplätze gibt. Die sogenannten Kassamärkte sind dem physischen Warenhandel vorbehalten. Hier werden Transaktionen zwischen Produzenten und ihren Abnehmern abgewickelt, der gehandelte Rohstoff wechselt tatsächlich den Besitzer, und zwar – und das ist das Besondere an Kassamärkten – innerhalb von zwei Tagen. Bei den Terminbörsen hingegen sieht es anders aus. Hier werden Rohstoffe über Kontrakte zu beliebigen Zeitpunkten in der Zukunft gehandelt.

  • Kein Zugang zu Kassamärkten für private Anleger
  • Rohstoffhandel primär über Futures-Kontrakte
  • Indirekter Rohstoffhandel über Derivate

Weltweiter Rohstoffhandel – undenkbar ohne Kontrakte

Anders als bei anderen Anlageklassen gehört es zu den Besonderheiten des Rohstoffhandels , dass Rohstoffe mithilfe von Kontrakten gehandelt werden. Erzeuger land- und forstwirtschaftlicher Produkte können ihre Erträge schon lange vor der Ernte anbieten und verkaufen, indem sie mit dem Käufer einen Kontrakt schließen. Die standardisierten Kontrakte der weltweit verteilten großen Warenterminbörsen legen Menge und Qualität des Rohstoffes, das Lieferdatum und auch den vereinbarten Preis fest. Für beide Parteien ist der Kontrakt verbindlich. Für die Sicherheit der Handelsumgebung verbürgt sich die Terminbörse, die die Bonität ihrer Mitglieder prüft und überdies Sicherheiten einfordert.

Hier haben sich im Laufe der Zeit Schwerpunkte herausgebildet – so gibt es Terminbörsen wie die CBOT in Chicago, an der Getreide gehandelt wird, während andere Terminbörsen auf Metalle oder Energieträger spezialisiert sind.

Als privater Anleger Rohstoffe handeln?

Private Anleger haben von vornherein nicht zu allen Bereichen des Rohstoffhandels Zugang – so bleiben die Kassamärkte den Großhändlern und der verarbeitenden Industrie vorbehalten. Aber auch an den Terminbörsen können private Investoren nur teilhaben, wenn sie über einen zugelassenen Broker den Zugang erhalten. Dieser erlaubt dann seinen Kunden, mit den Finanzinstrumenten in seinem Handelsangebot zu traden und zu investieren, darunter gegebenenfalls auch Rohstoffe. Diese können auch von Privatanlegern durch Futures Kontrakte, aber auch durch Differenzkontrakte, Zertifikate und ETFs gehandelt werden. Wer mit Aktien in Rohstoffe investieren will, kann Unternehmensanteile von Firmen aus dem Rohstoffsegment erwerben, beispielsweise von Bergbauunternehmen.

Rohstoffe handeln für private Anleger ist möglich über

  • Futures Kontrakte
  • Differenzkontrakte auf Rohstoffe
  • Rohstoff-Zertifikate
  • Rohstoff-ETFs
  • Aktien von Unternehmen im Rohstoffsegment

Der Rohstoffhandel mit Futures

Wie bereits erklärt, sind die sogenannten Futures Kontrakte eine Besonderheit im Handel mit Rohstoffen, ja sogar speziell für diese Anlageklasse entwickelt. Die Terminbörsen haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Futures-Kontrakte zu standardisieren, so dass für die Händler nun die individuelle Ausarbeitung für jeden einzelnen Abschluss entfällt. Dies erleichtert den Handel, aber auch den Weiterverkauf. Ein Futures Kontrakt muss genaue Angaben enthalten zu

  • Lieferzeitpunkt
  • Liefermenge
  • Qualität der Ware
  • Preis

Zusätzlich zu den verbindlichen Angaben können Käufer und Verkäufer eigene Präferenzen in den Kontrakt aufnehmen. Dank des vereinbarten Liefertermins steht die Laufzeit des Kontrakts fest, er ist für beide Parteien insofern bindend, als der Erzeuger zum festgelegten Zeitpunkt liefern muss, der Käufer muss dann auch abnehmen – und zahlen. Wer die Ware nicht wirklich in Empfang nehmen will, kann nun die demnächst fälligen Futures rechtzeitig vorher weiterverkaufen. Die dabei erzielten Gewinne können in neue Kontrakte mit längeren bzw. anderen Laufzeiten angelegt werden. Dieser Übergang vom alten zum neuen Kontrakt wird in der Fachsprache als „Rollover“ bezeichnet und vornehmlich von Tradern oder privaten Investoren genutzt.

XTB bietet den CFD Handel auf Rohstoffe

CFDs – Indirekter Handel mit Rohstoffen

Angesichts der Praxis des Rollover, des „Rollens“ von Kontrakten, leuchtet es ein, dass es einen regen Handel mit Rohstoffen gibt, bei dem es gar nicht um die physischen Waren geht, sondern um deren Preisentwicklung. Daher können Rohstoffe auch mit anderen Finanzinstrumenten indirekt gehandelt werden. Dazu gehören zum Beispiel Differenzkontrakte oder CFDs. Da man Differenzkontrakte auf Rohstoffe bei einer geringen Sicherheitsleistung gleichzeitig um bis zu 1:10 hebeln kann, das eingesetzte Kapital also maximal zehnfach vervielfachen kann, lassen sich hier sehr hohe Gewinne erzielen – für unerfahrene birgt dieses sehr spekulative Derivat aber auch entsprechende Verlustrisiken. Differenzkontrakte lassen sich hervorragend kurzfristig handeln, um von positiven ebenso wie von negativen Kursveränderungen zu profitieren, und werden wegen ihrer Flexibilität von erfahrenen Tradern geschätzt. Für Einsteiger eignen sich hingegen eher passive Anlagen wie die zunehmend beliebten ETFs, die einfach die Preisentwicklung von Basiswerten abbilden und daher weniger Fachwissen und administrativen Aufwand erfordern.

Rohstoffe – Preise und Gewinnspannen

Wer sich für die Anlage in Rohstoffen entscheidet, muss auch bei den Gewinnen die Besonderheiten des Rohstoffhandels kennen. Während bei anderen Finanzprodukten Zinsen anfallen oder auch bei Aktien Dividenden ausgeschüttet werden, lassen sich Gewinne im Rohstoffhandel zunächst erzielen, indem man günstig einkauft und zu einem besseren Preis weiterverkauft. Dabei unterliegen die Rohstoffpreise dem Verhältnis von Angebot zur Nachfrage. Will man die künftige Preisentwicklung kalkulieren, muss man also die künftige Nachfrage gegenüber dem zu erwartenden Angebot möglichst realistisch einschätzen können. Allerdings unterliegen Rohstoffpreise dabei auch wenig vorhersehbaren Einflüssen, beispielsweise Missernten durch Dürre oder Produktionseinbrüchen infolge von Konflikten und Unruhen.

Futures Broker: Zugang zum Rohstoffhandel

Um am Rohstoffhandel teilnehmen zu können, benötigen private Anleger Zugang zu den Börsen. Diesen erhält man über einen Broker, der auf den Handel mit Futures Kontrakten spezialisiert ist. Aber auch zahlreiche Direktbanken ermöglichen den Handel von Futures Kontrakten über ein Depot. Anleger sollten in jedem Fall zunächst einen Brokervergleich nutzen, um sicherzugehen, dass man einen Anbieter wählt, der gute Konditionen und Gebühren bietet und auch in anderen Bereichen überzeugen kann. Wichtig sind die Breite des Handelsangebotes, das neben Futures auch andere Anlagemöglichkeiten bieten sollte, die Funktionalität der Handelsplattform und der Kundenservice des Brokers. Mindestens ebenso wertvoll sind Schulungs- und Informationsangebote, die es Anlegern und Tradern erlauben, ihr Wissen um den Rohstoffhandel zu erweitern, ein kostenloses Musterdepot für risikofreien Einstieg mit virtuellem Kapital, und natürlich auch eine seriöse Regulierung – letzteres gilt besonders bei Anbietern mit Hauptsitz außerhalb von Deutschland. Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Futures Brokers sind zusammengefasst

  • Breite des Handelsangebotes
  • Mindesteinlage
  • Gebühren und Kommissionen
  • Kundensupport
  • Schulungsmaterialien und Musterdepot

Besonders beim Rohstoffhandel mit seinen Eigenheiten ist es für Anleger sicherlich wertvoll, mithilfe eines kostenfreien und am besten zeitlich unbefristeten Demokontos den Handel mit Futures-Kontrakten kennenzulernen und sich mit der Handhabung der Handelsplattform vertraut machen zu können. Im Falle von technischen Schwierigkeiten und Fragen ist ein deutschsprachiger Support, der rasch und umstandslos zu erreichen ist, ebenfalls ein Plus – etwa durch die Verfügbarkeit eines Live-Chats oder einer kostenlosen Telefonhotline.

Interessante Rohstoffe für private Anleger

Die großen Gruppen der Agrar-, Energie- und Metallrohstoffe enthalten viele für interessierte Anleger relevante Rohstoffe. Man sollte aber dabei im Auge behalten, dass nicht jeder Rohstoff über verschiedene Finanzinstrumente gehandelt werden kann und dass so gut wie jeder Rohstoff seine besonderen Charakteristika hat, die auch die Handelsmöglichkeiten beeinflussen. Bei Rohöl-Kontrakten gibt es eine breite Auswahl von Futures Kontrakten, darunter bekannte Namen wie Brent Crude Oil. Bei den Metallen werden neben den Edelmetallen Industriemetalle wie Kupfer, Blei, Nickel oder Aluminium gehandelt. Hier ist die Nachfrage ebenso wie die Produktion recht gut absehbar, daher sind Geldanlagen in Industriemetallen beliebt bei privaten Anlegern. Zunehmend kommt auch Interesse an Agrarrohstoffen auf. Hier spielen allerdings für viele private Investoren ethische Gesichtspunkte eine Rolle und gestalten den Handel zumindest in Teilbereichen mit. Genauere Informationen über einzelne Rohstoffe und natürlich auch die bedeutendsten Handelsplätze lassen sich über die Angaben der einzelnen Terminbörsen ermitteln, die über die Websites der Warenterminbörsen einzusehen sind. Neben einer Produktübersicht finden Anleger hier auch die aktuellen Preise.

XTB bietet eine große Auswahl an handelbaren Rohstoffen

Erste Schritte im Rohstoffhandel

Angesichts der Komplexität der Märkte und der Vielseitigkeit der Anlageklasse Rohstoffe sollten Einsteiger im Rohstoffhandel zunächst mit Bedacht einige Basiswerte wählen, um sich mit deren Besonderheiten vertraut zu machen und die verfügbaren Finanzinstrumente wirklich vollumfänglich zu verstehen. Dazu gehören nicht nur Kenntnisse zum physischen Rohstoff, sondern auch eine tiefer gehende Beschäftigung mit der vergangenen Performance. Hier helfen sogenannte historische Kurse, denn sie bieten einen Überblick über vergangene Preisschwankungen. Der aktuelle Kurs sollte auf der Handelsplattform des Brokers der eigenen Wahl in Echtzeit angezeigt werden. Hier kann es allerdings zu leichten Zeitverschiebungen von wenigen Minuten kommen. Weitere Kriterien, über die sich Anleger vorher im Klaren sein sollten: Die Handelszeiten der Terminbörsen entsprechen der jeweiligen lokalen Zeit. Bei US-amerikanischen, australischen oder asiatischen Terminbörsen muss man die Zeitverschiebung in die Planung der eigenen Handelsaktivitäten einkalkulieren. Außerdem werden Rohstoffe fast ausschließlich in US$ gehandelt, so dass auch der Währungskurs von Interesse ist. Für Anleger stellen sich eine Reihe von Herausforderungen und Risiken im Rohstoffhandel:

  • Komplexe Märkte
  • Teilweise riskante Finanzinstrumente
  • Zeitverschiebung bei Handelszeiten
  • Währungskurs-Risiko
  • Investitionslücken beim Rollover

Spezifische Risiken beim Rohstoffhandel

Auch der Rohstoffhandel birgt seine eigenen Risiken – wie bereits erwähnt, sind manche der verfügbaren Finanzinstrumente Hebelprodukte, die sehr volatil sind und hohe Verluste mit sich bringen können. Speziell beim Handel mit Rohstoffen gibt es jedoch zwei Faktoren, die besonders ins Gewicht fallen. Dies ist zum einen das schon erwähnte Währungskursrisiko und zum anderen das Rollover – also der Absprungszeitpunkt, den man nicht verpassen darf, will man nicht auf der Ware sitzen bleiben.

Der Währungskurs als Risiko

Rohstoffe werden weltweit in US$ gehandelt. Für Anleger aus anderen Währungsräumen, beispielsweise aus der Eurozone, bedeutet dies, dass sie bei ihren Kalkulationen nicht nur die Rohstoffpreise in Betracht ziehen müssen, sondern auch die zukünftige Entwicklung des Wechselkurses. Eine Lösung ist die Anlage beispielsweise in Edelmetalle, denn wenn der US-Dollar als globale Leitwährung an Wert verliert, steigt in der Regel der Goldpreis. Edelmetalle erlauben hier ein Hedging der eigenen Investition.

Rollover – den Absprungszeitpunkt wahrnehmen

Das sogenannte Rollover bezeichnet die Veräußerung eines Futures-Kontraktes kurz vor dessen Fälligkeit und die Aufnahme neuer Kontrakte mit veränderter oder längerer Laufzeit. Indem man rechtzeitig vor Ablauf den Kontrakt veräußert, kommt man nicht in die Situation, den Rohstoff tatsächlich physisch abnehmen zu müssen. Leicht zu vermeiden durch das Rollover – so könnte man meinen. Tatsächlich kann es hier aber zu hohen Verlusten kommen, wenn der Ertrag der abgestoßenen Futures deutlich geringer ist als die Kosten für die neuerworbenen Kontrakte, kommt es zu „Rollverlusten“. Eine Situation, die nicht zwangsläufig eintreten muss, aber durchaus im Rahmen des Möglichen liegt.

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Fazit: Die Kenntnis der Besonderheiten des Rohstoffhandels ist ein Muss

Anleger, die von den Chancen einer Investition in Rohstoffe profitieren möchten, sollten sich im Vorfeld mit den Besonderheiten dieser Anlageklasse vertraut machen. Der Rohstoffhandel unterliegt anderen Mechanismen als der Wertpapierhandel und erfolgt in eigenen Handelsplätzen, die dem privaten Anleger nur teilweise zugänglich sind. Damit die Geldanlage wirklich erfolgreich ist, sollte man sich mit den Besonderheiten des Rohstoffhandels im Allgemeinen ebenso vertraut machen wie mit den Eigenschaften der großen Rohstoffgruppen und der gewählten Basiswerte. Um die Risiken und Zukunftsperspektiven einzelner Rohstoffe einordnen zu können, ist ein Verständnis der geopolitischen Rahmenbedingungen ebenso wichtig wie die Beobachtung der relevanten Währungskurse, denn beim Rohstoffhandel besteht ein inhärentes Wechselkursrisiko.

Der Rohstoffhandel wird primär über sogenannte Futures Kontrakte abgewickelt, bei denen die Gewinne aus dem guten Verkauf günstig eingekaufter Verbindlichkeiten entstehen. Auch hier trägt der Anleger allerdings das Risiko, dass die erzielten Erlöse aus der Veräußerung der Kontrakte nicht hoch genug ausfallen, um neuere Futures lohnend zu erwerben – es kann zu „Rollverlusten“ kommen. Wer andere Finanzinstrumente für den Rohstoffhandel nutzen will, kann dies über CFDs tun und so mit Hebeln bis zu 1:10 handeln. Alternativ eignen sich ETFs als passive Anlageform bei gleichzeitiger Risikostreuung besonders für Einsteiger, denn sie erlauben sogar die Einrichtung von Sparplänen.

Umfassende Informationen zu den Terminbörsen und zu einzelnen Rohstoffen finden interessierte Anleger auf den Seiten der Warenterminbörsen, aber bestenfalls auch im Informationsangebot des Brokers. Die Möglichkeit, erste Schritte mit einem Musterdepot zu unternehmen, sollten besonders Einsteiger unbedingt nutzen.

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