Binare Optionen Wochenausblick 12. November 2020 Alles zu DAX & Co

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(12 March 2020)DAX The downside prevails.

Pivot
(invalidation): 10770.00
Our preference
Short positions below 10770.00 with targets at 10279.00 & 9900.00 in extension.
Alternative scenario
Above 10770.00 look for further upside with 11000.00 & 11315.00 as targets.
Comment
The RSI shows downside momentum.

DAX – Alles was Anleger über den Deutschen Aktien Index wissen sollten!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.02.2020

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Die Abkürzung DAX steht für den Deutschen Aktienindex und zeigt die Entwicklung der 30 wichtigsten Unternehmen in Deutschland. Diese sind im Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet. Für Anleger hat der Dax schon seit jeher eine große Bedeutung. Wer sein Geld in heimischen Märkten anlegen möchte, sollte die Entwicklung des Leitindex stetig im Auge behalten. Mit Indexfonds oder CFDs können Anleger auch direkt in den DAX investieren.

Entwicklung und Berechnung des DAX

Offiziell wurde der Deutsche Aktienindex am 1. Juli 1988 eingeführt. Die Historie des DAX reicht allerdings bis in das Jahr 1959 zurück. Seit diesem Zeitpunkt wurde in der Börsenzeitung ein Index veröffentlicht, welcher dem DAX in seiner heutigen Form sehr nahe kam. Dieser entstand letztendlich durch die Kooperation der Zeitung mit der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen und der Frankfurter Wertpapierbörse. Zum 31.12.1987 wurde für den Index ein Wert von 1.000 Punkten nomiert.
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Der DAX existiert in den folgenden beiden Varianten:

  • Performanceindex: Alle Daten beziehen sich in der Regel auf die Performance des Index. Berechnet wird der Performanceindex anhand der Annahme, dass ein Aktionär alle gelisteten Wertpapiere besitzt. Somit werden auch Dividenden und Bezugsrechtserlöse bei der Berechnung berücksichtigt.
  • Kursindex: Die Berechnung in Form eines Kursindexes kommt wesentlich seltener vor. Dividendenzahlungen oder Kapitalveränderungen bleiben bei dieser Variante außen vor. Der Index wird lediglich um Sonderzahlungen und Erträge aus Bezugsrechten bereinigt.

Wie schafft es ein Unternehmen in den DAX?

Im Deutschen Aktienindex sind die 30 größten in Deutschland ansässigen Konzerne gelistet. Die Größe wird dabei immer über den Grad der Marktkapitalisierung ermittelt. Zudem müssen für eine Aufnahme die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Unternehmen müssen fortlaufend im XETRA gehandelt werden
  • Listung im Prime Time Standard der Frankfurter Börse
  • Streubesitz von mindestens 10 Prozent

Sofern die genannten Voraussetzungen erfüllt sind, werden der in XETRA erzielte Umsatz sowie die Streubesitz-Marktkapitalisierung ermittelt. Anpassungen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt, wobei die folgenden Regeln zur Anwendung kommen:

  • Fast Exit: Gehört ein Unternehmen bezüglich Börsenumsatz oder Grad der Marktkapitalisierung nicht mehr zu den 45 größten Unternehmen, wird es sofort aus dem DAC genommen.
  • Fast Entry: Gehört ein Unternehmen nach den beiden Kriterien zu den 25 größten erfolgt eine sofortige Neuaufnahme. Entsprechend scheidet dasjenige Unternehmen aus dem DAX aus, das die niedrigste Marktkapitalisierung oder bei einem der beiden Kriterien einen Rang schlechter als 35 aufweist.
  • Regular Exit: Unternehmen die nicht mehr zu den 40 größten Unternehmen gehören werden zum regulären Termin September aus dem Index entfernt.
  • Regular Entry: Der reguläre Eintritt zum DAX findet ebenfalls im September statt. Unternehmen, die sich in den TOP-30 befinden werden zu diesem Termin automatisch aufgenommen.

Durch die genannten Regelungen sollen zu häufige Änderungen im DAX verhindert werden. Die reguläre Anpassung wird einmal jährlich im September durchgeführt. Lediglich wenn Unternehmen die Fast Kriterien erfüllen, erfolgt auch im März, Juni und Dezember eine Anpassung. Kommt es zu einer großen Übernahme oder Fusion kann ebenfalls zwischendurch angepasst werden.

Aktuelle Zusammensetzung des DAX

Alle im DAX gelisteten Unternehmen erhalten eine Indexgewichtung. Dadurch nehmen große Unternehmen einen stärkeren Einfluss auf den Kurs als kleinere. Die Gewichtung wird laufend angepasst. Aktuell sind Bayer, Siemens, SAP, Daimler und Allianz die fünf größten im Index gelisteten Unternehmen. Sie machen rund 42,5 Prozent der Punkte aus. Was die Branchen betrifft, ist der Dax relativ breit gefächert.

  • Automobilindustrie (4)
  • Banken (2)
  • Baustoffe (1)
  • Bekleidung (1)
  • Börse (1)
  • Chemie und PharmEa (3)
  • Elektrotechnik (2)
  • Immobilien (1)
  • Industriebau (1)
  • Konsumgüter (2)
  • Logistik (1)
  • Luftfahrt (1)
  • Medien (1)
  • Medizintechnik (2)
  • Stahl (1)
  • Software (1)
  • Telekommunikation (1)
  • Versicherungen (2)
  • Versorger (2)

Neuestes Unternehmen ist ProSiebenSat1.Media AG, welche zum Jahresbeginn 2020 aufgenommen wurde. In den letzten Jahrzehnten kam es bereits zu einigen Änderungen. Von den aktuell gelisteten Unternehmen waren nur 17 bereits bei der Gründung dabei.
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Auf welche Weise können Anleger in den DAX investieren?

Seit der Finanzkrise 2007 entwickelte sich der Deutsche Aktienindex kontinuierlich nach oben. 2020 erreichte der Index mit über12.000 Punkten einen historischen Höchstwert. Nach einigen Kursrückgängen hat sicher der Wert bei etwa 10.000 Punkten eingependelt. Dennoch lohnt es sich nach wie vor in den DAX zu investieren. Anleger haben so die Möglichkeit, ihr Kapital breit zu streuen. Dies betrifft natürlich nur die Branchen, da alle Unternehmen in Deutschland ansässig sind. Eine regionale Diversifikation ist somit nicht möglich.

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Anleger können auf unterschiedliche Weise in den DAX investieren:

  • Kauf von einzelnen Aktien: Die gelisteten Unternehmen verfügen über einen hohen Streubesitz ihrer Aktien. Dadurch ist die Liquidität an den Aktienmärkten sehr groß. Anleger haben die Möglichkeit einzelne Aktien zu erwerben und von Dividendenausschüttungen zu profitieren. 2020 war ein Rekordjahr, was die ausgezahlten Dividenden betrifft. Zudem verdienen die Anleger an Kursgewinnen, wenn die Papiere später wieder verkauft werden. Grundsätzlich gilt, dass nur erfahrene Anleger ab einem mittleren Vermögen in einzelne Aktien investieren sollten. Andernfalls ist keine ausreichende Streuung möglich, was das Risiko auf Verluste erhöht. Zuletzt war dies bei der VW-Krise der Fall.
  • Indexfonds (ETFs) kaufen: Durch den Erwerb von ETFs kann das Kapital breit gestreut werden. Solche Indexfonds bilden den DAX 1:1 ab. Trader sind somit nicht von einzelnen Unternehmen abhängig, sondern profitieren von der Gesamtentwicklung des Index. Ein weiterer Vorteil von ETFs sind die geringen Kosten. Die Investition ist dabei auf einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren ausgelegt.
  • CFDs handeln: Der DAX lässt sich auch über Finanzderivate handeln. Hierbei handelt es sich hochspekulative Anlagen mit kurzen Laufzeiten. Aufgrund der Hebelwirkung lassen sich bereits mit kleinen Einsätzen hohe Gewinne erzielen. Allerdings bedeutet ein Hebel immer auch höhere Risiken. Ein weiterer Vorteil ist, das Trader sowohl an steigenden wie auch fallenden Kursen profitieren können.
  • Binäre Optionen: Bei binären Optionen handelt es sich ebenfalls um Finanzderivate. Im Gegensatz zu CFDs gibt es dabei keinen Hebel. Trader entscheiden sich einfach ob der DAX bis zur gewählten Laufzeit steigen oder fallen wird. Dabei sind auch sehr kurze Laufzeiten von 60 oder 30 Sekunden möglich.

Tipps für den DAX Handel

Ein erfolgreicher DAX Handel ist nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Die folgenden Tipps sollen beim Einstieg behilflich sein.

Auf niedrige Kosten achten

Am einfachsten lässt sich die Rendite erhöhen, wenn die Kosten gesenkt werden. Direktbanken bieten beispielsweise zumeist ein Depot ohne jährliche Gebühren an. Hier muss dann lediglich auf die Transaktionskosten geachtet werden. Diese können sich je nach Anbieter deutlich unterscheiden. ETFs verursachen kaum Kosten, da diese nicht aktiv gemanagt werden.

Gründliche Analyse der Märkte

Unabhängig vom gewählten Produkt sollten Anleger immer eine klare Strategie verfolgen. Hierzu gehört unter anderem eine genaue Chart-Analyse des DAX. Die Broker stellen hierfür die benötigten Tools zur Verfügung.

Informationen einholen

Bezüglich des DAX können Anleger auf eine Fülle von Informationen zugreifen, die alle auch in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Anleger sollten besonders auf Ad-hoc Meldungen der gelisteten Unternehmen achten. Branchenspezifische Nachrichten sind für die Kursentwicklung ebenfalls von großer Bedeutung.
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Nicht nur auf den DAX setzen

Zu einem erfolgreichen Handel gehört, dass man sich nicht nur auf einen Markt konzentriert. So gibt es einige Branchen wie der IT-Bereich, die in Deutschland unterrepräsentiert sind. Große Konzerne, wie Apple, Google oder Microsoft, finden sich nur auf dem amerikanischen Markt. Schwellenländer, wie Brasilien, Indien oder China, bieten mitunter ebenfalls gute Investitionsmöglichkeiten.

Über Ziele klar werden

Wichtig ist es zudem, bei der Anlage immer ein klares Ziel zu verfolgen. Daran orientiert sich dann auch die Auswahl der Produkte. Wer beispielsweise Geld für die Altersvorsorge anlegen möchte, ist mit einem Indexfonds auf der sicheren Seite. Ist dagegen ein höheres Risiko und kurzfristige Gewinne erwünscht, sind Finanzderivate besser geeignet.

Immer ruhig bleiben

Obwohl der DAX aus 30 Unternehmen besteht, kommt es öfters einmal zu Kursschwankungen. Oberstes Prinzip für Anleger in solchen Fällen ist Ruhe bewahren. Langfristig war die Entwicklung des DAX bisher immer positiv. Selbst zwischenzeitliche Krisen konnten daran nichts ändern.

Fazit: Investitionen in den DAX machen Sinn

Wer eine gute Geldanlage sucht, kommt kaum am DAX vorbei. Der DAX gehört zu den wichtigsten Indikatoren für die Wirtschaftsleistung. Anleger können auf vielfältige Weise von der Entwicklung des Index profitieren. Bei Aktien gibt es Kursgewinne und Dividenden, ETFS spiegeln den gesamten Index und Finanzderivate sind etwas für Zocker. Zu beachten ist, dass zu einer guten Streuung auch Anlagen außerhalb des DAX gehören.

Experten-Tipp:

Wer ganz neu im Trading unterwegs ist, der sollte sich die ETFs ansehen und mit diesen seine erste Schritte im DAX machen. Hier sind mögliche Verluste besonders gering.
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Binare Optionen Wochenausblick 12. November 2020 Alles zu DAX & Co

Deutscher Aktienindex

Der Deutsche Aktienindex (DAX, WKN: 846900) steht für die 30 größten und liquidesten deutschen Unternehmen, die an der Frankfurter Börse gehandelt werden.

Die Kurse, die als Grundlage für die Berechnung des D AX dienen, werden dem elektronischen Handelssystem Xetra (Kurzform für Exchange Electronic Trading) entnommen.

DAX 30: So läuft es für den Index seit 2000

DAX 30: So läuft es für den Index seit 2000 Im DAX 30 sind die dreißig wichtigsten und börsenumsatzstärksten deutschen Aktiengesellschaften enthalten, die in Deutschland gehandelt werden. Der DAX ist damit für Deutschland das mit Abstand bedeutendste Aktienbörsenbarometer. Dies gilt auch in Europa, wo der DAX 30 ebenfalls neben dem EURO STOXX 50 als der maßgeblich bestimmende Index angesehen wird.

Der DAX Kurs seit dem Jahr 1980

Zunächst ein kurzer Rückblick auf die Zeit vor der Jahrtausendwende, damit Sie die Bewegungen seit dem Jahr 2000 besser einschätzen können.

Der DAX 30 (Deutscher Aktien Index) wurde am 01.07.1988 eingeführt. Eine Besonderheit ist, dass er in der üblichen Darstellung als sogenannter Performanceindex konstruiert wurde. Das bedeutet, Dividenden (die bei Ausschüttung zu Kursverlusten führen; Stichwort: Dividendenabschlag) werden bei der Berechnung in diesem Index rechnerisch wieder reinvestiert. Diese Systematik unterscheidet den DAX von anderen Indices (reine Kursindices), beispielsweise dem EURO STOXX 50 Aktienindex.

In den letzten fünf Jahren des vergangenen Jahrtausends konnte der DAX eine beeindruckende Hausse starten, sein Wert vervierfachte sich von rund 2.000 auf 8.000 Punkte in dieser Zeit.

Die ersten drei Jahre dieses Jahrtausends führten allerdings zu einem starken Kursverfall des DAX, seit Anfang 2003 ging es mit einem längeren (Beginn 2008) und einem kürzen (Mitte 2020) Einschnitt aber wieder deutlich nach oben. Von Anfang 2003 bis Anfang 2020 hat sich der DAX in der Spitze rund verfünffacht (rund 2.400 bis 12.400). Anschließend folgte eine Konsolidierung bis ca. 9.000 Punkte Anfang 2020. Seit Ende 2020 ist der Markt zu einem neuen Höhenflug gestartet und hat mehrfach neue Höchststände erreicht, nach einem Zwischentief Ende 2020 geht es nun aber wieder nach oben (grüner Kreis).

Quelle: Gevestor; Stand: 20.03.2020
Nach Einführung des Dax im Jahr 1988 wurden die Werte entsprechend bis 1980 zurückgerechnet.

Bemerkenswert sind die immer stärkeren absoluten Schwankungen des Kursbarometers. Waren diese in den 80er Jahren noch recht verhalten, so nahmen diese gegen Ende der 90er Jahre immer weiter zu. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: stärke globale Vernetzung der Wirtschaft, schnellere und umfassendere Weitergabe von Nachrichten, Digitalisierung und nicht zuletzt immer mehr Handel über elektronische Handelsplattformen.

Der DAX im langfristigen Vergleich mit dem Dow Jones

Was der DAX für die Aktienmärkte in Deutschland und Europa darstellt, ist für die USA der Dow Jones. Mehr noch, dieser ist weltweit das am meisten beachtete Börsenbarometer.

Quelle: Gevestor, eigene Berechnungen; Stand: 20.03.2020
Erläuterung: zum 01.01.2020 wurde der jeweilige Stand auf 100 „indexiert“ und damit gleichgesetzt. So können Sie die relativen Kursverläufe von DAX und Dow Jones direkt miteinander graphisch vergleichen. Ein aktueller Stand von ca. 140 für den DAX 30 bedeutet dabei eine Steigerung von 40% im Vergleich zum Starttermin.

Insgesamt ist der Kursverlauf der beiden Indices häufig sehr gleichförmig. Traditionell laufen beide Märkte weitgehend im Gleichschritt. Beim Ausbruch der Finanzkriese Mitte 2020 verlor der Dax kurzzeitig überproportional, holte den Rückstand später aber wieder auf. Von Ende 2020 bis zum Frühjahr 2020 (siehe grüne Pfeile) entwickelte sich der DAX im Zuge der extrem lockeren Geldpolitik der EZB dagegen deutlich besser als sein amerikanisches Pendant. Es lässt sich feststellen, dass die Korrelation zwischen beiden Indices sehr hoch ist, sich kurzfristige Unterschiede im Laufe der Zeit aber mehr oder weniger schnell wieder ausgleichen.

Seit Ende 2020 hat sich der Dow Jones allerdings deutlich vom Dax abgesetzt. Rückblickend kann man festhalten, dass die extrem wirtschaftsfreundliche Wirtschaftspolitik der aktuellen Regierung in den USA einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat (siehe grüner Kreis).

Die Aktien im DAX

In der folgenden Übersicht sehen Sie alle zurzeit im DAX 30 gelistete Aktien mit ihrer aktuellen Gewichtung.

Hierbei gibt es große Unterschiede zu beachten. Kursbewegungen von SAP (mit 10,2% die höchste Gewichtung) beeinflussen den DAX Index über 10-Mal so stark wie Kursveränderungen der nur mit unter 1 % gewichteten Gesellschaften (Continental, Covestro, Heidelbergcement, MTU und Lufthansa). Bemerkenswert ist, dass die dominierenden 6 Aktiengesellschaften im DAX (Allianz, Bayer, Linde, SAP, Siemens und Telekom) rund die Hälfte des gesamten Indexvolumens ausmachen.

Die Gewichtung der DAX Aktien hängt insbesondere mit deren Handelsvolumina, Kursen und der Zahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien zusammen, die sich nicht in festen Händen von Investoren befinden.

Aktie ISIN Gewichtung im Dax
ADIDAS AG NA O.N. DE000A1EWWW0 4,95
ALLIANZ SE NA O.N. DE0008404005 8,34
BASF SE NA O.N. DE000BASF111 5,49
BAY.MOTOREN WERKE AG ST DE0005190003 1,92
BAYER AG NA O.N. DE000BAY0017 7,29
BEIERSDORF AG O.N. DE0005200000 1,28
CONTINENTAL AG O.N. DE0005439004 0,90
COVESTRO AG O.N. DE0006062144 0,62
DAIMLER AG NA O.N. DE0007100000 2,77
DEUTSCHE BANK AG NA O.N. DE0005140008 1,70
DEUTSCHE BOERSE NA O.N. DE0005810055 2,67
DEUTSCHE POST AG NA O.N. DE0005552004 3,05
DT.TELEKOM AG NA DE0005557508 5,78
E.ON SE NA O.N. DE000ENAG999 2,57
FRESEN.MED.CARE KGAA O.N. DE0005785802 1,69
FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. DE0005785604 1,73
HEIDELBERGCEMENT AG O.N. DE0006047004 0,72
HENKEL AG+CO.KGAA VZO DE0006048432 1,75
INFINEON TECH.AG NA O.N. DE0006231004 2,00
LINDE PLC IE00BZ12WP82 9,79
LUFTHANSA AG VNA O.N. DE0008232125 0,59
MERCK KGAA O.N. DE0006599905 1,60
MTU AERO ENGINES NA O.N. DE000A0D9PT0 0,97
MUENCH.RUECKVERS.VNA O.N. DE0008430026 3,25
RWE AG ST O.N. DE0007037129 1,88
SAP SE O.N. DE0007164600 10,12
SIEMENS AG NA DE0007236101 7,43
VOLKSWAGEN AG VZO O.N. DE0007664039 2,51
VONOVIA SE NA O.N. DE000A1ML7J1 3,15
WIRECARD AG DE0007472060 1,49
100,00%

Anmerkung: die Gewichtung wird von der Deutsche Börse AG regelmäßig angepasst. Sollte eine Aktie an Bedeutung verlieren (insbesondere wegen eines Rückgangs des Handelsvolumens an der Börse), so kann und wird diese durch eine andere Aktie ersetzt. Maßgeblich ist dabei nicht der Börsenwert eines Unternehmens sondern alleine das Volumen der Aktien, die frei handelbar sind und tatsächlich auch gehandelt werden.

Dabei sind die Aktien mit der geringsten Gewichtung stets gefährdet, aus dem Dax 30 ausscheiden zu müssen. In der Vergangenheit wurde mit Wirkung 21.09.2020 die Lanxess-Aktie durch Vonovia ausgetauscht. Das ist das erste Mal, dass ein Immobilienkonzern im DAX 30 vertreten ist.

Zum 21.03.2020 wurde die K + S Aktie aus dem DAX 30 herausgenommen und durch die ProSiebenSat.1 Media Aktie ersetzt. Wie zuvor bei Lanxess waren auch hier die Börsenumsätze von K + S zu gering, um sich für einen Verbleib im Dax zu qualifizieren.

Allerdings konnte sich ProSiebenSat.1 Media nur zwei Jahre im DAX halten. Nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz hatte der Kunststoffhersteller Covestro den Fernsehkonzern deutlich überholt und nahm darum per 19.03.18 dessen Stelle im DAX 30 ein.

Per 24.09.2020 löste der Finanzdienstleister Wirecard das Dax-Gründungsmitglied Commerzbank ab.

Ein Novum gibt es seit dem 29.10.2020. Zu diesem Termin wurde die Fusion der Konzerne Linde und Praxair im Dax 30 umgesetzt. Linde plc. ist nun das erste Unternehmen im Dax, das seinen Hauptsitz nicht in Deutschland hat.

Beim letzten Wechsel erwischte es das Dax-Gründungsmitglied ThyssenKrupp. Es wurde mit Wirkung 23.09.2020 durch den Triebwerkehersteller MTU aus München ersetzt.

Entwicklung des DAX 30 seit 2020

Nach einer kurzen aber heftigen Jahresendrally ab Mitte Dezember 2020 mit einem Kursanstieg von rund 750 Punkten oder rund 7,5% in nur ca. 2 Wochen war zum Jahresbeginn 2020 schlagartig Ernüchterung eingetreten. Zu Beginn des Jahres 2020 hat sich der DAX lange Zeit seitwärts zwischen 9.500 und 10.500 bewegt. Kritisch war in diesem Kontext das Tief am 11.02.16 (siehe blauer Pfeil). Es drohte ein dauerhafter Rückfall in den mittelfristigen Abwärtstrend zusammen mit einem dauerhaften Unterschreiten der runden Marke von 9.000 DAX-Punkten.

Der Ölpreis (als anerkannter Indikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft) hatte sich zu diesem Zeitpunkt stabilisiert. Gleichzeitig gab und gibt es nach wie vor verschiedene Konfliktbereiche in den Randbereichen Europas, die nur auf langfristige Sicht gelöst werden können (Syrien, Türkei, Krim, Flüchtlinge aus Afrika, um nur die Wichtigsten zu nennen). Insgesamt verlief das Jahr 2020 wenig spektakulär und bis Ende November entwickelte sich der Markt nur seitwärts. Die Jahresendrally 2020 im DAX 30 führte aber im Dezember zu einem Anstieg von rund 1.000 Indexpunkten oder knapp 10% innerhalb von nur 14 Tagen. Mit anderen Worten: Der gesamte Jahresgewinn für 2020 wurde in nur 2 Wochen erzielt.

Diese Bewegung war der Startschuss für eine Rally, die den DAX bis zum Sommer 2020 auf knapp 13.000 Punkte trug. Dazu trug nicht zuletzt das Ergebnis der französischen Präsidentschaftswahlen bei. Zu Beginn 2020 konnte der DAX zunächst bis auf einen weiteren neuen Rekordstand von 13.597 Punkten am frühen Morgen des 23.01.18 zulegen (grüner Kreis), um aber anschließend wieder zurückzufallen.

Anfang Februar 2020 geriet der DAX 30 allerdings erheblich unter Druck und verlor in der Spitze zunächst rund 1.500 Punkte bis auf rund 12.000. Nach über einem Jahr fiel der DAX aus dem Seitwärtskanal zwischen 12.000 und 13.000 Indexpunkten nach unten heraus. Obwohl der Hauptbelastungsfaktor Zölle und damit verbunden mögliche weltweite Konjunkturrückgänge immer noch über den Märkten schwebt, hat sich der Dax nach einem halben Jahr wieder in die alte Seitwärtsrange zurückgearbeitet. Ende Juli 2020 gewannen wiederrum negative Nachrichten kurzfristig die Oberhand, der Kursverlust von über 1.000 Punkten konnte aber rasch wieder aufgeholt werden. Das Jahresende 2020 verlief sehr positiv. Zuletzt hat sich der Markt über der Marke von 13.000 etabliert, mit weiter freundlicher Tendenz. Die guten Aussichten wurden allerdings durch das inzwischen zu einer weltweiten Gefahr gewordenen Corona Virus mit aller Macht zerstört. Die Folgen werden die Weltwirtschaft für längere Zeit erheblich beeinträchtigen und zu empfindlichen Wachstumseinbußen führen. Entsprechend fallen die Aktienmärkte scheinbar ungebremst, eine nachhaltige Wende scheint noch nicht absehbar.

Quelle: Gevestor; eigene Berechnungen; Stand: 20.03.2020
Die grünen Kreise zeigen Allzeit-Hoch und Jahreshöchststand in 2020.

Die Entwicklung des DAX 30 erfolgt grundsätzlich auch im Fahrwasser der amerikanischen Aktienmärkte.

In den USA ist Donald Trump nun über drei Jahre im Amt. Bis zum Auftauchen des Corona Virus honorierten die Börsen die extrem unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik des Präsidenten und seiner Administration.

Das Börsenjahr 2020 war in den USA sehr freundlich, ab Anfang Juli erreichte der Dow Jones nach fast zwei Jahren immer wieder neue All-Zeit-Hochs. Der Dax erzielte am 04.07.19 mit rund 12.656 Punkten lediglich ein neues Jahreshoch, fiel anschließend aber auf rund 11.500 Punkte zurück. Anschließend ist der Markt wieder in die Seitwärtsrange zwischen rund 11.800 und 13.000 Punkten zurückgekehrt. Nach einem Schwächeanfall Mitte August startete der Markt ein starkes Comeback und hat zuletzt am16.12.19 mit 13.426 Punkten ein neues Jahreshoch markiert, verfehlte in der Folge allerdings erst einmal ein neues Allzeithoch.

Beachtenswert ist, dass die amerikanischen Indexes Dow Jones, Nasdaq und S&P bereits seit Juli 2020 wieder absolute Hochstände markiert haben und auch aktuell regelmäßig neue absolute Rekordmarken aufstellen. Der Dax benötigte dafür nahezu exakt 2 Jahre und erreichte am Morgen des 22.01.20 mit 13.640 Punkten einen neuen Rekordstand, um allerdings direkt anschließend wieder zurückzufallen.

Hier ein Vergleich von DAX und Dow Jones seit Jahresbeginn 2020:

Der Jahresstart der Aktienmärkte war zunächst durch den Konflikt USA/Iran dominiert, der inzwischen allerdings komplett aus dem Focus der Börsianer verschwunden scheint. Dagegen belastet die Verbreitung des Corona Virus aktuell die Aktienmärkte enorm. Es scheint kein anderes Thema mehr zu geben. Hierbei sind die weiteren Auswirkungen unvorhersehbar, aktuell sehen die Aktienmärkte Risiken und Folgen als sehr gravierend an und brechen daher ein. Und das weltweit. Ein Boden scheint dabei noch nicht gefunden.

Stand: 20.03.2020
Erläuterung: zum 01.01.2020 wurde der jeweilige Stand auf 100 „indexiert“ und damit gleichgesetzt. So können Sie die relativen Kursverläufe von DAX und Dow Jones direkt miteinander graphisch vergleichen. Ein aktueller Stand von rund 65 für den Dax 30 bedeutet dabei ein Minus von 35 % im Vergleich zum Jahresbeginn.

Ausblick für den DAX 30

Neben aktuellen Unternehmensnachrichten wird der DAX Index täglich auch durch die Veröffentlichungen von volkswirtschaftliche n Daten sowie geldpolitischen Entscheidungen der wichtigsten Zentralbanken maßgeblich beeinflusst. Wenn Sie in Aktien investieren sollten Sie diese Termine immer im Auge behalten.

Oft gehen diese Bekanntgaben mit markanten Kursveränderungen einher. Insbesondere dann, wenn die tatsächlichen Daten von den Erwartungen stark abweichen.

Der Datenkalender für die (kommende) 13. Kalenderwoche des Jahres tritt mit Blick auf die Belastungen durch den Corona Virus in den Hintergrund.

Datum Uhrzeit Ereignis Land Vorwert Erwartung
24.03.2020 09:30 Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe D 48,0 40,0
24.03.2020 09:30 Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen D 52,5 42,0
24.03.2020 10:00 Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe EU 49,2 40,0
24.03.2020 10:00 Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen EU 52,6 42,0
24.03.2020 15:00 Neubauverkäufe USA 764000 750000
25.03.2020 13:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter USA 0,8 -0,3
26.03.2020 13:30 Erstanträge Arbeitslosenunterstützung USA 281.000 500.000
27.03.2020 13:30 Einkommen private Haushalte USA 0,6 0,4
27.03.2020 13:30 Ausgaben private Haushalte USA 0,2 0,3
27.03.2020 15:00 Verbrauchervertrauen Uni Michigan USA 95,9 93,0

Weltweit, insbesondere aber in Europa und Deutschland, stützen nach wie vor die extrem niedrigen Zinsen. Aktuell (Stand 20.03.20) ist die von der Bundesbank veröffentlichte Umlaufsrendite in Deutschland im Vergleich zur Situation vor zwei Wochen mit -0,32% (vorher: -0,62%) wieder deutlich gestiegen.

Für Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren erhalten Anleger aktuell (Stand: 20.03.20) eine Rendite von ca. -0,33%. Zum Vergleich: Anleihen der USA mit der gleichen Laufzeit rentieren mit ca. 0,78%. In den letzten zwei Wochen verzeichneten die 10- jährigen Staatsanleihen Renditen in Deutschland deutliche Aufschläge. Der Grund dafür ist in sich abzeichnenden staatlichen Hilfspaketen zu sehen, die zu erheblichen Budgetbelastungen der Staaten führen werden.

Ein Wechsel der Notenbankpolitik zu steigenden Zinsen ist aktuell komplett vom Tisch. Ganz im Gegenteil: weitere Zinssenkungen bzw. weitere Lockerungen der Geldpolitik sind sehr wahrscheinlich. Seit Anfang 2020 werden keine neuen Mittel von der EZB für Ankäufe eingesetzt. Fälligkeiten werden aber zunächst ersetzt. Eine echte Abkehr von der ultra-expansiven Geldpolitik der letzten Jahre ist damit noch nicht zu sehen. Auf der Pressekonferenz Anfang Juni verkündigte der Präsident der Europäischen Zentralbank, dass die EZB mit unveränderten Leitzinsen bis zum ersten Halbjahr 2020 rechne. Damit wurden die bisherigen Markterwartungen weitgehend bestätigt. Von seiner Nachfolgerin Christine Lagarde, die seit 01.11.2020 im Amt ist, wird keine Kursänderung erwartet. In diesem Szenario sind Zinserhöhungen praktisch ausgeschlossen.

Der Zinserhöhungszyklus der amerikanischen Notenbank wurde Anfang 2020 beendet, es folgten bisher 5 Zinssenkungen und weitere Zinssenkungen sind nicht ausgeschlossen.

Politisch motivierte Einflussfaktoren

Mit den vom amerikanischen Präsidenten immer wieder als Druckmittel ins Spiel gebrachten Strafzöllen werden die Börsen weltweit weiterhin erheblich belastet. Entscheidend ist, wie weit der Welthandel beispielsweise durch mögliche weitere gegenseitige Strafzölle durch die betroffenen Länder zusätzlich eingeschränkt wird. Ökonomen weltweit sind alarmiert und warnen vor Belastungen für die Weltkonjunktur.

Im diesem Handelsstreit zwischen den USA und China ist eine finale Lösung immer noch nicht in Sicht. Bisher sind trotz weiterhin intensiver Gespräche keine konkreten Anzeichen zu finden, die auf einen Konsens hindeuten. Eine Fortsetzung der Hängepartie ist wahrscheinlich. Allerdings kann man davon auszugehen, dass Präsident Trump aus wahltaktischen Überlegungen sehr an einer Übereinkunft interessiert ist.

Die Unsicherheit über die weiteren politischen Entwicklungen bremst gleichzeitig mögliche Höhenflüge bei Aktien. Eine dauerhafte Lösung im Nahen Osten ist weiterhin nicht greifbar. Der Konflikt zwischen den USA und Iran ist eskaliert und war kurzfristig der bestimmende Faktor für die Kursentwicklung an den Börsen. Ein Wiederaufflammen würde die Kurse abermals erheblich belasten.

Die konfliktprovozierende Verhandlungstaktik und Kommunikation des US-amerikanischen Präsidenten kann daneben jederzeit und vor allem überraschend größere Kurssprünge verursachen. Immer wieder werden alleine schon durch Tweets des amerikanischen Präsidenten die Aktienmärkte „aus dem Nichts“ um mehrere 100 Punkte in kürzester Zeit nach oben oder unten bewegt. Eine sehr gefährliche Situation.

Gleichzeitig ist in Großbritannien die Entscheidung über den Brexit gefallen, formal erfolgte der Austritt am 31.01.20. Für eine Übergangszeit bis Ende 2020 gelten zunächst alle bisherigen Regelungen weiter. Eine weitere Verlängerung dieser Übergangszeit hat Boris Johnson bereits ausgeschlossen. Wenig Zeit für einen „geordneten“ Austritt, es droht damit weiterhin die Gefahr eines sogenannten harten Brexits mit negativen Folgen für die Wirtschaft.

Die Auswirkungen der Zinspolitik der Zentralbanken auf die Aktienmärkte

Am 31.07.19 startete die amerikanische Notenbank nach zuvor 9 Leitzinserhöhungen mit der ersten Zinssenkung nach 10 Jahren, der am 18.09.19 und am 30.10.19 zwei weitere Senkungen folgten. Dazu hat sicherlich auch der von der US-Regierung aufgebaute Druck beigetragen. Anfang März folgte eine überraschend starke Senkung um 0,50 % Punkte als Reaktion auf die Belastungen durch den Corona Virus. Allerdings konnte diese die Aktienmärkte nicht stabilisieren. Darum verdoppelte die amerikanische Notenbank nochmals ihre Bemühungen und senkte in einer weiteren außerordentlichen Sitzung den Leitzins weniger als zwei Wochen später nochmals um einen weiteren ganzen Prozentpunkt. Normaler Weise werden Zinssatzänderungen in Sprüngen von nur jeweils 0,25% durchgeführt.

Stand: 20.03.2020:
Amerikanische Zentralbank war seit 2020 im Zinserhöhungszyklus mit 9 Zinsanhebungen, dieser ist nun beendet. Die ersten fünf Zinssenkungen sind erfolgt, weitere werden im laufenden Jahr erwartet.

In Europa wird die Europäische Zentralbank dadurch unter Druck gebracht, Zinsen ebenfalls zu senken bzw. niedrig zu halten. An Zinserhöhungen ist aktuell daher nicht zu denken. Bei der Entscheidung zum Brexit ist der Ausgang noch völlig offen. Ein Ausstritt ohne Einigung wäre für die Wirtschaft in Europa katastrophal, so die einhellige Einschätzung der Ökonomen. Je nach Verlauf der Beratungen muss man daher mit Kurssprüngen in beiden Richtungen an den europäischen Börsen rechnen. Eine dauerhaft tragende Lösung des Problems ist trotz oder gerade wegen des neuen britischen Premierministers immer noch nicht zu sehen.

An der Entwicklung des Euro/Dollars kann man grundsätzlich auch sehr gut die Einschätzung der künftigen Zinspolitik von EZB und FED ablesen. Seit 2020 pendelte der Euro/Dollar zwischen 1,04 und 1,15 seitwärts. Der Wahlsieg von Donald Trump hat den US-Dollar aber nur kurzfristig gestärkt, anschließend verlor der US Dollar aber wieder an Wert und bewegte sich inzwischen sogar zu Beginn des Jahres 2020 teilweise bis ca. 1,25, dem höchsten Wert seit Anfang 2020 um anschließend wieder etwas zurückzufallen. Seit 2020 gab es einen anhaltenden Abwärtstrend, der aber jetzt für kurze Zeit gebrochen schien. Allerdings nahm der US Dollar nach einem kurzen Zwischenhoch des Euros bis rund 1,145 seinen Höhenflug wieder auf, aktuell steht das Kurspaar bei rund 1,07 Euro/Dollar.

Ein schwacher Euro hilft grundsätzlich dem Dax 30, weil exportorientierte deutsche Unternehmen von dem für sie günstigen Wechselkurs profitieren.

DAX-Prognose 2020: Commerzbank erwartet „blutleeren Aufschwung“

WKN: ISIN: JP3161270008 EXTREME CO.LTD.

Die Commerzbank hat ihren Ausblick für das kommende Jahr vorgelegt – und setzt für den DAX ein „bewusst konservatives“ Ziel. Mit 13.700 Punkten erwartet sie den deutschen Leitindex Ende 2020 nur knapp vier Prozent höher als er momentan steht. Extreme Prognosen seien zwar immer interessant, so Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. „Aber mit Blick auf das kommende Jahr liegt die Wahrheit wohl eher in der Mitte.“

Konkret erwarten die Analysten der Bank, dass gegenläufige Kräfte auf die Konjunktur und damit auch auf die Stimmung der Anleger wirken. Auf der positiven Seite seien die weiter lockere Geldpolitik sowie ein Waffenstillstand an der Handelsfront. So geht die Commerzbank davon aus, dass US-Präsident Donald Trump im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA im November weiter zumindest ein Teilabkommen mit China anstrebt und gegenüber der EU und Deutschland bis auf weiteres auf Autozölle verzichten dürfte. „Diese Politik der De-Eskalation sollte die handelspolitische Unsicherheit 2020 etwas reduzieren, was für die Konjunktur verglichen mit 2020 positiv ist.“ Allerdings könne der Handelskonflikt nach der Wahl schnell wieder auf die Agenda rücken – forciert durch eine Wiederwahl Trumps oder einen ähnlich protektionistischen Kandidaten der Demokraten. Zudem belaste die schwächelnde Konjunktur in China die Wirtschaft und die Märkte, weshalb die DAX-Konzerne ihre Gewinne laut Commerzbank-Prognose 2020 nur noch um elf Prozent steigern dürften.

Dieses Patt der Kräfte dürfte den DAX nur wenig von der Stelle kommen lassen. „Nach möglichen weiteren Kursgewinnen im ersten Halbjahr steigen in der zweiten Hälfte von 2020 die Risiken“, heißt es in dem Dokument, dass die Commerzbank heute an Ihre Kunden verschickt hat. Für Bundesanleihe könne sich entsprechend ein spiegelbildliches Muster mit zunächst eher fallenden und später dann steigenden Kursen abzeichnen. Sie geht zudem davon aus dass die US-Notenbank die Zinsen wegen konjunktureller Risiken und Druck von US-Präsident Trump noch einmal senken wird und der US-Dollar wegen weiter steigender Importe in die USA an Wert verlieren dürfte.

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