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Contents

Aktueller & unabhängiger CFD Broker Vergleich April 2020

CFDs sind derivative Finanzinstrumente, welche die verschiedensten Basiswerte abbilden können. Sie werden in aller Regel über ein Marginkonto getradet und gelten als hochspekulativ. Die Anzahl der Broker, die mit Differenzkontrakten, kurz CFDs genannt, aufwarten können, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das bringt natürlich auch mit sich, dass in einem gewissen Maß auch eine Unübersichtlichkeit entstanden ist – den geeigneten Anbieter in diesem Segment zu finden, stellt demzufolge für viele Anlegerinnen und Anleger eine echte Herausforderung dar. Ein ordentlich durchgeführter CFD Vergleich, bei dem diverse Kriterien erörtert werden, kann als wichtige Grundlage für die Entscheidung dienen.

Die besten Anbieter im Vergleich – Stand: April 2020

  • Forex
  • CFD
  • Krypto
  • Optionen
  • Aktien
  • MT4 MetaTrader 4 ist eine Trading-Plattform und zählt zu einer der beliebtesten Plattformen am Markt. Neben zahlreichen Indikatoren gibt es auch die Möglichkeit zur Nutzung von einem Expert Advisor.
  • MT5 MetaTrader 5 bietet wie MT4 ähnliche Funktionen an.
  • Web Trader Mit Web Trader lassen sich Trades auf einem Computer online durchführen. Man muss dabei keine Software auf den Computer herunterladen und installieren.
  • Desktop Plattform
  • Mobile Trading
  • Visa, Mastercard
  • Banküberweisung
  • Paypal
  • Kredit- & Debitkarte
  • Skrill
  • CFD
  • Forex
  • Aktien
  • Krypto
  • MT4 MetaTrader 4 ist eine Trading-Plattform und zählt zu einer der beliebtesten Plattformen am Markt. Neben zahlreichen Indikatoren gibt es auch die Möglichkeit zur Nutzung von einem Expert Advisor.
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  • Visa, Mastercard
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  • Kredit- & Debitkarte
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  • Neteller
  • Yandex
  • Giropay
  • Webmoney
  • Forex
  • CFD
  • Optionen
  • Aktien
  • MT4 MetaTrader 4 ist eine Trading-Plattform und zählt zu einer der beliebtesten Plattformen am Markt. Neben zahlreichen Indikatoren gibt es auch die Möglichkeit zur Nutzung von einem Expert Advisor.
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  • Forex
  • Krypto
  • Rohstoffe
  • Aktien
  • CFD
  • Indizes

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  • Kredit- & Debitkarte
  • Aktien
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  • Optionen
  • Aktien
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Fonds
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  • Web Trader Mit Web Trader lassen sich Trades auf einem Computer online durchführen. Man muss dabei keine Software auf den Computer herunterladen und installieren.
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  • Banküberweisung
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  • Aktien
  • CFD
  • Indizes
  • Krypto
  • Rohstoffe
  • MT4 MetaTrader 4 ist eine Trading-Plattform und zählt zu einer der beliebtesten Plattformen am Markt. Neben zahlreichen Indikatoren gibt es auch die Möglichkeit zur Nutzung von einem Expert Advisor.
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*CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko sein Geld zu verlieren.
74-89% der Konten von Privatanlegern bei diesem Anbieter verlieren beim Handel mit CFDs Geld.
Sie sollten überlegen, ob Sie die Funktionen von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Letzten Endes kann es ein echtes Ärgernis sein, wenn das Konto bei einem Anbieter eröffnet wird, der mit seiner Offerte nicht den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen kann. In den folgenden Abschnitten soll ein Überblick darüber gegeben werden, welche Aspekte bei der Wahl des Brokers nicht außer Acht gelassen werden sollten. Zu diesen Kriterien gehören zum Beispiel der Standort und die Seriösität des Brokers, die handelbaren Werte, die im Zusammenhang mit dem CFD Trading stehenden Kosten, die zur Verfügung stehenden Kontotypen und Handelsplattformen.

Standort und Seriosität des CFD-Brokers

Es gibt Anbieter, die mit einem Sitz in Deutschland aufwarten, und Anbieter, die im Ausland ihre Niederlassung haben. Ein in Deutschland ansässiger Broker hat den Vorteil, dass in aller Regel ein deutschsprachiger Support vorhanden ist. Bei nicht in Deutschland ansässigen Brokern könnten sich in dieser Hinsicht Probleme ergeben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Seriosität des Brokers. Es sollte unter anderem geklärt werden, wie die Kontoeinlagen geführt und gesichert sind, wie die Meinungen der Kunden zum jeweiligen Anbieter sind und welche Reputation der Broker im Allgemeinen hat. Des Weiteren bietet es sich an, in Erfahrung zu bringen, wie fair der ins Auge gefasste Broker im Rahmen der Trade-Abwicklungen mit seinen Kundinnen und Kunden agiert.

Welche Werte stehen beim CFD Broker Vergleich zur Auswahl?

Welche Werte gehandelt werden können, hängt nicht vom Konzept ab – letzten Endes entscheidet hier der Anbieter welche Werte gehandelt werden können und welche nicht. Demzufolge fällt das Angebot im CFD-Segment sehr inhomogen aus. So gibt es Brokerhäuser, die eine kleine Auswahl an Werten haben und Broker, die eine außerordentlich breite Palette an handelbaren Basiswerten zur Verfügung stellen. Wenn hinsichtlich der Werte gerne auf eine Vielfalt zurückgriffen wird, sollte hier also gezielt vergleichen werden. Vor allem im Bereich Einzelaktien sind erhebliche Unterschiede anzutreffen. Bei den Währungspaaren, Aktienindizes und Rohstoffen sind die Unterschiede nicht so ausgeprägt. Der maximale Hebel hängt nicht selten von der Auswahl des Basiswerts ab. Bei liquiden Werten sind die maximalen Hebel meist höher. Des Weiteren hat hängt die minimale Ordersize in vielen Fällen ebenfalls von der Basiswertauswahl ab. Bei einem Vergleich sollten also auch die genauen Spezifikationen der einzelnen Werte in Augenschein genommen werden.

Die TOP 10 der CFD Broker sind:

Im Zusammenhang mit dem CFD-Trading stehende Kosten

Die Differenz zwischen dem Bid- und dem Ask-Kurs, im englischsprachigen Raum auch Spread genannt, hat einen großen Einfluss auf die Kosten, die im Zusammenhang mit dem CFD Handel stehen. Aus diesem Grund sollte dieses Kriterium im Rahmen des CFD Broker Test besonders gezielt in Augenschein genommen werden. Die Spreads sind in aller Regel von Wert zu Wert verschieden. Außerdem kann es Unterschiede hinsichtlich der Handelszeit geben. Ein weiterer Punkt, der die Kosten fürs Trading nach oben treiben kann, ist das Thema Transaktionsgebühren. Bei diversen Werten kann es nämlich sein, dass diese zusätzlich anfallen. Gebühren für die Nutzung der Plattform oder sogenannte Inaktivitätsgebühren sind weitere Kostenfaktoren, die verglichen werden sollten. Darüber hinaus sollten die Finanzierungskosten nicht außer Acht gelassen werden. Das ist vor allem der Fall, wenn geplant wird, auch auf längerfristiger Zeitebene zu traden.

Die zur Verfügung stehenden Kontotypen beim CFD Handel

Das sogenannten Market-Maker-Modell ist das gängigste Geschäftmodell der besten CFD Broker. Es gibt allerdings auch Anbieter, die mit verschiedenen Kontotypen aufwarten. Neben dem Market-Maker-Modell kommt hier zum Beispiel noch das STP- beziehungsweise das No-Dealing-Desk zum Einsatz. Zu den weiteren Kriterien, die oftmals im Zusammenhang mit dem Kontotyp stehen, gehören zum Beispiel die Mindesteinlage auf dem Handelskonto und die minimale Ordergröße. Darüber hinaus kann es sein, dass verschiedene Konditionenpakete angeboten werden. Ist das der Fall, sollte im Vorfeld geklärt werden, wie häufig und mit welchen Ordervolumina getradet wird. Nicht selten sind diese Pakete an bestimmte Mindesteinzahlungssummen beziehungsweise Kontogrößen geknüpft.

Ein weiteres Entscheidungskriterium – die angebotenen Handelsplattformen

Nicht nur bei den Handelskonditionen, sondern auch bei den angebotenen Handelsplattformen gibt es von Broker zu Broker teils große Unterschiede. Es gibt zum Beispiel Broker, die nur mit einer Plattform aufwarten und Broker, die gleich mehrere Softwarelösungen zur Verfügung stellen. Im CFD-Bereich kommen sowohl Plattformen, die auf dem Rechner installiert werden müssen, und Lösungen, die webbasiert sind, zum Einsatz. Darüber hinaus bieten immer mehr Broker zusätzlich Applikationen für Smartphones und Tablets an. Diese ermöglichen, auch unterwegs traden zu können. Nicht alle Broker warten mit Plattformen, die für das automatisierte Trading konzipiert sind, auf. Steht zur Debatte, sich mit dieser Art des Tradings zu befassen, sollte auch dieser Aspekt im Rahmen des CFD Broker Vergleich Beachtung finden. Die Plattform MetaTrader 4 erlaubt den automatisierten Handel – etliche Broker setzen bereits auf diese Softwarelösung.

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Fazit – es gibt jede Menge zu beachten

Die aufgeführten Kriterien zeigen auf, dass die Auswahl des Brokers nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Es kann sich auf jeden Fall als lohnenswert herausstellen, die Angebote gezielt in Augenschein zu nehmen, auch das Kleingedruckte zu lesen und ausgiebig zu vergleichen. Eine pauschale Antwort, welcher Broker denn nun der Beste ist, gibt es wahrscheinlich nicht. Letzten Endes stellt jeder Trader unterschiedliche Anforderungen.

Welche Kriterien machen den besten CFD Broker aus?

Der CFD-Handel erfreut sich auch bei Privatanlegern immer größerer Beliebtheit, denn die Zugangshürden sind vergleichsweise gering und die Gewinnchancen hoch. Alle CFD-Broker müssen darauf hinweisen, dass der Handel mit Differenzkontrakten mit einem nicht unerheblichen Risiko einhergeht und die Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Anleger, die sich für einen CFD Broker entscheiden, der zu ihren Anforderungen passt, haben bereits den ersten Schritt zu einer erfolgreichen Trading-Karriere unternommen. Hier finden Sie passend dazu die TOP 5 der CFD Broker im aktuellen Vergleich.

Die besten Anbieter im Vergleich – Stand: April 2020

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*76.4% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie die Funktionen von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Wichtig ist, das Trading von Anfang an mit Bedacht durchzuführen und nicht nur mögliche Gewinne, sondern auch potentielle Verluste zu berücksichtigen. Der Kapitaleinsatz sollte niemals über die persönlichen finanziellen Lebensverhältnisse hinausgehen. Durch den Einsatz des Hebels vervielfacht sich das eingesetzte Kapital, was bedeutet, dass Trader Handelssummen am Finanzmarkt bewegen, die ihnen unter normalen Umständen nicht zur Verfügung stehen. Der Anleger muss aufpassen, dass Hebel und Margin zu der auf dem Handelskonto befindlichen Kapitalsumme passen, denn diese muss hoch genug sein, um potentielle Verluste auszugleichen und eine Nachschusspflicht zu verhindern. Nachdem die Anleger diese einfachen Punkte berücksichtigt haben, gilt es, einen CFD Broker Vergleich durchzuführen, um einen Anbieter mit einem breit aufgestellten Handelsangebot und günstigen Konditionen zu finden.

Hebel und Margin

Der Hebel ist entscheidend für die Auswahl des richtigen Brokers, denn er macht den CFD Handel auch für Privatanleger mit kleiner Kapitaldecke so interessant. Der große Vorteil der Hebelwirkung ist die volle Markttiefe ohne physischen Besitz. Die Anleger erwerben also nicht den Basiswert, zum Beispiel eine Aktie, zum vollen Marktpreis, sondern nur das Recht, mit dem Differenzkontrakt bei geringem Kapitaleinsatz von steigenden und fallenden Märkten zu profitieren. Mit dem Hebel bewegen Trader große Kapitalsummen, unter regulären Umständen unerreichbar sind und erhöhen ihre Gewinnchancen um ein Vielfaches. Der CFD Broker Test hat gezeigt, dass sich ein Basiswert immer ab 1:1 bildet und profitiert im vollen Umfang von dessen Kursentwicklung. Auf diese Weise sorgt er für optimal transparente Preise .

Der Hebel sollte frei wählbar sein, manche Broker geben den Hebel auch abhängig von der gehandelten Position vor. Bei Eröffnung jeder Position sieht der Anleger, welcher Hebel eingesetzt wird und wie hoch die Margin und die potentiellen Gewinne und Verluste ausfallen. Die Sicherheitsleistung wird jedoch nur abgerufen, wenn eventuelle Verluste die Kapitaldecke des Handelskontos überschreiten.

Garantierte Stoppkurse und Risiko-Management

Was beim Forex Handel und beim Handel mit Binären Optionen schon lange selbstverständlich ist, setzt sich beim CFD Handel erst langsam durch. Stoppkurse ermöglichen eine Verlustbegrenzung, da der Anleger mit dieser Funktion eine Kursuntergrenze angibt. Mit Erreichen dieser Untergrenze wird die Position automatisch geschlossen und die Verluste bleiben überschaubar, denn den Anleger legt von Anfang an fest, welchen Verlust er bereit ist zu tragen. Auf diese Weise verhindert er Kapitalverluste, die seinen Einsatz überschreiten. Auch eine Nachschusspflicht (Margin Call) wird verhindert.

Ideal ist ein Anbieter ohne Nachschusspflicht . Sollte sich Ihr Handelskonto durch Ihre regulären Aktivitäten im Minus bewegen, gleicht der Broker dieses Soll auf eigene Kosten aus. Allerdings muss auch er potentielle Verluste begrenzen. Ohne Nachschusspflicht besteht oft ein sehr hoher Margin, um die einzelnen Trades auszugleichen, die viele Privatanleger mit dem vorhandenen Kapital auf dem Handelskonto nicht aufbringen können. In diesem Fall bleibt nur ein sehr sorgfältiges Risikomanagement. Hierzu gehören Handelsstrategien wie die technische Analyse und die Fundamentalanalyse sowie diverse Charttechniken. Achten Sie auf kostenlose Realtime-Kurse, denn nur sie garantieren ein effizientes und gewinnorientiertes Trading. Bereits wenige Sekunden können die Kurse so nachhaltig beeinflussen, dass hohe Gewinne beziehungsweise große Verluste möglich sind.

Beidseitiges Traden

Anleger können parallel auf Long und Short gehen, also gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse setzen. Auf diese Weise sitzen sie unsichere Marktphasen einfach aus und erhöhen ihre Gewinnchancen bei gleichzeitiger Begrenzung potentieller Verluste. Es gibt auch die Möglichkeit, Cash bei Glattstellung der Position vorzuhalten. Mit dieser neutralen Position hat der Anleger zwar nichts zu gewinnen, jedoch auch nichts zu verlieren.

Market Maker

Die Broker fungieren überwiegend als Market Maker, die die An- und Verkaufskurse selber stellen und somit Angebot und Nachfrage regulieren. Auf der Handelsplattform werden alle Kauf- und Verkauf-Orders in das Orderbuch eingestellt und gegeneinander ausgeführt. Den Umsatz realisiert der Broker über die Spreads. Der Spread ist die Differenz zwischen den An- und dem Verkaufskurs und die vierte Nachkommastelle (Pip) des Kurses. Kundenfreundlich ausgerichtete Anbieter verlangen keine Kommissionen für die Orderausführung und bieten ihren Kunden ein Mindestmaß an Transparenz, indem sich die die Basiswerte aus dem Markt-Spread der jeweiligen Referenzbörse ableiten lassen. Allzu große Abweichungen lassen sich so feststellen.

ECN-Broker

Diese Abkürzung steht für Electronic Communications Network. Es handelt sich um eine vollelektronische Handelsplattform, mit der die Trader in den Liquiditätsmarkt eingebunden werden und so in direktem Kontakt mit anderen Marktteilnehmern stehen, indem sie ihre Orders selbst im Orderbuch platzieren . In den Times & Sales können Anleger Aufträge, An- und Verkaufskurse, Anzahl der Einheiten und die Kursentstehung verfolgen. Da der Broker die Orders nicht selbst ausführt, fallen im Idealfall keine Spreads an. Da er keinen Einfluss auf die Kursentwicklung hat, entstehen seine Umsätze durch die Berechnung von Kommissionen .

STP Broker

Diese Abkürzung steht für Straight Through Processing. STP Broker weisen eine ähnliche Struktur auf wie die Market Maker mit dem Unterschied, dass sie die Orders direkt an den Liquiditätspool zur Ausführung weiterleiten. Wie bei den ECN-Brokern besteht ein direkter Marktzugang, daher werden diese Broker als DMA-Broker (Direct Market Access) bezeichnet. Für die Orderweiterreichung berechnen die Broker gleichfalls eine Kommission.

ECN- und STP-Broker sind jedoch überwiegend im Forex Handel zu finden, setzen sich jedoch nach und nach auch im CFD Trading durch. Diese beiden Brokerarten sind für Vieltrader und Profis geeignet, während sich Anfänger und Hobbytrader eher auf Market Maker konzentrieren sollten.

Basiswerte

Als Basiswerte werden vorzugsweise Indexwerte (z. B. Dax 30), Aktien, Rohstoffe und ETFs (Fonds) gehandelt. Da auch der Handel mit Devisen-CFDs möglich ist, bieten die meisten Broker sowohl den CFD- und den Forex-Handel an.

Orderarten

Je mehr Orderarten der Broker zur Verfügung stellt, desto effektiver kann der CFD Handel ausgeführt werden. Zu den häufigsten Orderarten gehören Stop, Stop Buy, Stop Limit, Stop Loss, Stop Market, Stop Sell, Take Profit, Trailing Stop Loss, Buy, Limit Buy, Limit Sell und Market. Diese Orderarten sollte jeder gut aufgestellte CFD Broker im Angebot haben, um ein effizientes Trading zu garantieren. Es gibt noch einige weitere Orderarten wie Next, One Cancels the Other oder Schlusskurs.

Regulierung

Entscheiden Sie sich immer für einen zertifizierten und regulierten Broker . Regulierung bedeutet, dass der ausgewählte Anbieter nach EU-Standards durch renommierte Aufsichtsbehörden wie die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) oder die britische FAS (Financial Services Authority) beaufsichtigt werden. Die Führung segregierter Konten ist ein positiver Effekt, denn in diesem Fall werden die Kundengelder getrennt von dem Firmenvermögen verwaltet. Im Insolvenzfall verbleiben die Depoteinlagen im Eigentum der Kunden.

Weitere Auswahlkriterien des besten CFD Broker

In diese Kategorie gehören ein kostenloses Demokonto, ein kompetenter und gut erreichbarer deutschsprachiger Kundendienst, eine leicht verständliche Handelsplattform und die Möglichkeit zum mobilen Handeln . Achten Sie auf die Gebühren und Bedingungen für Ein- und Auszahlungen, die mit Banküberweisung und Kreditkarte bei manchen Anbietern durchaus etwas höher ausfallen können. Eine kostengünstige Alternative sind Online-Bezahldienste. Schauen Sie nach, wie viele kostenlose Auszahlungen im Monat möglich sind. Ein Neukundenbonus ist eine nette Beigabe.

Die TOP Broker finden Sie auf folgenden Seiten:

CFD-Broker im Vergleich

Die ESMA hat sich auf Maßnahmen gegen CFDs geeinigt. In Zukunft gelten Beschränkungen in Bezug auf den Hebel (max. 30:1), außerdem eine automatische Verlustbegrenzung, Vermarktungsbeschränkungen und eine verpflichtende Risikowarnung. Die Regeln treten am 1. August 2020 in Kraft und gelten dann zunächst für drei Monate. Im Mai 2020 wurden die Maßnahmen um weitere drei Monate verlängert. Inzwischen hat die BaFin die Beschränkungen zudem auf nationaler Ebene übernommen. Mehr erfahren Sie hier.

Mit CFDs können Sie Volumina handeln, die Ihren Kapitaleinsatz um ein Vielfaches übersteigen. Die Preisbildung von CFDs ist einfach und transparent. Des Weiteren bieten CFDs die Möglichkeit sowohl von steigenden als auch von fallenden Kurse zu profitieren. CFDs werden außerbörslich gehandelt, Ihre Differenzkontrakte schließen Sie direkt mit einem CFD-Broker ab.

So finden Sie den besten CFD-Broker

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht vergleichen

Eine Übersicht empfehlenswerter CFD-Broker finden Sie hier in unserem Vergleich, in welchem wir ausschließlich CFD-Broker ohne Nachschusspflicht aufführen. Beachten Sie bitte unseren Risikohinweis zum Handel mit CFDs sowie unsere Ausführungen zu den Kriterien, nach denen unsere Redaktion entscheidet, welche Anbieter überhaupt den Weg in unseren Vergleich finden:

Broker Mindest-
einzahlung
Max.
Hebel
Spreads z.B. Transaktions-
kosten
Finanzierungs-
kosten
Sicherungs-
systeme
Mobile
Trading
Alle im Vergleich aufgeführten Broker führen die Kundengelder auf segregierten Konten.
Alle Angaben im CFD-Vergleich ohne Gewähr.
Unsere Empfehlungen
zum Test » 200 EUR 30 variabel, DAX: 0,8 Punkte Haupt-
handels-
zeit
Forex & Index-CFDs: nur Spread Swap-Kosten, siehe Anbieter Webseite Stop-Loss, Stop-Out, Trailing Stop, Volatility Protection Service, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen, Futures (insg. ca. 100 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 1.000 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 2 Punkte Aktien-CFDs 0,05 % (min. 5 EUR), Index-Futures 0,02%, DAX-Future 0,01% 2,25 % p.a. + EONIA Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen, Futures (insg. ca. 1200 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel und fix, DAX ab 0,8 Punkte Nach Land: Aktien-CFDs ab 0,10 % (min. 3,99 EUR) ab 0 EUR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs, Optionen (insg. ca. 3.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 3.000 EUR (100%), 22.000 EUR (90%) Demokonto: ja
zum Test » 100 EUR 30 variabel, DAX ab 1,0 Aktien-CFDs 0,1 %, alles andere gebührenfrei k.A. Stop-Loss, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen (insg. 50 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 200 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,9 Punkt Aktien-CFDs 0,09 %, alles andere gebührenfrei produktabhängig Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 8.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR oder 50.000 GBP Demokonto: ja
Weitere Broker
zum Test » 4.000 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,5 Punkt Aktien-CFDs 0,10 % (min 5,80 EUR), Index-CFDs ab 0,01 % (min 3 EUR) 2,50 % p.a. +/- EONIA Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Währungen, Futures (insg. über 7.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1,5 Punkte Aktien- CFDs 0,1 %, DAX- und Index-Futures 0,01 bzw. 0,02 % (je min. 8,99 EUR) 3,5 % p.a. +/- Währungszins Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht nein Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures, Währungen (insg. über 1.200 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Handelskommission Aktien-CFDs 0,08%, min. 4,75 EUR,
Index-CFDs 0,01%, min. 1,50 EUR
Basiszinssatz zzgl. max. 2,00% keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Währungen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 29,5 Millionen US-Dollar Demokonto: ja
zum Test » 1.000 EUR 30 variabel und fix, Ger 30 ab 0,0 + Kommission gebührenfrei (außer bei GBE Raw) Swap-Punkte keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Devisen, Kryptowährungen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt gebührenfrei 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 4.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 500 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt Aktien, ETF-CFDs 7 EUR + 0,007 %, Index-, Rohstoff-CFDs 3 EUR oder 0,007% 3,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, garantierter Stop, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs (insg. über 5.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 fix, Aktien CFDs: 1:1, DAX Spot 2,0 Punkte Aktien CFDs 0,10% min. 9,95 EUR,
Futures: ab 0,01% min. 9,95 EUR
3,5 % p.a. +/- Währungszins keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures, Währungen (insg. über 1.250 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 200 EUR 30 variabel gebührenfrei variabel keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, Kryptowährungen (insg. über 1.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: ab 1 Punkt Aktien-CFDs Deutschland 5 EUR, USA 10 USD; andere ca. 0,1% Referenzzins (z.B. EURIBOR) +/- 2,5% keine Nachschuss-pflicht, Stop-Loss garantiert ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen, Kryptowährungen, Futures (insg. über 10.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 85.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel und fix, DAX: 1,0 Punkte Aktien-CFDs ab 0,05 % (min. 5 EUR) 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss garantiert, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinssätze, Währungen, ETFs, ETCs, Anleihen, Sektoren (insg. über 15.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 500 EUR 30 variabel, , DAX: 1 Punkt abhängig vom Markt, Aktien-CFDs 0,05 % (min. 5 EUR pro Ticket) 3,00 % +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Kryptowährungen (insg. über 1.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel, DAX ab 1,0 Punkte gebührenfrei (außer Robo.ECN) Swap-Punkte Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Edelmetalle, Energien (insg. ca. 8.400 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,8 Punkte Aktien-CFDs ab 0,1 % (min. 10 EUR), alles andere gebührenfrei 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss garantiert, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen, Währungen (insg. über 12.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 250 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,7 Punkte gebührenfrei Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Forex, Indizes, ETFs, Anleihen, Metalle, Rohstoffe, Mischungen, IPOS (insg. über 2.200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 100 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1,5 Punkt gebührenfrei 0,50 % – 1,0 % Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Anleihen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt gebührenfrei 2,00 % p.a. Stop-Loss garantiert, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. ca. 100 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja

Risikohinweis CFD-Handel

Der Handel mit CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFDs ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD-Handel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.

Welche Broker finden sich in unserem Vergleich und wie kommt deren Reihenfolge zustande?

Die Reihenfolge der CFD-Broker in unserem Vergleich basiert auf dem Ergebnis unseres redaktionellen Tests im Rahmen unserer jährlich durchgeführten Brokerwahl. Die bei der Brokerwahl zu 50 Prozent ins Ergebnis eingehende Bewertung der CFD-Broker durch deren Kunden wurde bei Gleichstand oder starker Abweichung der Bewertung als zusätzliches Kriterium berücksichtigt.

Anhand folgender Bewertungskriterien entscheidet unsere Redaktion darüber, welche CFD-Broker überhaupt in unseren Vergleich aufgenommen werden:

  • Regulierung (BaFin, FCA, CySec, CSSF, Ausnahme KNF bei XTB); Registrierung einer deutschen Niederlassung bei der BaFin
  • Deutliche Risikohinweise zum CFD-Handel auf Seiten der Broker und Finanzdienstleister
  • Keine Nachschusspflicht, entsprechend der aktuellen Gesetzeslage
  • Transparente Darstellung der Abläufe und des Backgrounds des Anbieters; falls Introducing Broker/Finanzdienstleister: welche Broker sind Partner und wie sind diese reguliert
  • Seriösität (positive Historie am Markt, glaubhafte Präsenz und Berichterstattung in Foren sowie Fachmedien, nur Anbieter mit Erfahrung und nennenswertem Kundenstamm)

Allgemein bewerten wir CFD-Broker in den Hauptkategorien Gebühren, Angebot, Leistungen sowie Service & Sicherheit. Bestandteile der Wertung sind z.B.:

  • Angebot im CFD-Handel
  • Höhe der Gebühren und Transparenz der Aufschlüsselung
  • Margin-Anforderungen
  • Handelsinstrumente
  • News, Research/Analysemöglichkeiten
  • Erreichbarkeit, Servicequalität, deutschsprachige Ansprechpartner
  • Schnell auffindbare, klar formulierte AGB
  • Regulierung, Anlegerschutz, Einlagensicherheit

Kostenlos über aktuelle Aktionen und Tests informieren lassen

Im Rahmen unseres kostenlosen Newsletters informieren wir Sie auch über die neusten Sonder- und Bonusaktionen der von uns verglichenen CFD-Broker. Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletter-Verteiler ein und verpassen Sie keinen Bonus und keine Gebührensenkung mehr:

Bewertungen durch Anleger

Wie Anleger ihre CFD-Broker bewerten, fragen wir in unserer jährlichen Brokerwahl sowie laufend in unseren redaktionellen Tests ab. Welche CFD-Broker am besten bewertet werden, zeigt Ihnen unsere nachfolgende Auswertung:

Anbieter Anzahl der Bewertungen Gebühren Angebot Leistung Service Gesamt Antragslink
2 5,00 5,00 5,00 5,00 5,00 Zum Broker »
1 5,00 5,00 5,00 5,00 5,00 Zum Broker »
270 4,64 4,51 4,78 4,84 4,69 Zum Broker »
19 4,58 4,53 4,53 4,79 4,61 Zum Broker »
15 4,20 4,60 4,67 4,87 4,58 Zum Broker »
94 4,26 4,70 4,60 4,70 4,56 Zum Broker »
8 4,50 4,63 4,50 4,63 4,56 Zum Broker »
7 4,29 4,43 4,43 4,71 4,46 Zum Broker »
7859 4,07 4,57 4,54 4,63 4,45 Zum Broker »
97 4,61 4,48 4,19 4,21 4,37 Zum Broker »
45 4,22 4,31 4,38 4,53 4,36 Zum Broker »
13 3,77 4,85 4,08 4,15 4,21 Zum Broker »
105 3,61 4,36 4,25 4,53 4,19 Zum Broker »
99 4,05 4,28 4,05 3,98 4,09 Zum Broker »
144 3,63 4,25 4,01 4,19 4,02 Zum Broker »
11 3,36 3,91 3,55 3,27 3,52 Zum Broker »
1 2,00 3,00 4,00 4,00 3,25 Zum Broker »
Kategorie Gesamtstimmen &#216 Gebühren &#216 Angebot &#216 Leistung &#216 Service &#216 Gesamt
8790 4,10 4,44 4,38 4,47 4,35

Wer ist der beste CFD-Broker?

Im Rahmen der Brokerwahl von Brokervergleich.de werden jedes Jahr auch die besten CFD-Broker gekürt. In das Ergebnis fließen sowohl die Stimmen der Kunden als auch die Bewertung durch unsere jeweils anteilig mit 50 Prozent ein. 2020 wurden auf diese Weise folgende Gewinner ermittelt:

Testsieger „CFD-Broker des Jahres 2020“

Platz 1: Admiral Markets

Keine Änderung beim Testsieger in der CFD-Kategorie. Zum bereits vierten Mal zeichnet Brokervergleich.de Admiral Markets aus. 2020 setzt der in St. Petersburg gegründete CFD- und Forex-Broker sich mit 4,62 Punkten noch etwas deutlicher vom Feld ab. Die Gründe für den Testsieg bleiben indes gleich: Niedrige Gebühren, solides Leistungspaket und geringe Einstiegshürden. Der gute Service und viel Erfahrung („18 Jahre Zuverlässigkeit“) sind weitere Pluspunkte. Wer einen stabilen Partner im CFD-Handel sucht, wird bei Admiral Markets fündig.

Mit 4,62 Punkten liegt Admiral Markets über den Vorjahreswerten (2020: 4,45 Punkte; 2020: 4,30 Punkte). Wir sagen: Verdiente Steigerung.

Platz 2: comdirect

Ebenfalls keinen Platzwechsel gibt es direkt hinter der Spitze. Den 2. Rang belegt 2020 erneut die comdirect. Wer sich nicht daran stört, dass es gebührentechnisch sicherlich günstigere Anbieter gibt, sichert sich mit der comdirect einen vertrauenswürdigen Partner mit breitem Angebot (1.200 Basiswerte). Service sowie technische Details stimmen zudem.

Wir vergeben gemeinsam mit den Kunden eine Gesamtnote von 4,53 Punkten. Daumen hoch.

Platz 3: FXFlat

Unter die Top 3 der CFD-Broker schaffte es in diesem Jahr auch FXFlat. Der Anbieter punktete aus Sicht der Redaktion speziell bei den Gebühren und im Bereich von Service & Sicherheit. Der Rest ist eine solide Angelegenheit – von der Anzahl der CFDs (über 9.000) bis hin zum Demokonto.

Im Ergebnis aus Test und Brokerwahl erzielt FXFlat 4,51 Punkte und setzt sich vor der Consorsbank durch. Ein verdienter Sprung aufs Treppchen.

Was sind CFDs?

CFDs (Contracts for Difference, zu deutsch Differenzkontrakte) zählen zur Gruppe der so genannten Derivate oder derivativen Finanzinstrumente. Sie ermöglichen es Anlegern, auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswertes (etwa einer Aktie, eines Index, eines Rohstoffes) zu setzen, ohne den zugrunde liegenden Basiswert kaufen zu müssen. Die genaue Funktionsweise von CFDs erläutern wir interessierten Lesern in unserem Ratgeber „Was sind CFDs?„.

Aus der Tatsache, auf Kursbewegungen eines Basiswertes setzen zu können, ohne diesen erwerben zu müssen, resultieren einige Vorteile:

Vorteile von CFDs und CFD-Trading

  • CFDs sind sehr kosteneffizient, da keinerlei Depotgrundgebühren, Ordergebühren oder Kommissionen anfallen.
  • Mit CFDs können auch Bruchteile eines Basiswertes gekauft werden. Damit können Anleger einem Basiswert auch mit geringem Einsatz proportional folgen.
  • Über CFDs erhalten Anleger Zugang zu Finanzmärkten, die ihnen in der Form sonst so nicht zur Verfügung stehen würden (das gilt insbesondere für Rohstoff- und Währungsmärkte).

Risiken des CFD-Tradings

Das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht hat den CFD-Handel sicherer gemacht. Dennoch ist der Handel weiterhin sehr riskant. Im schlimmsten Fall kann es zum Totalverlust des eingesetzten Vermögens kommen.

Eines der Kennzeichen des CFD-Handels ist der Handel mit Hebel. Bei manchen Brokern lässt sich der Hebel auf bis zu 1:500 einstellen. Schließt ein Trader einen CFD mit Hebel auf einen Basiswert ab, muss er nur einen Bruchteil dessen, was der Basiswert in diesem Moment Wert ist, als Sicherheitsleistung (im Englischen als Margin bezeichnet) hinterlegen. Das unterscheidet den Abschluss eines CFD beispielsweise vom Kauf einer Aktie.

Steht eine Aktie bei einem Kurs von 100 Euro zahlt der Aktienkäufer diese 100 Euro (plus Ordergebühren). Schließt ein Trader hingegen einen CFD mit dem Hebel 1:10 auf dieselbe Aktie ab, hinterlegt er nur zehn Euro als Sicherheitsleistung.

Steigt die Aktie auf 110 Euro, hat der CFD-Trader zwar 10 Euro und damit 100 Prozent Gewinn gemacht. Sinkt die Aktie auf 90 Euro, hat der Trader sein gesamtes eingesetztes Kapital von 10 Euro verloren, also einen Verlust von 100 Prozent eingefahren. Das wird als Hebelwirkung oder Leverage-Effekt bezeichnet.

Diese Hebelwirkung, welche Kursschwankungen des Basiswertes verstärkt, macht den CFD-Handel so riskant. Wer einen CFD anschließt, sollte sich vorher genau über den Basiswert informieren und sich stets bewusst sein, dass er das komplette eingesetzte Kapital verlieren kann.

ESMA führt weitreichende Änderungen für den Forex- und CFD-Handel ein

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) führt ab 01. August 2020 neue Regeln für den CFD- und Forex-Handel ein. Dazu zählen:

  • Eine Beschränkung des Hebels (bspw. 30:1 bei Währungspaaren)
  • Eine verbindliche Regel für den Margin Close-Out (automatische Schließung einer Position bei 50 Prozent Verlust derselben)

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht

Die Nachschusspflicht, der so genannte Margin Call, war lange Zeit eines der Risiken beim CFD-Trading. Bei unerwarteten Ereignissen wie der plötzlichen Abwertung des Schweizer Franken konnten Anleger aufgrund der Hebelwirkung von CFDs vor Verlusten stehen, die ihren ursprünglichen Einsatz überstiegen.Dies ist nun jedoch nicht mehr möglich. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Dezember 2020 bekanntgegeben, dass sie CFDs mit Nachschusspflicht verbieten will. Broker und andere Betroffene konnten sich bis zum 20. Januar 2020 dazu äußern. Insgesamt gab es 30 Stellungnahmen. 11 davon kamen von CFD-Brokern und einem Anbieterverband. Vier sprachen sich für die Maßnahme, acht dagegen aus.

Am 08.05.2020 erließ die BaFin eine Allgemeinverfügung, die CFDs mit Nachschusspflicht verbietet. Das bedeutete, alle CFD-Broker mussten ein Sicherheitssystem einrichten, welches die Verluste der Trader beschränkt. Es dürfen keine Forderungen über die hinterlegte Sicherheitsleistung hinaus mehr von den Tradern verlangt werden. Den Brokern wurde drei Monate Zeit gegeben, um die Vorgaben umzusetzen.

Seit dem 10.08.2020 gilt das Verbot von CFDs mit Nachschusspflicht. Spätestens zu diesem Termin haben alle Broker ihre Konten entsprechend umgestellt. Bei CMC Markets ging das zudem mit einer Änderung der Margins einher. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist jedoch weiterhin möglich. Welche zusätzlichen Sicherungssysteme die CFD-Broker anbieten, zeigt unser Vergleich in der Spalte „Sicherungssysteme“.

Weiterführende Informationen zur Regulierung im CFD-Handel:

Die Auswirkungen des Hebels beim CFD-Handel

Der Reiz des Handels mit CFDs besteht für viele Anleger in der bereits beschriebenen Hebelwirkung. Doch diese Hebelwirkung kann in beide Richtungen ausschlagen. Wie stark dabei der Ausschlag sowohl in positiver als auch in negativer Richtung ist, hängt vom Kursanstieg bzw. Kursverlust des Basiswertes und dem Hebel zusammen, der sich als Kehrwert der Margin errechnet (Hebel = 1 / Margin). Um diese Auswirkungen zu veranschaulichen, haben wir nachfolgend eine Tabelle für verschiedene Kursänderungen und Hebel online gestellt:

Anleger
A B C D E F G
Eingesetztes Kapital 1.000 €
Margin 100% 50% 25% 10% 5% 2% 1%
Positionsgröße 1.000€ 2.000€ 4.000€ 10.000€ 20.000€ 50.000€ 100.000€
Hebel 1 2 4 10 20 50 100
Ausrichtung der Position Long (Anleger setzen auf steigende Kurse)
Gewinn bei Kursanstieg um 1% 10€ 20€ 40€ 100€ 200€ 500€ 1.000€
Gewinn bei Kursanstieg um 2,5% 25€ 50€ 100€ 250€ 500€ 1.250€ 2.500€
Gewinn bei Kursanstieg um 5% 50€ 100€ 200€ 500€ 1.000€ 2.500€ 5.000€
Gewinn bei Kursanstieg um 10% 100€ 200€ 400€ 1.000€ 2.000€ 5.000€ 10.000€
Verlust bei Kursrückgang um 1% -10€ -20€ -40€ -100€ -200€ -500€ -1.000€
Verlust bei Kursrückgang um 2,5% -25€ -50€ -100€ -250€ -500€ -1.250€ -2.500€
Verlust bei Kursrückgang um 5% -50€ -100€ -200€ -500€ -1.000€ -2.500€ -5.000€
Verlust bei Kursrückgang um 10% -100€ -200€ -400€ -1.000€ -2.000€ -5.000€ -10.000€
Quelle: eigene Berechnungen

Hinweis: Durch gesetzliche Regulierungen gelten seit dem 01.08.2020 Beschränkungen in Bezug auf den Hebel im CFD-Handel. Je nach CFD-Art ist der Hebel für private Trader auf maximal 30:1 begrenzt! Die Spalten F und G dienen lediglich zu Verdeutlichung des Hebeleffekts.

CFD-Broker und CFD-Handel immer beliebter

CFDs sind eine Erfindung aus den 1990er Jahren. Mit ihnen wollten nach Auskunft des deutschen CFD-Verbandes Hegde-Fonds Leerverkäufe auf Aktien durchführen, ohne die damals fällige britische Börsensteuer entrichten zu müssen. In Deutschland sprang als erstes großes Institut die Postbank 2008 auf die CFD-Schiene auf, gefolgt vom S-Broker der Sparkassen 2020.

Wachstum des CFD-Handelsvolumens in Deutschland

Bis 2020 wuchsen sowohl Handelsvolumen als auch die Anzahl von CFD-Konten und Transaktionen. So stieg das CFD-Handelsvolumen 2020 um über 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.963 Milliarden Euro. Seit 2020 geht es – vor allem infolge strengerer Regulierung – wieder zurück. 2020 lag es mit 1.579 Milliarden Euro rund neun Prozent unter dem Vorjahr:

Anzahl der CFD-Konten und Transaktionen in Deutschland

Das Wachstum bei der Anzahl der CFD-Konten ist hingegen ungebrochen. 2020 wuchs die Zahl der Konten um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte einen Wert von 203.192. Auch die Anzahl der getätigten Transaktionen stieg wieder an. Der Zuwachs betrug 23,2 Prozent. 69,0 Millionen Transaktionen wurden getätigt:

Welche Basiswerte zum Handel gewählt werden

Beim CFD-Handel setzen Anleger fast ausschließlich auf Indizes. Einer Erhebung des deutschen CFD-Verbandes zufolge entfielen im 2020 87,9 Prozent aller Transaktionen auf Indizes wie etwa den DAX. Die restlichen 12 Prozent verteilten sich auf Devisen (9,1 Prozent), Rohstoffe (2,1 Prozent), Aktien (0,7 Prozent) und Renten (0,1 Prozent). Es gab kaum Veränderungen zum Vorjahr:

5 Tipps, wie Sie erfolgreich mit CFDs handeln

1. Handeln Sie nur mit Basiswerten, die Sie kennen!
Wer CFDs handeln will, muss die Entwicklung des dem CFD zugrunde liegenden Basiswertes verstehen und einschätzen können. Das fällt naturgemäß bei Indizes leichter als bei Einzelwerten und dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb fast 93 Prozent aller Trades beim CFD-Handel auf Indizes entfallen. Ebenfalls gut einschätzen lassen sich Basiswerte wie die Unternehmen aus dem DAX30 – etwa Münchner Rück oder Daimler. Setzen Sie daher nur auf Basiswerte, die Sie kennen oder deren Entwicklung Sie gut einschätzen können!

2. Beginnen Sie mit einem kleinen Hebel!
Das interessante am CFD-Handel ist die Tatsache, dass man mit wenig Eigenkapital große Positionen bewegen kann – der Hebel macht es möglich. Wie eine Tür kann aber auch der Hebel in beide Richtungen schwingen. Daher unser Rat: beginnen Sie mit einem kleinen Hebel und steigern Sie diesen nur langsam. Lieber einen etwas niedrigeren Gewinn als ein zu hohes Risiko von Totalverlusten oder Nachschussforderungen.

3. Margin-Call des Brokers immer beachten!
Geht ein CFD-Trade nicht auf und reicht das auf dem Handelskonto befindliche Geld nicht aus, um die Verluste zu begleichen, bekommen Sie vom Broker einen so genannten Margin-Call, also eine Aufforderung, die Position glattzustellen oder mehr Kapital nachzuschießen. Beachten Sie solche Margin-Calls immer und schließen Sie am besten die Position. Das Nachschießen von Kapital macht nur Sinn, wenn Sie sich sicher sind, dass der Trade doch noch aufgeht. Ansonsten bedeutet es, gutes Geld schlechtem Geld hinterherzuwerfen.

4. Verlustbegrenzung gehört zur Pflicht!
Die Begrenzung von Verlusten ist wichtig. Daher: niemals ohne Stoppkurs handeln. Immer mehr CFD-Broker bieten inzwischen garantierte Stoppkurse an, bei deren Erreichen die Position geschlossen wird. In unserem Vergleich seriöser CFD-Broker finden Sie in der Spalte „Sicherungssysteme“ Hinweise unserer Redaktion, welcher Broker welche Sicherungssysteme anbietet.

5. Erst Demo-, dann Echtgeldkonto!

Wer zum ersten Mal mit CFDs handelt, sollte das mit einem Demokonto tun. Fast alle Broker bieten solche Demokonten an, in denen Sie mit virtuellem Geld den Handel mit CFDs ausgiebig üben können. Haben Sie das Prinzip verinnerlicht und Ihre Basiswerte gefunden, können Sie zum Handel mit Echtgeld übergehen.

Mit diesen 7 Kriterien finden Sie den passenden CFD-Broker

1. Wie hoch ist die Mindesteinzahlung?
Für die Teilnahme am CFD-Handel müssen Sie, im Rahmen der Kontoeröffnung, eine Mindestsumme einzahlen. Die Höhe der Einzahlung variiert von Broker zu Broker.

2. Wie hoch ist der maximal wählbare Hebel?
CFDs werden mit einem Hebel gehandelt. Das heißt, es wird nur ein kleiner Teil (die Margin) des Gesamtwertes einer Position hinterlegt. So ist es möglich, dass Sie mit einem kleinen Einsatz eine weit größere Position handeln können. Einige Broker bieten Ihnen die Möglichkeit den Hebel individuell zu bestimmen. Bei anderen wird die Höhe des Hebels vordefiniert.

3. Welche Basiswerte bietet der CFD-Broker an?
Mit dem Handel auf Basiswerte unterschiedlicher Anlageklassen ist es Ihnen möglich an verschiedenen Märkten zu partizipieren. Ein Großteil der Broker bietet CFDs auf alle bekannten Basiswerte an wie zum Beispiel Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen.

4. Wie hoch sind die Spreads des jeweiligen Brokers?
Der Spread ist die Differenz von Kauf- und Verkaufskurs. Bei den meisten CFD-Anbietern fallen neben dem Spread keine weiteren Gebühren an. Je geringer der Spread, desto weniger Kosten entstehen Ihnen.

Die jeweilige Höhe ist variabel und kann je nach Marktgegebenheit sehr unterschiedlich ausfallen. Im Vergleich sehen Sie außerdem den minimalen Spread für CFDs, die den DAX nachbilden, da diese besonders beliebt sind.

5. Wie hoch sind die Transaktionskosten?
Neben dem Spread wird für einige Instrumente, im Wesentlichen für Aktien CFDs, eine Provision erhoben.

6. Wie hoch sind die Finanzierungskosten?
Wenn Sie eine offene CFD-Position über den Handelsschluss hinaus halten möchten, berechnet der Broker Ihnen eine zusätzliche Gebühr.
Berechnungsbasis ist der zum Handelsschluss gehaltene Gesamtwert Ihrer Position.

Bei einer Long-Position werden Ihnen Finanzierungskosten in Rechnung gestellt. Bei einer offenen Short-Position wird Ihnen in der Regel eine Gutschrift ausgezahlt. Jeder Broker verwendet einen unterschiedlichen Zinssatz. Die Höhe der einzelnen Finanzierungskosten können Sie dem Vergleich entnehmen.

7. Bietet der Broker ein Demokonto an?
Mit einem CFD-Demokonto haben Sie die Möglichkeit mit virtuellem Kapital unter echten Bedingungen die jeweilige Handelsplattform des Brokers ohne Risiko zu testen.

Innovationen beim CFD Trading

Auch die CFD Broker werden immer professioneller. Etliche von ihnen haben aus den Problemen nach dem Crash des Schweizer Frankens gelernt und bieten nun etwa garantierte Stoppkurse oder beidseitiges Traden an. Welche CFD-Broker welches Sicherungselement anbieten, zeigt unser Vergleich am Anfang dieser Seite.

Garantierte Stoppkurse

Relativ neu und noch nicht bei allen CFD-Brokern verfügbar sind so genannte Stoppkurse. Mit ihnen begrenzen Trader ihr Verlustrisiko auf einen kalkulierbaren Betrag, da die Order immer zum angegebenen Stoppkurs ausgeführt wird. Das schützt Anleger vor hohen Verlusten, die Kurssprünge in die eine oder andere Richtung aufgrund des hohen Hebels der CFDs verursachen können.

Bei der Planung ihrer Trades sollten Anleger beachten, dass der Stoppkurs weit genug vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt gesetzt werden muss.

Wichtig: auch wenn ein Broker garantierte Stoppkurse anbietet, bedeutet das nicht automatisch, dass diese für alle angebotenen Basiswerte verfügbar sind. Hier hilft nur ein Blick in die jeweiligen AGBs und Konditionsübersichten.

Gesetzt werden können garantierte Stoppkurse fast immer nur bei Eröffnung einer Position. Die Veränderung oder das Löschen eines einmal gesetzten Stoppkurses hingegen ist prinzipiell immer möglich und meist auch gebührenfrei.

Natürlich hat diese Garantie ihren Preis, der von Broker zu Broker anders ausfällt. Während der eine Broker den Spread, also die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis, erhöht, ziehen andere Broker die Gebühr direkt vom Konto ab.

Beidseitiges Traden

Beidseitiges Traden bedeutet, dass man als Anleger auf einen Basiswert parallel Long und Short geht, also gleichzeitig auf steigende wie auf fallende Kurse setzt. Mit dieser Tradingvariante positioniert sich der Anleger risikolos am Markt und kann so unsichere Phasen einfach aussitzen. Eine einfach Alternative dazu wäre es, alle Trades glattzustellen und Cash vorzuhalten, bis die unsichere Phase vorüber ist, denn mit einer neutralen Stellung wie dem beidseitigen Traden kann der Anleger zwar nichts verlieren aber auch nichts gewinnen.

Suchen Sie weitere nützliche Informationen zum CFD-Trading?

Risikohinweis: Der Handel mit CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFDs ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD-Handel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.

Informationen zur Regulierung im CFD-Handel:

Hebelwirkung bei Aktien: Hohe Gewinne und Verluste möglich

Die Börse ist nicht nur ein Handelsplatz für Wertpapiere, sondern in manchen Fällen auch ein hoch spekulativer Aktienmarkt. Anleger haben dabei die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit phantastische Gewinne zu erzielen. Allerdings können sie in der gleichen Zeit drastische Verluste erleiden. Aufgrund der immer stärker fallenden Zinsen für Anlage-Produkte und den vergleichsweise geringen Gewinnmöglichkeiten mit herkömmlichen Aktien nutzen risikofreudige Anleger verstärkt spekulative Aktiengeschäfte.

Inhaltsverzeichnis

In manchen Fällen wird beim spekulativen Aktienmarkt auch vom Kasino-Kapitalismus gesprochen, da die hochspekulativen Geschäfte nicht mehr mit einem gewöhnlichen Wertpapierhandel, sondern mehr mit einem Kasino gemeinsam haben. Der Anleger investiert dabei nicht mehr in ein Unternehmen und schenkt seinem Erfolg Vertrauen, sondern er „wettet“ regelrecht auf Gewinne oder Verluste. Für die enormen Gewinnmöglichkeiten sorgt dabei die sogenannte Hebelwirkung.

Die Grundlagen des Aktienhandels

Bei einem herkömmlichen Aktienkauf sind für Anleger häufig Renditen von bis zu acht Prozent möglich. Dabei kaufen Sie Anteile an einem Unternehmen über die Börse und hoffen auf einen Kursanstieg der entsprechenden Aktie.

Die Differenz aus dem Betrag, den sie für den Kauf der Aktien investiert haben und dem Ertrag aus dem Verkauf der Aktien ist letztlich der Gewinn. Um die Rendite zu ermitteln, müssen letztlich noch Gebühren für das Depot abgezogen werden.

Der Aktienhandel an sich ist immer einem Kurs- oder auch Währungsrisiko ausgesetzt. So kann die Veröffentlichung einer Unternehmensbilanz oder der Launch eines neuen Produkts oder sogar nur die Ankündigung eines neuen Produkts zu steigenden oder sinkenden Aktienkursen führen.

Werden die Aktien zudem noch in Fremdwährungen gehalten, können Verluste oder Gewinne durch den Umtausch in die eigene Währung entstehen. Diese Risiken sind für Anleger in der Regel überschaubar und klar nachvollziehbar.

Handel mit Optionen

Während Anleger beim regulären Aktienhandel tatsächlich Anteile erwerben, gibt es mit Optionen noch eine weitere Möglichkeit, an der Börse Geschäfte zu machen. Mit Optionen, die zu den Derivaten gehören, kaufen sich Anleger das Recht, ein Wertpapier zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zu verkaufen oder zu kaufen.

Dieser Wert bezieht sich auf einen Basiswert der Aktie. Um Gewinne zu erwirtschaften, kommt es bei diesem Vertrag auf die Differenz zwischen Basiswert und dem Wert zum festgelegten Termin an. Aus diesem Grund werden diese Kontrakte auch „CFD“ genannt, „Contract for Difference“. Spekulative Aktiengeschäfte bewegen sich demnach im Rahmen des CFD-Handels, dem Handel mit Optionen.

Der Handel mit CFD erfolgt über sogenannte Broker an der Börse.

Margin

Damit ein Anleger das Recht ausüben kann, eine Aktie zu einem gewissen Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zu kaufen oder zu verkaufen, muss er ein Pfand, die sogenannte „Margin“, bei einem Broker hinterlegen.

Die Margin soll dafür sorgen, dass die Anlagesumme „glattgestellt“ und dadurch teilweise für den Broker abgesichert wird. Fordert ein Broker weiteres Kapital zur Absicherung der gekauften Optionen, wird dies auch „Margin Call“ genannt. Dieser Margin Call erfolgt zum Beispiel dann, wenn der Broker schon absehen kann, dass die Sicherheitsleistung aufgrund eines starken Kursrückgangs nicht mehr ausreicht.

Hebelwirkung

Beim Kauf von Optionen kann nun schließlich die Hebelwirkung genutzt werden. Der Hebel gibt wieder, in welchem Verhältnis sich der Kurs des Optionsscheins in Bezug auf den Basiswert verändert. Der Basiswert wird auch als Underlying bezeichnet. Mit Hilfe eines Hebels ist es möglich, mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen, da das eingesetzte Geld vervielfacht wird. Zugleich kann sich die Hebelwirkung sich auch negativ auf die Investition auswirken, sodass hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich sind. Der Optionshandel mit Hebeln ist somit sehr risikoreich.

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Wie funktioniert die Hebelwirkung?

Die Hebelwirkung lässt sich am besten anhand eines Beispiels erläutern. So kauft ein Anleger 100 Aktien eines Unternehmens, die bei zehn Euro notieren. Zugleich investiert er in Optionen und erwirbt sich damit das Anrecht nach einem Jahr 100 Aktien des gleichen Unternehmens für zwölf Euro zu kaufen. Diese Kaufoptionen werden auch „Call-Optionen“ genannt.

Er bezahlt für diese 100 Optionen je 1,50 Euro, wodurch er 150 Euro investiert. Diese Optionen haben nun einen Hebel von 10. Dies bedeutet, dass der Anleger von einem steigenden Aktienkurs profitieren kann, und zwar im Verhältnis von 1:10, bezogen auf den Aktienkurs des Unternehmens, in das er investiert hat.

Sobald diese Aktien nach einem Jahr um zehn Prozent gestiegen sind, also auf 13,20 Euro, hat der Anleger zunächst einen Gewinn von 120 Euro durch den Aktienkauf erzielt. Zugleich steigt der Wert seiner Option durch den Hebel von zehn um 100 Prozent. Die Option ist somit drei Euro wert. Seine Kaufoptionen kann er nun wieder an der Börse verkaufen und damit einen Gewinn von 150 Euro erlösen. Er hat mit dem Kauf der Optionen somit 100 Prozent Gewinn gemacht.

Jedoch kann sich die Wirkung des Hebels auch in die negative Richtung entwickeln. Verliert der Basiswert der gewünschten Aktie innerhalb eines Jahres um fünf Prozent, sinkt der Wert der Optionen um 50 Prozent. Somit sind aus den 150 Euro, die er in Optionen investiert hat, nur noch 75 Euro geworden.

Bei diesem Beispiel sind die Zahlen noch sehr niedrig. Sie können sich vorstellen, wie die Gewinne oder Verluste ausfallen, wenn der Anleger anstelle von 150 Euro 150.000 Euro in Optionen mit dem Hebel zehn investiert hat.

Auswirkung der Margin

Eine Margin von zehn Prozent bedeutet einen Hebel von zehn. Denn der Hebel berechnet sich aus 100 geteilt durch Margin in Prozent. Also:

Hebel = 100 ÷ 10 ÷ 100

Je kleiner die Margin ist, desto mehr Kapital wird letztlich im Verhältnis dazu über die Hebelwirkung bewegt.

Die Formel für die Berechnung des Hebels bei Optionsscheinen sieht so aus:

Hebelwirkung = Kurs des Basiswertes ÷ (Bezugsverhältnis × Optionsscheinkurs)

Nehmen wir an, der Kurs der Aktie liegt bei 30 Euro, der Kurs für den Optionsschein liegt bei vier Euro. Der Anleger benötigt drei Optionsscheine, um eine Aktie zu beziehen.

Die Rechnung wäre dann folgende:

Hebelwirkung = 30 Euro ÷ (3 × 4) = 2,5

Der Hebel würde also 2,5 betragen.

So wird der Hebel berechnet

Der Hebel eines Optionsscheins wird aus dem Kurs berechnet, der durch das Produkt aus dem Kurs des Optionsscheins sowie dem Optionsverhältnis dividiert wird: Hebelwirkung = Kurs des Basiswertes ÷ (Bezugsverhältnis × Optionsscheinkurs)

Anlageklasse Margin (%) Hebel Margin (EUR)
Optionen 1 100 100
Optionen 3 33,3 300
Optionen 5 20 500

Letztlich gibt der Hebel an, in welchem Verhältnis der Wert des Optionsscheins steigt oder fällt, wenn der Basiswert um eine Einheit steigt oder fällt.

Direkter und effektiver Hebel

Wird der Hebel in Bezug auf die Margin berechnet, wird vom „direkten“ Hebel gesprochen.

Wird der Hebel auf das gesamte CFD-Konto bezogen, wird vom effektiven Hebel gesprochen. Er berechnet sich aus der Marin in Euro multipliziert mit dem direkten Hebel dividiert durch den Kontostand des CFD-Kontos.

Der direkte Hebel ist in der Regel größer als der effektive Hebel. Denn es ist wichtig, dass das Trading-Konto eines Anlegers höher gedeckt ist als mit der Margin für einen Optionshandel.

Beispiel

Margin: Zehn Prozent oder 100 Euro

Direkter Hebel: 100 ÷ 10 Prozent = 10

Effektiver Hebel: (100 Euro × 10) ÷ 1.000 Euro = 1

Chancen und Risiken der Hebelwirkung bei Aktien

Die Hebelwirkung bei Aktiengeschäften übt auf Anleger eine große Faszination aus. Schließlich lässt sich schon mit geringem Kapitaleinsatz ein hoher Gewinn erzielen.

Doch wie bei allen Aktiengeschäften gilt auch beim Einsatz von Hebelwirkungen: Je höher die Gewinnmöglichkeiten bei einer Geldanlage, desto höher das Risiko. Aus diesem Grund wird bei Hebelprodukten in der Regel auch nicht von Kapitalanlage gesprochen, sondern von Spekulation.

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