CFD Spread – Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs

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Contents

CFD Spread – Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs

Beim Differenzkontrakt schließen Käufer und Verkäufer einen Vertrag (engl. Contracts For Difference, kurz CFD) auf die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Basiswertes. Der Käufer erwirbt dabei keinen Wert im eigentlichen Sinn, sondern spekuliert auf die Kursentwicklung des Basiswertes, z. B. einer Aktie oder eines Index.

Weitere mögliche Basiswerte, auf die spekuliert werden kann, sind Rohstoffpreise, Anleihen oder Währungen. Dabei ist der Kurs des Kontraktes nicht abhängig von Angebot und Nachfrage, sondern lediglich von der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts. Differenzkontrakte/CFD sind laufzeitunabhängige Papiere, d. h. es gibt weder eine Haltedauer noch eine Fälligkeit.

Rechenbeispiel: Herkömmlicher Aktienkauf

Ein kleines Rechenbeispiel soll die Funktionsweise der Kontrakte verdeutlichen. Ein Anleger möchte auf herkömmliche Weise in Aktien der Ich-AG investieren. Er kauft 200 Aktien zu einem Kurs von 50 Euro. Bei einem normalen Aktienkauf bringt dieser dann folgende Berechnung mit sich:

200 Aktien zu je 50 Euro = 10.000 Euro. Diese 10.000 Euro muss der Käufer dann bei Kauf leisten. Steigt der Kurs der Aktie dann auf 52 und verkauft der Anleger die Aktien, sehen die Zahlen wie folgt aus: 200 Aktien zu je 52 Euro = 10.400 Euro. Das bedeutet, der Anleger hat hier einen Gewinn von 400 Euro, in Prozent ausgedrückt sind das 4% Gewinn.

Rechenbeispiel: CFD auf Aktienkurs

Will der Anleger jedoch in Differenzkontrakte investieren, sieht die Rechnung ein wenig anders aus. Auch hier geht es um die Aktie der Ich-AG. Allerdings dient diese nur als Basis, der Anleger spekuliert nur auf die Kursentwicklung. Bei den CFD müssen Anleger nicht die volle Summe bezahlen, sondern eine sogenannte Sicherheitsleistung. Diese kann der Anleger meist selbst festlegen. Es heißt aber, je höher die Einlage, desto niedriger das Risiko. Das Verhältnis zwischen eigentlichem Wert und Einsatz wird auch als Hebel bezeichnet.

Hier ein Beispiel: Die Aktie der Ich-AG hat einen Kurs von 50 Euro pro Stück. Bei einem ganz normalen Kauf würden 200 Aktien also 10.000 Euro kosten. Bei den Kontrakten aber möchte der Anleger jetzt nur 500 Euro investieren. Hierbei handelt es sich um einen Hebel von 20. Hebel bezeichnet hier das Verhältnis zwischen den 10.000 Euro und den tatsächlich eingesetzten 500 Euro. Je nach Anbieter kann der Hebel bis zu 100 betragen. Das bedeutet, der Anleger muss hier dann nur 1% tatsächlich investieren.

Steigen auch hier die Kurse von 50 auf 52 Euro, so bringt das folgende Zahlen mit sich: Der Anleger hat 500 Euro investiert. Durch die Kurssteigerung hat er einen Gewinn von ebenfalls 400 Euro. Hierbei handelt es sich jedoch im Verhältnis zum eingesetzten Kapital um einen Gewinn von 80%. Somit hat der Anleger bei den Kontrakten im Verhältnis einen deutlich höheren Gewinn erzielt.

Doch der Hebel kann auch in die andere Richtung wirken. Sinkt der Kurs der Aktie von 50 auf 47 Euro pro Stück, so bedeutet das für den normalen Anleger einen Verlust von 600 Euro.

Der Anleger, der in einen CFD investiert hat, hat hier dann den gleichen Verlust zu tragen. Da er aber nur 500 Euro investiert hat, erleidet der Anleger hier dann einen Totalverlust. Und noch mehr, bei den Differenzkontrakten besteht die sogenannte Nachschusspflicht. Das bedeutet, der Anleger muss hier dann auch noch die Differenz von 100 Euro zusätzlich nachleisten, um den Verlust auszugleichen. Vor dieser Nachschusspflicht können Limits oder ein Stopp Loss schützen.

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Was Sie über den Handel mit CFD wissen sollten

Der Handel mit den contracts for difference gilt als transparent, kostengünstige und leicht verständlich. Dennoch handelt es sich hierbei um eine hoch spekulative Geldanlage, die nicht nur Chancen, sondern auch Risiken mit sich bringt. Denn neben der Chance auf hohe Gewinne bei verhältnismäßig geringen Einsätzen, kann auch der Totalverlust inkl. Nachschusspflicht drohen. Daher sind sie eine Geldanlage, die mit Vorsicht zu genießen ist und nicht für jeden Anleger gleichermaßen geeignet sind.

Differenzkontrakte sind noch eine recht junge Art der Kapitalanlage. So wurden z.B. im Jahre 2008 die Anleger in Deutschland. gerade mal auf 20.000 bis 30.000 Personen geschätzt. Doch das Interesse an dieser Form der Investition wächst jährlich und kontinuierlich. Und das nicht nur in Deutschland. Während sie in den USA noch verboten sind, sind sie in England fast so beliebt wie Pferdewetten. Und auch die contracts for difference werden oft als Wette bezeichnet. Wetten, bei denen die Anleger auf die Kursentwicklung wetten und setzen.

Jedem zugänglich, nicht für jeden geeignet

Die Differenzkontrakte stecken noch in den Kinderschuhen. Bis dato heißt es oft, dass diese Investitionsform nicht oder minder geeignet ist für Klein- und Privatanleger. Und das hat auch einen guten Grund. Kleinanleger, das sind oft Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, und oft auch darauf angewiesen sind, ihr Geld wieder zurückzubekommen, ohne einen Verlust. Dies ist jedoch bei den contracts for difference nicht immer gewährleistet, die Gefahr des Totalverlustes ist allgegenwertig. Wer auf das Geld angewiesen ist und nur ein kleines Sparpolster bzw. eine kleinere Summe zur Verfügung hat, sollte das Risiko nicht unbedingt eingehen. Oft sind es Privatanleger, die kleinere Summen investieren und auf ihr Geld angewiesen sind. Großanleger und vor Allem auch Unternehmen haben hier schon ganz andere Möglichkeiten und können unter Umständen eventuelle Verluste besser ausgleichen und verkraften.

Grundsätzlich stehen die Kontrakte jedem Anleger zur Verfügung, der sich dafür interessiert. Doch nicht für jeden sind sie auch gleichermaßen geeignet. Das sollte jedem Anleger bewusst sein. Nur, wer einen Verlust ohne Probleme und erhebliche finanzielle Engpässe meistern und wegstecken kann, sollte sich überhaupt auf diese Form der Investition einlassen. Menschen, die ohnehin größeres Vermöge besitzen, oder auch größere Firmen und Unternehmen, fällt dies meist leichter. Dennoch investieren immer mehr kleinere Privatanleger in eben diese Anlage. Der Grund, es locken hohe Renditen. Nicht selten aber schlägt die unterschätzte Gefahr zu. Es ist daher ratsam, vorab genau zu überlegen, ob diese Form individuell geeignet ist oder ob eben die Gefahr zu groß ist und ein eventueller Verlust zu große Lücken hinterlassen würde.

Wetten auf die Kursentwicklung

Wer wettet, setzt auf die eine oder andere Sache. Gewinnt man die Wette, hat man Glück, aber, beim Wetten kann man auch verlieren. Nur, wer auch das richtige setzt, und sich vorab genau überlegt, wie und worauf man wettet, kann mit seiner Wette Erfolg haben.

Wetten auf die Kursdifferenz

Auch Differenzkontrakte werden oft mit einer Wette verglichen. Oft werden sie auch als Spread Betting bezeichnet, was übersetzt so viel bedeutet wie wetten auf die Differenz. Und genau das ist es, was diesen Handel ausmacht. Die Anleger setzen auf die Differenz, oder, man könnte auch sagen, sie wetten darauf. Die Differenz, das ist in diesem Fall die Kursentwicklung, oder aber, der Unterschied zwischen Ankauf- und Verkaufskurs. Der eigentliche Wert spielt bei den Differenzkontrakten keine Rolle, sondern lediglich die Entwicklung des Kurses und die hieraus resultierende Differenz.

Auf das richtige Pferd wetten

Wer wettet, dem sollte stets klar und bewusst sein, hier kann man auch verlieren und auf das Falsche setzen. So auch bei den contracts for difference. Wer richtig setzt und wettet, kann sich über einen guten Gewinn, eine gute Rendite freuen, wer aber falsch setzt und wettet, muss dann unter Umständen mit einem Totalverlust, oder aber noch schlimmer, mit einer Nachzahlung rechnen. Wie bei allen anderen Wetten auch, so können auch Differenzkontrakte sowohl positiv als auch negativ für den Anleger ausfallen. Das Risiko der Wette kann sich auszahlen, oder aber, es kann sich rächen. Sinnvoll ist es daher immer, sich vorab genau zu informieren, worauf man wettet und wie die Wette sich gestaltet. Wer ein Pferderennen besucht, informiert sich vorab genau, welches Pferd die besten Gewinnchancen hat. Und so sollten auch Anleger sich vorab genau über die Gegebenheiten, die Chancen und Risiken informieren.

Kein Nominalwert

Differenzkontrakte, das sind Derivate, das bedeutet, hierbei handelt es sich um ein spekulatives Geschäft auf die Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs eines Basiswertes. Dennoch wird nicht mit dem Basiswert an sich gehandelt, sondern lediglich mit der Differenz. Daher haben sie auch keinen Nominalwert. Dieser spielt keine Rolle, es muss lediglich ein Basiswert vorhanden sein, um auf die Differenz handeln zu können.

Wer einen normalen Aktienkauf tätigen möchte, für den ist der Nominalwert sehr wichtig. Denn dieser sagt aus, was der Anleger investieren muss, um hier eine Anlage zu tätigen. Beim Kontrakthandel aber ist es so, dass der Anleger mit dem Hebel arbeitet. Meist ist ein Hebel von 0-100 möglich. Hebel, das bedeutet, der Kunde muss nur eine Sicherheitseinlage erbringen und nicht den vollen Kurs leisten. Das Verhältnis zwischen Kurs und Einsatz ist der Hebel. Für den Anleger spielt der Nominalwert daher keine Rolle, da er seine Sicherheitseinlage und somit auch seine Hebel frei bestimmen kann. Lediglich der Basiswert hat auch einen Nominalwert.

Basiswerte

Oft spricht man im Rahmen der CFD Geschäfte auch von einer Wette. Der Wert, auf den gewettet wird, das ist die Differenz des Basiswertes. Basiswerte, das können z.B. Aktien, Rohstoffe oder Währungen sein.

Bei den Differenzkontrakten spielt der Nominalwert der Basis keine Rolle, sondern nur die Kursentwicklung und die hieraus resultierende Differenz. Von den Kursänderungen des Basiswertes aber profitiert der Anleger in voller Höhe, obwohl er meist nur einen Bruchteil des eigentlichen Wertes, die sogenannte Sicherheitsleistung, gezahlt hat. Auf der anderen Seite aber trägt er dann auch das volle Verlustrisiko.

Während bei normalen Börsengeschäften, z.B. beim Handel mit Aktien, auf den Basiswert an sich gesetzt wird, z.B. auf eine Aktie der Firma Muster, so zielt der Kontrakthandel lediglich auf die Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs dieses Basiswertes ab. Wie der Name schon sagt, ist der Basiswert eben die benötigte Basis für den Handel, aber der eigentliche Wert spielt keine Rolle. Anleger setzen und wetten nur auf die Kursdifferenz.

Long und Short Position

Wer mit den Differenzkontrakten handeln möchte, kann hier sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse setzen. Das Wetten auf steigende Kurse wird dabei als long bezeichnet, das Wetten auf fallende Kurse als short.

Long und short gehen

Hat ein Anleger es auf steigende Kurse abgesehen, so geht er long. Das bedeutet, steigen die Kurse, profitiert der Anleger davon, fallen die Kurse, verliert der Anleger. Geht ein Anleger aber short, setzt er auf fallende Kurse. Fallen diese dann tatsächlich, profitiert der Anleger davon, er verliert jedoch, wenn die Kurse steigen.

Leerverkäufe

Im Zusammenhang mit dem CFD wird auch der Begriff shorten oder short position verwandt. Hierbei handelt es sich um eine Art Leerverkauf. Der Kunde verkauft Basiswerte, die ihm nicht gehören, in der Hoffnung, diese später zu einem niedrigeren Kurs wieder zu kaufen. Für viele Anleger wirken sich solche Leerverkäufe dann auch positiv auf ihre Versteuerung aus.

Gehebeltes Geschäft

Der CFD Handel wird oft auch als gehebeltes Geschäft bezeichnet. Aus Sicht eines KFZ Meisters lässt sich dieses Phänomen am besten beschreiben. Versucht dieser die Radmuttern mit einem sehr kurzen Schraubenschlüssel zu lösen oder auch festzuziehen, so macht ihm das deutlich mehr Mühe, als wenn das entsprechende Werkzeug nur ein paar Zentimeter länger ist. Die Hebelwirkung verstärkt sich, je länger der Schraubenschlüssel. Ein paar Zentimeter bringen hier schon einen großen und effektiven Nutzen.

Leverage Effekt

Ähnlich verhält es sich auch beim Hebel bezüglich der Differenzkontrakte. Hier wird oft auch vom sogenannten Leverage Effekt gesprochen. Das bedeutet, kleine Änderungen der Variablen bringen schon eine große Wirkung, einen großen Erfolg mit sich. Auch bei den CFD Geschäften sind der Hebel und die Hebelwirkung entscheidend. Hebelgeschäft bedeutet hier aber auch, dass nicht das ganze Volumen eingesetzt werden muss, um aus dem Geschäft Profit schlagen zu können. Ähnlich, wie auch der KFZ Meister mit der richtigen Hebelwirkung weniger körperlichen Einsatz bringen muss, um seine Aufgabe zu bewältigen.

Hebel richtig einsetzen

Im Rahmen dieses Hebelgeschäftes kann sich der Anleger seinen Hebel bei den meisten Anbietern selbst wählen. In der Regel ist hier ein Hebel von 0 bis 100 möglich. Dabei gilt, je höher der Hebel, desto sicherer ist das Geschäft. Der Hebel kann sich jedoch in beide Richtungen auswirken, sowohl ins Positive, als auch ins Negative. Daher sollten stets nur erfahrene Anleger den Handel mit den Kontrakten wagen.

Außerbörslicher Handel

Es wird zwischen dem börslichen und dem außerbörslichen Handel unterschieden. Börslich ist der Handel, der eben über die Börse abgewickelt wird. Ansonsten spricht man vom außerbörslichen Handel. Beides kann der Kunde und Anleger meist auch bequem online erledigen. Beim außerbörslichen Handel kommen Anbieter wie Banken, Unternehmen und sonstige ins Spiel. Beide Wege haben sowohl ihre Vor- als auch ihre Nachteile. Differenzkontrakte werden außerbörslich gehandelt. Auch hier bedeutet dies sowohl Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile liegen sicherlich darin, dass der außerbörsliche Handel deutlich längere Handelszeiten hat als der Handel an der Börse. Auch die Gebühren sind hier meist geringer und übersichtlicher. So fallen hier z.B. keine Maklercourtage oder ähnliche Kosten an. Die Preisdifferenz sowie der Verzicht auf Teilausführungen sprechen ebenfalls für den außerbörslichen Handel. Der Sekundenhandel macht den außerbörslichen Handel zudem sehr schnell und somit effektiv. Die Nachteile zählt in jedem Fall das Fehlen der Börsenaufsicht. Kunden fehlt hier ein gewisses Maß an Sicherheit, jeder Anbieter bestimmt selbst seine Bedingungen. Zudem ist der außerbörsliche Handel zu einem großen Teil automatisiert, hier bleibt wenig Platz für Individualität. Die menschliche Zwischenkontrolle sowie der individuelle Kundenkontakt fehlen meist vollkommen.

Individuelle Preisgestaltung

Ob die Preisbildung beim außerbörslichen Handel nun ein Vor- oder ein Nachteil ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Fest steht, an der Börse bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Beim außerbörslichen Handel aber bestimmt der Anbieter bzw. Der Händler den Preis. Das kann sowohl ein Vor-als auch ein Nachteil sein, je nach Art des Angebots.

Differenzkontrakte im außerbörslichen Handel

Auch die Kontrakte werden außerbörslich gehandelt. Somit treffen sowohl die Vor- als auch die Nachteile des außerbörslichen Handels auch auf die Kontrakte zu. Wer sich also für diesen Handel interessiert, kann sich über die Vorteile freuen, muss aber auch die Nachteile in Kauf nehmen.

Risiken von CFD

Wie fast alles im Leben, hat auch das gehebelte Geschäft seine Sonnen- und Schattenseiten und bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Auf der einen Seite haben Anleger hier die Chance auf einen hohen Gewinn bei wenig Einsatz, auf der anderen Seite aber laufen sie auch Gefahr, alles und noch mehr zu verlieren.

Nachschusspflicht

Das Hauptrisiko bringt hier die sogenannte Nachschusspflicht mit sich. Je nach Wahl des Hebels und der Kursentwicklung kann ein Anleger beim Handel viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Hier muss er nicht nur damit rechnen, sein komplettes eingesetztes Kapital zu verlieren, sondern auch noch nachzahlen zu müssen. Hier greift dann unter Umständen die sogenannte Nachschusspflicht. Das bedeutet, je nach Kursentwicklung, ist der Verlust größer als das eingesetzte Kapital, der Anleger muss dann noch eine Nachzahlung leisten. Davor schützen können u.a. sogenannte Stopp Loss Marken. Viele Kunden, die sich nicht richtig mit der Nachschusspflicht auseinandergesetzt haben, oder auch ihre Chancen, Risiken und Möglichkeiten falsch eingeschätzt haben, erlebten hier schon herbe Rückschläge. Nicht selten müssen Anleger einen Kredit aufnehmen, um den Verlust auszugleichen. Umso wichtiger, dass nur erfahrene Anleger den Schritt zum Handel wagen. Ebenso sollte jeder nur so handeln und riskieren, wie man im Verlustfall schmerzfrei verlieren kann.

Kein Einlagensicherungsfonds

Ein weiteres Risiko für die Anleger, die Broker haben hier keinen Einlagensicherungsfonds. Das bedeutet, muss hier ein Broker Insolvenz anmelden, garantiert kein Sicherungsfonds, dass die Anleger ihr eingesetztes Kapital wieder zurückerhalten. Auch hier droht dann unter Umständen ein Totalverlust. Daher sollten Interessenten sich vorab genau über die einzelnen Anbieter informieren, um dieses Risiko nach Möglichkeit zu minimieren.

Kosten

Fast nichts im Leben ist umsonst. Und auch der Handel mit den Differenzkontrakten bringt Kosten und Gebühren mit sich. Diese können jedoch von Anbieter zu Anbieter bzw. von Broker zu Broker unterschiedlich ausfallen. Jeder Interessent sollte sich daher vor Abschluss unbedingt über die einzelnen Kosten informieren und auch mehrere Angebote miteinander vergleichen. Oft gelten die Kontrakte und auch das damit verbundene Depot als kostengünstig, doch auch hier verstecken sich die Kosten, die unter Umständen stark zu Buche schlagen können. Wer sich aber vorab genau informiert und einen Vergleich unternimmt, ist hier auf der sicheren Seite und weiß von Anfang an genau, welche Kosten wann auf ihn zukommen. So kann der Handel dann auch zu einem lohnenden Geschäft werden.

Kontoführungsgebühren

Wer in den Handel einsteigen will, muss zunächst ein Konto bzw. Depot eröffnen. Dies geschieht meist online über spezielle Formulare. Danach wird ein Erstbetrag hinterlegt, erst dann kann gehandelt werden. Bei nahezu allen Brokern sind die Eröffnung und die Führung dieses Depot Kontos kostenlos. Dennoch kann es auch Anbieter geben, die auch hier Gebühren verlangen. Ein Vergleich kann sich also bereits hier auszahlen. Es empfiehlt sich, sich bereits vor der Eröffnung des Depots über die möglichen Kontoführungsgebühren zu informieren. Doch die meisten Anbieter, in erster Linie die guten und seriösen, verlangen hier von ihren Kunden keine Kontoführungsgebühren.

Transaktionskosten

Auch Transaktionskosten können beim Hebelgeschäft anfallen. Ob diese anfallen und in welcher Höhe, das kann von Broker zu Broker sehr unterschiedlich sein. Die meisten Broker jedoch verlangen nur bei den Aktien Kontrakten Gebühren. Diese liegen dann meist bei 0,05% des gehandelten Gegenwertes. Alle anderen CFD’s sind meist frei von Transaktionskosten. Dennoch sollten Anleger keinen Vergleich scheuen. Der Teufel steckt oft im Detail, und es können immer Kosten versteckt sein, die es gilt, nach Möglichkeit vor Vertragsabschluss zu entdecken.

Spread-Kosten

Beim Spread handelt es sich durchaus um einen wesentlichen Kostenfaktor. Hierunter versteht man die Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs. Eine Position, die Interessenten und Anleger unbedingt und immer beachten und auch mit einkalkulieren sollten.

Finanzierungskosten

Wer beim Handel mit Differenzkontrakten long gehen möchte und dies auch öfter mal über Nacht, sollte in jedem Fall auch die Finanzierungskosten mit einplanen. Hierbei handelt es sich um eine Art Kreditzins, den der Anleger dem Broker zahlen muss. Der Broker erwirbt den Wert vollständig, hingegen der Anleger nur eine Sicherheitsleistung erbringen muss und den Effekt des Hebels nutzen kann. Es ist in etwa so, als würde sich der Anleger vom Broker Geld leihen, wofür er dann einen Zins zahlen muss. In Bezug auf die Sicherungsleistung können hier je nach Anbieter und Marktlage Finanzierungskosten von bis zu rund 2,5% p.a. oder mehr entstehen. Je nach Art und Höhe der Investition eine nicht ganz unbedeutende Summe, die jedem Anleger bewusst sein sollte.

Alternativen zu CFD

Der Hebel Handel kann eine durchaus gute Investition sein. Durch die Hebelwirkung kann der Gewinn unter Umständen hoch ausfallen. Auf der anderen Seite aber handelt es sich hierbei aber um eine riskante Art der Spekulation. Um eine Wette, die nicht nur Chancen bereithält, sondern auch Risiken für jeden Anleger mit sich bringt. Längst nicht für jeden Anleger sind die Differenzkontrakte gleichermaßen gut geeignet. Nur, wer sich wirklich auskennt, genau weiß was er tut und im Fall der Fälle auch auf das Geld verzichten oder gar noch etwas nachschissen kann, sollte sich an diese spekulative Form des Wettens heranwagen.

Wer sich jedoch unsicher ist, sollte sich in jedem Fall auch mit den Alternativen befassen. Jeder Anleger hat viele verschiedene Möglichkeiten, sein Geld anzulegen oder einzusetzen. Auch, wer sich für die Differenzkontrakte interessiert, findet hier durchaus attraktive Alternativen. Welche Variante hier die Bessere ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Hier kommt es immer individuell auf den Anleger, seine Vorkenntnisse, seine Möglichkeiten und seine Situation an. Für Interessenten der Kontrakte können u.a. Optionsscheine oder auch die Hebelzertifikate durchaus interessant sein und zu einer echten Alternative werden.

Optionsscheine

Optionsscheine werden auch als Warrants bezeichnet. Sie beinhalten das Recht, eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswertes zu kaufen oder zu verkaufen. Hierbei handelt es sich lediglich um ein Recht, nicht aber um eine Verpflichtung. Bau Kauf spricht man von Call-Optionsscheinen, bei Verkauf spricht man von Put-Optionsscheinen.

Wer Aktien kauft, wird Teilhaber, nicht so bei Optionsscheinen. Hierbei handelt es sich lediglich um ein Recht. Halter von Optionsscheinen bekommen keine Dividenden- oder Zinszahlungen. Macht der Halter während der Laufzeit von seinem Recht kein Gebrauch, verfällt der Optionsschein, das Geld ist verloren.

Bei den Optionsscheinen wird zwischen den traditionellen Optionsscheinen, den nackten Optionsscheinen und den gedeckten Optionsscheinen unterschieden. Die traditionellen Optionsscheine werden auch als issue linked warrants bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Optionsscheine als Bestandteil einer Anleihe. Beim nackten Optionsschein handelt es sich um einen Optionsschein als eigenständige Emission. Dies kann u.a. ein Aktien- Optionsschein, ein Zins-Optionsschein, ein Währungs-Optionsschein oder ein Waren-Optionsschein sein. Die gedeckten Optionsscheine sind eine Unterform der nackten Optionsscheine. Es sind Aktienoptionsscheine. Hier hält der Emittent die voroptionierten Aktien im eigenen Bestand oder sichert die Lieferansprüche der Optionsscheininhaber durch entsprechende Gegengeschäfte.

Hebelzertifikate

Das Hebelzertifikat wird oft auch als Turbozertifikat, LSF-Zertifikat oder auch als Wave bezeichnet. Dabei versucht das Hebelzertifikat nicht, die Kursbewegungen des Basiswertes voll und ganz nachzuvollziehen. Das Zertifikat kostet weniger als der Basiswert, hieraus resultiert dann eine Hebelwirkung bei gleicher absoluter Preisbewegung. Die Preisbildung bei den Hebelzertifikaten soll unabhängig sein von Volatilitätsveränderungen und auch von dem Umstand des überproportional ansteigenden Zeitwertverlustes bei abnehmender Restlaufzeit.

Bei den Hebelzertifikaten gibt es zwei verschiede Varianten. Hier unterscheidet sich die festgelegte Kursbarriere. Wer auf steigende Kurse gesetzt, spricht man von der Bull-, Long- oder Call-Variante. Hier liegt die Kursbarriere unterhalb des aktuellen Kurses des Basiswertes. Wird auf fallende Kurse gesetzt, spricht man von der Bear-, Short- oder Put-Variante. Hier liegt die Kursbarriere dann über dem aktuellen Kurs der Basis. Bei beiden Varianten verfällt das Zertifikat wertlos, wenn die Barriere erreicht wird.

Fazit: Für Profis und risikoorientierte Anleger

Viele Menschen wetten oder setzen auf die unterschiedlichsten Dinge im Leben. Jeder, der wettet, weiß, man kann gewinnen, aber genauso gut kann man auch verlieren. Risiko ist allgegenwertig, aber auch die Chance. Ähnlich ist es auch bei den Kontrakten. Jeder, der hier investieren will, kann sich den Chancen gewiss sein, aber auch die Risiken sollten nie außer Acht gelassen werden. Wo man weit hoch steigen kann, kann man ebenso tief auch wieder fallen, manchmal auch noch tiefer. Ähnlich beim Hebel Handel, mit etwas Einsatz kann man hoch gewinnen, aber tief und noch tiefer verlieren.

Wenn auch Sie Ihr Geld möglichst gewinnbringend investieren möchten und gerne spekulieren und wetten, dann können die Hebelgeschäfte durchaus eine gute Möglichkeit sein. Doch die Betonung liegt auf KÖNNEN. Denn genauso gut können sie auch eine Gefahr sein. Diesem Risiko sollten Sie sich stets bewusst sein. Wer noch ein unerfahrener Anleger ist, oder aber, eher eine sichere Anlage benötigt, da das angesparte Kapital unverzichtbar ist, sollte dieser Art der Investition lieber Abstand nehmen. Nicht ohne Grund heißt es oft, dieser Bereich gehört den Profis und den risikoorientierten Anlegern.

Natürlich kann sich im Prinzip jeder diesem Bereich nähern und lernen, mit den Chancen und den Risiken richtig umzugehen, doch wichtig ist es, sich und seine Möglichkeiten, aber auch seine Grenzen, richtig einzuschätzen. Überschätzen Sie sich und Ihre Möglichkeiten nicht, und seien Sie ehrlich zu sich selbst. Sie können viel gewinnen, aber ebenso viel, manchmal auch noch mehr, wieder verlieren. Es gibt viele Anleger und viele Investitionsmöglichkeiten. Jeder ist anders, und auch jede Anlageart ist anders. Kein Mensch kann zu jeder Möglichkeit passen, und nicht jede Investitionsmöglichkeit passt zu jedem Anleger. Dem sollten Sie sich bewusst sein. Wenn Sie noch neu und unerfahren sind, so gibt es durchaus andere Formen der Investition und der Anlage. Werden Sie sich bewusst, was Sie wollen, und auch, was Sie können. Wenn Sie jedoch bereits Erfahrungen haben, kein Risiko scheuen und Ihnen auch der ein oder andere Verlust keinen zu schweren Verlust verursachen würde, dann kann auch für Sie das gehebelte Geschäft eine durchaus attraktive Form der Kapitalanlage sein.

Die Eröffnung des Depot Kontos ist dabei meist recht einfach und kann meist auch online gemacht werden. Und auch die Entwicklung können Sie meist online verfolgen. Eine durchaus spannende Geschichte, jedoch mit vielen Ecken und Kanten.

Viele Vereine und Hilfsorganisationen führen nicht nur ein Hauptkonto, sondern zudem ein …

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Seit mehr als ein Jahrzehnt erfreuen sich der Turbo Zertifikate- sowie auch der CFD Handel großer Beliebtheit unter Anlegern und Tradern. Zwar scheinen auf den ersten Blick die beiden Hebelproduktarten sehr ähnlich zu sein, doch dem ist nicht so.

Turbo Zertifikate und CFDs sind zwei sehr unterschiedliche derivative Instrumente, deren Funktionsweise jeder Anleger verinnerlichen sollte, bevor er sich in den Handel begibt.Lernen Sie in diesem Beitrag die Unterschiede zwischen Turbo Zertifikate und CFDs kennen.

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Wichtigsten Gesprächspunkte:

  • CFDs werden außerbörslich gehandelt, wohingegen Turbo Zertifikate auch an einem Börsenhandelsplatz gehandelt werden können.
  • Zertifikate werden in der Regel von einer Emittenten ausgegeben und daher besteht beim Handel mit Zertifikaten zusätzlich ein Emittentenrisiko.
  • CFDs haben einen statischen Hebel, wohingegen Turbo Zertifikate einen dynamischen Hebel besitzen.

Überblick über die Unterschiede zwischen Turbos und CFDs

Quelle: DailyFX Research

CFD Erklärung

CFDs gehören wie Optionen und Zertifikate zu den Hebelprodukten. CFD steht als Abkürzung für Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte. Mit CFDs können Sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Mittlerweile gibt es CFDs auf nahezu alle Märkte. Anleger können CFDs auf Indizes, Aktien, Währungen, Anleihen, ETFs und Rohstoffen handeln. Die wesentlichen Ausstattungsmerkmale von CFDs sind:

  • Spread
  • Margin
  • Finanzierungskosten
  • Außerbörslich (OTC)

Der Spread ist nicht nur aus dem CFD-Handel bekannt. Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Für CFD-Trader stellt der Spread demnach einen Kostenfaktor dar.

Daher muss beim CFD-Handel auch der Spread berücksichtigt werden. CFDs gehören wie bereits erwähnt zu Hebelprodukten, weil Sie nicht den zugrunde liegenden Basiswert tatsächlich handeln, sondern Sie hinterlegen bei Ihrem CFD-Broker nur eine Sicherheitsleistung auch bekannt als Margin. CFDs haben in der Regel keine Laufzeitbegrenzung und führen dadurch beim Halten über Nacht zu Übernachtfinanzierungskosten. Darüber hinaus werden CFDs außerbörslich gehandelt kurz OTC.

In unserem Ausbildungssektion finden tiefergehende Beiträge zu den Themen Spread , Margin , und Slippage im CFD-Handel .

CFD Beispiel

Im folgenden Beispiel soll kurz der CFD-Handel nähergebracht werden. Angenommen Sie glauben das der DAX 30 in Zukunft steigt und möchten sich mit einem CFD im DAX positionieren. In diesem Beispiel müsste der Anleger eine Margin i.H.v. 609,83 € hinterlegen. Der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs liegt bei einem Punkt. Sollten Sie die Position über Nacht halten, würden zusätzlich auch noch Finanzierungsgebühren anfallen.

CFDs erfreuen sich ihrer Beliebtheit, weil ihre Wertentwicklung linear ist und damit sehr einfach zu verstehen ist. In unserem Beispiel haben wir ein Hebel von 20. Steigt der DAX um einen Prozentpunkt, steigt ihr eingesetztes Kapital um das zwanzigfache.

Turbo Zertifikate Erklärung

Ein Turbo Zertifikat ohne feste Laufzeitbegrenzung gehört auch zu der Gruppe der Hebelprodukte. Mit Turbo Zertifikaten haben Anleger die Möglichkeit auf verschiedene Basiswerte zu spekulieren. Mit einem Turbo-Call Zertifikat können Anleger auf steigende Kurse spekulieren. Auf fallende Kurse kann mit einem Turbo-Put Zertifikat spekuliert werden.

Im Gegensatz zu Optionsscheinen hat die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf das Turbo Zertifikat. Durch die Turbo Knock-Out-Schwelle wird die implizite Volatilität ausgeschaltet. Mit Turbo Zertifikaten können Anleger auf steigende als auch fallende Kurse spekulieren. Bei einem Turbo Zertifikat darf die Knock-Out-Schwelle nicht verletzt werden, ansonsten verfällt der Turbo wertlos. Wesentliche Ausstattungsmerkmale eines Turbo Zertifikat sind:

  • Basiswert
  • Bezugsverhältnis
  • Basispreis
  • Knock-Out-Barrier
  • Aufgeld

Der Basiswert ist das einem Turbo Zertifikat zugrundeliegende Finanzinstrument. Mit Turbo Zertifikaten können verschiedene Basiswerte wie z.B. Indices, Währungen und Rohstoffe gehandelt werden. Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Turbo-Zertifikate nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden. Der Basispreis ist der aktuelle Preis des jeweiligen Basiswertes. Die Knock-Out-Barriere darf nicht verletzt werden.

Unterschreitet (Turbo Call) bzw. überschreitet (Turbo Put) der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital. Die Kosten eines Zertifikates werden durch das Aufgeld repräsentiert. Das Aufgeld besteht aus Risiko- und Finanzierungskosten.

Turbo Zertifikate Beispiel

Im folgenden Beispiel soll kurz der Handel mit Turbo Zertifikaten verdeutlicht werden. Angenommen Sie glauben das der DAX in Zukunft steigt und möchten sich mit einem Turbo-Call Zertifikat positionieren. Anders als bei CFDs, müssen Sie nun das für Sie passende Turbo Zertifikat auswählen.

In diesem Beispiel wählen wir einen Turbo Call mit einem K.O.-Level bei 11702,62 Punkten. Mit einem aktuellen Kurs des Basiswerts bei 12191,1 Punkte und einem Bezugsverhältnis von 0,01. Zu Rechenzwecken nehmen wir ein Aufgeld von 0,03 Cent an.

Der Preis des Turbo Call Zertifikats bestimmt sich wie folgt:

Preis eines Turbo Call = (Kurs des Basiswerts – K.O-Level) x Bezugsverhältnis + Aufgeld

Konkret bedeutet das für dieses Beispiel:

(12191,1 – 11702,62) x 0,01 + 0,03 = 4,92 €

Bei einem zugrunde gelegten Hebel von 24 bedeutet dies, das eine 1 % – Veränderung im DAX zu einer 24% – Veränderung ihres Turbo Zertifikates führt.

Die Unterschiede zwischen Turbos und CFDs: Eine Zusammenfassung

  1. CFDs werden außerbörslich gehandelt, wohingegen Turbo Zertifikate auch an einem Börsenhandelsplatz gehandelt werden können. Damit haben börsengehandelte Zertifikate eine höhere Preistransparenz.
  2. Turbo Zertifikate verfügen somit über eine Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. eine International Securities Identification Number (ISIN). Wohingegen CFDs aufgrund des OTC Handels keine Kennnummer besitzen.
  3. Zertifikate werden in der Regel von einer Emittenten ausgegeben und daher besteht beim Handel mit Zertifikaten zusätzlich ein Emittentenrisiko. Im Gegensatz zu CFDs ist der Hebel bei Turbo Zertifikaten dynamisch. D.h. er kann sich im Zeitverlauf verändern.
  4. Bei Turbo Zertifikaten können die Kosten nicht einzeln aufgeschlüsselt werden, wie bei CFD. Bei CFDs werden Finanzierungskosten, Spread und Margin klar und transparent dargestellt.

Grundsätzlich sollten Anleger vor dem Handel mit CFDs oder Turbo Zertifikate einen Abgleich mit ihrer persönlichen Anlagepräferenz und ihrer Risikobereitschaft vornehmen.

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DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.

Consorsbank CFD Gebühren – Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen!

Über Cortal Consors (inziwschen: Consorsbank) können die Kunden nicht nur Aktien, Anleihen, Fonds und andere Wertpapiere handeln, sondern darüber hinaus ist ebenso der Handel mit CFDs möglich. In dem Zusammenhang sind auch die CFD Gebühren zu beachten, die der Broker veranschlagt. Die Cortal Consors CFD Gebühren FAQ können zur Informationseinholung genutzt werden. Zudem finden Trader dort Antworten zu diesbezüglichen Themen vor. Der folgende Artikel beleuchtet den CFD-Handel bei Cortal Consors, um interessierten Tradern einen Überblick zu bieten.

  • Mindermengengebühr bei unter 50.000 Euro Handelsvolumen
  • über 2.500 CFDs handelbar
  • Spreads richten sich nach dem Basiswert
  • Spread beim DAX beispielsweise 2,5 Punkte

Weiter zur Consorsbank: www.consorsbank.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Cortal Consors CFD Gebühren FAQ – Handelskonto bei Cortal Consors

Wer sich für den CFD-Handel über den Broker Cortal Consors entschieden hat, muss zunächst ein CFD-Konto eröffnen. Die Kontoführung ist dabei kostenlos, ebenso wie die Nutzung der CFD-Handelsplattform mit Echtzeitkursen. Eine
Mindesteinzahlung auf das CFD-Konto ist nicht notwendig. Um mit dem aktiven Handel beginnen zu können, ist natürlich ein entsprechendes Guthaben Voraussetzung. Dabei steigen Anfänger zumeist verhalten in den CFD-Handel ein. Trader sollten sich über die eigenen Anforderungen an den CFD-Handel im Klaren sein und ein dementsprechendes Guthaben auf das Handelskonto einzahlen.

Die Consorsbank bietet seinen Kunden viele Informationen

Der Preis hängt von einem bestimmten Basiswert ab. Auch der Marginsatz orientiert sich am jeweiligen Basiswert. So liegt der Marginsatz bei Cortal Consors für Aktien ab 5,00 %, was ebenso auf Rohstoffe zutrifft. Aktien-Indizes hingegen sind mit einem Marginsatz ab 2,00 % bestückt. Da es sich bei CFDs um ein gehebeltes Finanzprodukt handelt, sollten sich Trader stets über eine mögliche Nachschusspflicht informieren. Hier bietet Cortal Consors ein Risiko Limit, was bedeutet, dass keine Nachschusspflicht besteht. Dennoch kann sich ein Verlust auf das komplette Kapital auf dem CFD-Konto erstrecken.
Fazit: Die Eröffnung eines CFD-Kontos bei Cortal Consors ist nach wenigen Schritten abgeschlossen. Die Kontoführung ist dabei kostenlos. Wie hoch das Guthaben auf dem Handelskonto ausfällt, entscheiden Trader selbst, da keine Mindesteinzahlung vorgegeben wird. So können Anfänger zunächst mit geringem Guthaben in den Handel einsteigen.

Der CFD-Handel bei Cortal Consors

Wer über Cortal Consors CFDs handeln möchte, der kann dies über die spezielle Handelssoftware PremiumTrader tun. Den CFD-Handel bietet der Broker in Kooperation mit der FXdirekt Bank an. Insgesamt können mehr als 1.250 CFDs gehandelt werden, wobei viele unterschiedliche Basiswerte zur Verfügung stehen. So können beispielsweise CFDs auf

gehandelt werden. Es stehen im Zuge des CFD-Handels verschiedene Orderarten zur Verfügung, dazu zählen Trailing Stopp, Market, Limit Buy, Limit Sell und weitere. Eine Order mit Limit zu erteilen ist kostenlos. Mithilfe von Limits können Trader eine Position absichern und den Verlust somit begrenzen, falls sich eine Position entgegen der Prognose entwickelt. Wer den Handel mit CFDs zunächst trainieren möchte, der kann auch in diesem Bereich ein Demokonto nutzen. Das CFD-Demokonto ist eine sinnvolle Möglichkeit den Handel zunächst ohne finanzielles Risiko zu testen. Dazu bestückt der Broker Cortal Consors das Demokonto mit einem virtuellen Betrag von 50.000 €. Alle Funktionen der echten CFD-Konten sind, dabei für 30 Tage kostenlos zu testen.

Neben CFD lassen sich auch Futures handeln

Fazit: Der Basiswertekatalog für den CFD-Handel bei Cortal Consors zeigt sich breit gefächert. Unterstützend für den Handel stehen verschiedene Orderzusätze zur Verfügung, die zur Verlustbegrenzung oder zur frühzeitigen Generierung von Gewinnen genutzt werden können. Das Setzen von Limits ist kostenlos. Zudem bietet der Broker ein kostenloses CFD-Demokonto, das für einen Zeitraum von 30 Tagen genutzt werden kann. Bevor der Handel mit Echtgeld beginnt, kann das virtuelle Guthaben auf das Demokonto für risikolose Trades gesetzt werden

Welche CFD Gebühren sind bei Cortal Consors zu beachten?

Was die CFD Gebühren bei Cortal Consors angeht, so richten sich diese in erster Linie nach der Art des Basiswertes. Wie es für den CFD-Handel üblich ist, gibt es keine Orderkosten, wie zum Beispiel beim Handel mit Aktien. Stattdessen werden beim CFD-Handel Spreads veranschlagt, welche die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs darstellen. Zu den Gebühren ist zunächst einmal festzuhalten, dass bei einem Handelsvolumen von unter 50.000 Euro eine Mindestmengen-Gebühr anfällt, die je nach Kontoart acht, neun oder zehn Euro beträgt. Darüber hinaus gibt es natürlich beim CFD-Handel auch Finanzierungskosten, falls Positionen über Nacht gehalten werden. Bei Long-Positionen betragen die Finanzierungskosten als Zinssatz den LIBOR +4 Prozent, während bei Short-Positionen der LIBOR -4 Prozent angesetzt wird. Das Margin bewegt sich je nach Basiswert zwischen 1-25 Prozent. Sollte eine Order telefonisch angewiesen werden, müssen Trader mit einem Zuschlag von 14.95 Euro je Auftrag rechnen.

Fazit: Spreads stellen die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs dar. Wie hoch die Spreads im Einzelnen ausfallen, ist vom jeweiligen Basiswert abhängig. Das Halten von Positionen über Nacht kann zudem mit zusätzlichen Kosten einhergehen.

Die Spreads von Cortal Consors im Detail

Wie zuvor kurz erwähnt, richten sich die Spreads beim Handel mit CFDs auch bei Cortal Consors nach dem Basiswert. Für ein CFD auf den DAX berechnet der Broker beispielsweise einen Spread in Höhe von 2,5 Punkten. Beim Dow-Jones Index beträgt der Spread fünf Punkte, während für den Rohstoff Gold 80 Pips als Spread veranschlagt werden. Beim ebenfalls sehr beliebten Rohstoff Silber sind es 7 Pips und darüber hinaus kann sich der Trader natürlich im Detail informieren, wie hoch die Spreads bei den anderen Basiswerten sind.

Auch bei Cortal Consors bestehen die CFD Gebühren in erster Linie aus den Spreads für den jeweiligen Basiswert.

  • Spread bei DAX-CFDs 2,5 Punkte
  • Spread bei Gold-CFDs 80 Pips
  • Mindestmengengebühr bei Handelsvolumen von unter 50.000 Euro 8-10 Euro

Bei Eurex-Futures beläuft sich der Spread 1:1 zur Referenzbörse. Der Broker weist darauf hin, dass die aufgeführten Spreads lediglich Minimumspreads darstellen und daher variieren können. Dazu kann es in wenig liquiden oder in volatilen Handelsphasen kommen. Die Auflistung der Spreads ist übersichtlich auf der Webseite des Brokers dargestellt, sodass sich Trader umfangreich informieren können.
Fazit: Beim CFD-Handel sollten Trader auf niedrige Spreads achten. Der Broker Cortal Consors zeigt eine Auflistung von Spreads und den zugehörigen Basiswerten auf, sodass sich Trader diesbezüglich einen Überblick verschaffen können.

Informationen über CFDs bei Cortal Consors

Bevor der aktive Handel mit CFDs beginnt, sollten sich Trader über die Konditionen informieren, damit mögliche Kosten und Gebühren bereits im Vorfeld bekannt sind. Schließlich müssen auch diese Posten in das Money-Management mit einkalkuliert werden. Dazu stellt der Broker informative Punkte bei den Cortal Consors CFD Gebühren FAQ zur Verfügung. Zudem ist der Kundensupport von montags bis sonntags von 07:00 bis 22:30 Uhr für Anliegen erreichbar. Dabei ist eine Kontaktaufnahme über verschiedene Kanäle möglich, darunter

  • Telefon
  • Kontaktformular
  • Live-Chat Funktion
  • Beratungstermin vereinbaren

Auch Startrader stehen den Kunden zur Verfügung

Nicht nur die Thematik der CFD-Gebühren ist in den FAQ Thema. Auch Frage & Antworten zu Handelsplattform, Zahlungen, Kontoeröffnung und weiteren relevanten Aspekten sind aufgeführt. Darüber hinaus zeigt der Broker die Handelszeiten nach Asset-Klasse auf. Trader sollten die Handelszeiten der entsprechenden Basiswerte kennen, um erfolgsversprechende An- und Verkaufszeiten nicht zu verpassen.
Fazit: Die Handelskonditionen für den CFD-Handel bei Cortal Consors stellen einen wichtigen Punkt bei der Brokerwahl dar. Dazu sollten Trader einen gewissen Zeitaufwand zur Informationseinholung einplanen. Dabei können die FAQ, aber auch der Kundensupport hilfreich zur Seite stehen.

Fazit: Cortal Consors CFD Gebühren FAQ

Für Trader sind niedrige Spreads im CFD-Handel vorteilig. Zum Überblick stellt der Broker Cortal Consors verschiedene Spreads in Bezug auf den jeweiligen Basiswert dar. Hier können sich interessierte Anleger ein Eindruck verschaffen. Insgesamt sind Spreads vom Basiswert abhängig, wie auch die Cortal Consors CFD Gebühren FAQ zeigen. Wer eine Position über Nacht halten möchten, muss mit einem Zuschlag rechnen, der bedacht werden sollte. Für die Kontoführung erhebt Cortal Consors keine Gebühren. Zudem ist die Leistung einer Mindesteinlage nicht nötig, was sich gerade für Kleinanleger vorteilig zeigen dürfen. Der CFD-Handel zeichnet sich dadurch aus, dass auch mit geringem Kapitaleinsatz große Handelspositionen bewegt werden können. Dabei ist eine Margin zu hinterlegen, deren Höhe sich wiederum am entsprechenden Basiswert orientiert.

CFD Handel – Das sollten Sie über Differenzkontrakte wissen

Erfolgreicher Einstieg in den CFD Handel

CFDs (deutsch: Differenzkontrakte) erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit und das zu Recht – sie sind nicht nur für Großinvestoren sondern auch für Kleinanleger geeignet.

Darüber hinaus können beim CFD Trading überproportional hohe Gewinne realisiert werden.

Differenzkontrakte können auf eine Vielzahl an Basiswerten gehandelt werden und ermöglichen somit jedem Anleger schnellen und unkomplizierten Zugang zu weltweiten Märkten.

Der folgende Ratgeber vermittelt Ihnen grundlegende Tipps, Informationen rund um die Welt des CFD Handels. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie erfolgreich mit CFDs handeln können.

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Was sind CFDs und wie funktionieren sie?

Die Bezeichnung CFD steht für “Contract for difference” und beschreibt derivate Handelsinstrumente, bei denen es um den Unterschied zwischen dem Kauf- und dem Verkaufskurs eines Instruments geht. Wer mit CFDs handelt, setzt das eigene Kapital auf eine bestimmte Kursentwicklung eines Basiswerts.

Basiswerte im CFD Handel

Als Basiswert können zum Beispiel Aktien, Devisen, Indizes, Anleihen oder auch Rohstoffe dienen. Wie die untenstehende Grafik zeigt, gehören Aktienindizes derzeit mit Abstand zu den beliebtesten Basiswerten.

Möglichkeiten beim Handel mit CFDs

Beim Trading mit CFDs ist es möglich, sowohl auf steigende (Long) als auch auf fallende (Short) Kurse zu setzen und damit jede Marktentwicklung zu nutzen. Beim CFD Handel kann man mit einem geringen Kapitaleinsatz von einer positiven Kursentwicklung vielfach profitieren und aufgrund des Hebeleffekts überproportional große Gewinne erzielen. Je nach Volatilität des zugrunde liegenden Basisinstruments können viele Handelschancen entstehen.

Geringer Kapitaleinsatz

CFD Positionen müssen nicht tagelang gehalten werden und können innerhalb eines Tages mehrmals geöffnet und wieder geschlossen werden. Wer mit CFDs handelt, muss nicht den Gesamtwert eines Basisinstrumentes aufwenden sondern hinterlegt eine Sicherheitsleistung, eine Margin, die nur einen Bruchteil des Basiswertes beträgt. Trotz des geringen Kapitaleinsatzes können Sie von den Kursentwicklungen der Gesamtposition in vollem Umfang profitieren.

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CFDs – weltweit beliebtestes Finanzprodukt

Ursprünglich wurden CFDs vor allem im Interbankenhandel genutzt, und zwar um die eigenen langfristigen Positionen bei Kursrückläufen abzusichern. Mit der Zeit entdeckten immer mehr Broker das Potenzial der CFDs und nahmen diese in das eigene Sortiment auf. Inzwischen haben Differenzkontrakte den Weg zu einer breiten Masse von Anlegern gefunden und zählen zu den weltweit beliebtesten Finanzprodukten.

Doch welche Vorteile haben CFDs genau? Für wen ist der Handel mit Differenzkontrakten geeignet und lohnt es sich auch für Sie, in das Trading mit CFDs einzusteigen?

In unserem großen CFD-Handel Ratgeber erhalten Sie ausführliche Antworten auf diese und weitere Fragen. Zudem geben wir Ihnen Tipps an die Hand, mit denen Sie fundiert in den CFD Handel einsteigen können.

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