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Contents

Zum Beginn des neuen Jahres ist jetzt eine gute Zeit, um in die Zukunft zu blicken und zu sehen, was wir im Laufe des kommenden Jahres im Corporate Learning erwarten können. Wir haben führende Experten interviewed, um herauszufinden, was die aufkommenden Trends sind und was die wichtigsten Faktoren sind, die das Feld des Corporate Learning in 2020 beeinflussen werden.

Technologie wie künstliche Intelligenz (KI) wird weiter voranschreiten und Geschäftsmodelle beeinflussen. Lernen im Fluss der Arbeit sowie die Rolle des kontinuierlichen Lernens und der Selbstverbesserung werden im Berufsleben immer öfter genannt. Detaillierte Analysen werden in das Corporate Learning involviert.

Lesen Sie weiter, um mehr über die Trends im Corporate Learning für 2020 zu erfahren und nutzen Sie diese Erwartungen, um Ihre Corporate Learning-Strategie im kommenden Jahr zu planen.

Über den Experten

1. Wie wird sich VR und AR auf die Ausbildung und das Lernen am Arbeitsplatz auswirken?

Erst einmal wird es sich gar nicht spürbar auswirken, weil die Personalabteilungen das Thema noch nicht in größerem Stil nachfragen.

Als erste werden wohl Anwendungen aus dem technischen Bereich davon profitieren, weil damit technische Abläufe sehr gut visualisiert werden können. Außerdem können Aktionen und (Fehl-)Verhalten simuliert werden, die im echten Leben entweder teure, katastrophale oder sogar tödliche Folgen hätten.

Soft Skills werden sicher noch lange präsent geschult, weil diese Trainings sehr stark an der Person und Persönlichkeit des Trainers hängen und dort echte menschliche Interaktion ein entscheidendes Erfolgskriterium im Lernprozess ist. Sich virtuell zu treffen, ist eben noch kein alltäglicher Vorgang. Das im sowieso schon „verletzlichen“ Lernprozess zum ersten Mal auszuprobieren, stellt sicher noch einmal eine besondere Herausforderung für den ein oder anderen Lerner dar.

Aktionen und Verhalten können simuliert werden, die im echten Leben entweder teure, katastrophale oder sogar tödliche Folgen hätten. annewagenpfeil eLearningTrends, Valamis, educationmanagement

2. Welche Konsequenzen hat die Implementierung von AR und VR?

Das Potential von AR und VR ist riesig. Es fängt ja schon damit an, dass wir in Zukunft zum Lernen vielleicht gar nicht mehr wegfahren und auch nicht am PC sitzen, sondern mit einer Brille oder einem anderen Device (wer weiß, was noch alles kommt) in einem speziellen Raum im Unternehmen in eine ganz andere Lernwelt eintauchen.

Dann werden wir Inhalte ganz anders präsentiert bekommen. Statt Texte und Folien werden wir mehr mit Bewegtbild und dreidimensionalen Filmen zu tun haben. Unser Avatar, der sich in diesen Welten bewegt, wird vielleicht unser zweites Spiegelbild, das wir mit der gleichen Sorgfalt anziehen und stylen. Vielleicht wird der so aussehen, wie wir. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht ist er auch gar nicht menschlich. Vielleicht wird unser Trainer als Comicfigur dargestellt oder als Tier. Und unseren Learning Buddy, mit dem wir seit zwei Jahren intensiv zusammen lernen und trainieren, haben wir vielleicht noch nie „live“ gesehen.

Oder wir schauen in die reale Welt und erhalten eine Vielzahl weiterer Ebenen und Informationen angezeigt, die unser Verständnis und unseren Horizont deutlich erweitern.

Natürlich rückt damit die Welt auch noch einmal anders zusammen. Denn dann spielt es noch weniger als heute eine Rolle, wo wir uns gerade befinden. Für Lerndienstleister könnte das natürlich hochinteressant werden, weil dann quasi die ganze Welt zum potentiellen Kunden wird.

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Aber auch für die Weiterbildungsabteilungen internationaler Unternehmen wird diese Technik attraktiv, weil sie dann alle Mitarbeiter weltweit mit dem gleichen Format erreichen können. Mehr Bildungsgerechtigkeit, sozusagen. Zumindest auf Unternehmensebene.

VR-Technik wird attraktiv, weil sie alle Mitarbeiter weltweit mit dem gleichen Format erreichen kann. Mehr Bildungsgerechtigkeit, sozusagen. annewagenpfeil eLearningTrends, Valamis, educationmanagement

3. Wird VR/AR die Zusammenarbeit, Kommunikation und das Engagement am Arbeitsplatz inspirieren? Oder verringern?

Grenzüberschreitend wird die Zusammenarbeit sicher eher unterstützt und intensiviert. Denn VR/AR bietet trotz räumlicher Distanz und trotz technischer Hilfsmittel eine starke Form der Interaktion, die wir am Telefon oder nur per Skype nicht haben. Wir sind eben dreidimensionale Wesen und stark auf unseren visuellen und räumlichen Eindruck des anderen und seines Verhaltens geprägt, selbst wenn dieser räumliche Eindruck künstlich erzeugt wird.

Vielleicht müssen wir auch gar nicht mehr ins Unternehmen gehen. Wenn physische Präsenz nebensächlich wird, können wir ja vielleicht auch von daheim in die virtuelle Welt eintreten.

Zu erwarten ist jedoch, dass die Bedeutung des geschriebenen Wortes abnehmen wird. Ich glaube, dass wir stärker wieder in die direkte Interaktion mit anderen gehen werden. Einfach weil es Spaß macht, schnell geht und wir direkt Antwort erhalten. Vielleicht haben wir dann einen virtuellen „Call“ nach dem anderen, erarbeiten Dokumente und Inhalte mit unserem Gegenüber in der Lernwelt und schicken Feedbacks als animierte Kurzvideos, anstatt wie heute per Email.

Unsere Kinder tun es ja heute schon: Sie verschicken und posten viel häufiger Sprachnachrichten, Bilder, animierte Bilder und Videos, als nur reine Textnachrichten.

4. Was sind einige der Hindernisse bei der Umsetzung von AR und VR?

Selbst bei wirklich passenden Anwendungsfällen wird es meiner Einschätzung nach noch dauern, bis flächendeckend VR oder AR eingesetzt wird, sowohl in der Weiterbildung als auch in der täglichen Arbeit. Das hängt mit der Reife der am Markt verfügbaren Angebote zusammen.

Nur, wenn die benötigten Hilfsmittel wie VR-Brillen sowie die zugehörige Content-Produktion einigermaßen ressourcenschonend erworben werden können, werden sich genug Personalabteilungen und Bildungsmanager dafür entscheiden, die Technologie zu erwerben und für die betriebliche Aus- und Weiterbildung zu nutzen. Und damit einen Trend auszulösen, der dann wieder andere mitreißt. Davon sind wir noch weit entfernt. Aber das Interesse ist definitiv da, aktuell sehe ich eher ein Abwarten im Markt, wie sich die Technologie entwickelt.

Unsere Kinder tun es ja heute schon: Sie verschicken und posten viel häufiger Sprachnachrichten, Bilder, animierte Bilder und Videos, als nur reine Textnachrichten. annewagenpfeil eLearningTrends, Valamis, educationmanagement

Über den Experten

Lernen im Fluss der Arbeit

Im kommenden Jahr werden Lern- und Entwicklungsleiter die Gelegenheit nutzen, um im größeren Umfang Maßnahmen zu ergreifen, die das Lernen im Arbeitsablauf weiter verbreiten. HiipakkaJulie eLearningTrends, Valamis, Bersin

1. Lern- und Entwicklungsleiter werden das Lernen im Arbeitsablauf für die Arbeitnehmer und ihre Organisationen erleichtern.

Im Jahr 2020 werden sich die Lern- und Entwicklungsleiter darauf konzentrieren, die Systeme und Prozesse so zu gestalten, dass sie den Mitarbeitern helfen, ihre Leistung zu erbringen.

Unter Verwendung der Prinzipien und Elemente des Design-Thinkings gewinnen sie ein tieferes Verständnis für ihre Mitarbeiter, indem sie sie beobachten und mit ihnen sprechen, um so die Komplexität und unterschiedlichen Anforderungen dern Aufgaben, mit denen sie konfrontiert sind, besser zu verstehen.

Durch diesen Prozess werden Lern- und Entwicklungsleiter dann effektiver mit Geschäftsführern zusammenarbeiten, um Leistungshindernisse zu identifizieren und zu beseitigen. HiipakkaJulie eLearningTrends, Valamis, Bersin

Danach werden Lern- und Entwicklungsleiter besser in der Lage sein, die Erfahrungen von Mitarbeitern und Arbeitnehmern durch die Entwicklung von individuellen „Wegekarten“ zu dokumentieren, was dazu beitragen wird, potenzielle Lösungen anzubieten, die direkter zu den jeweiligen Themen passen.

2. Lernen und Entwicklung wird sich auf die Verwendung von Leistungsdaten anstelle von Lernmetriken verlagern.

Seit Jahren konzentrieren sich viele Lern- und Entwicklungsleiter auf den Aufbau von Schulungen und die Messung der damit verbundenen Aktivitätsniveaus – der Trainingszeit und der Menge der absolvierten Inhalte.

Lernstunden und Kursabschlüsse geben aber nicht das gesamte Bild davon wieder, was Lernen beinhaltet. HiipakkaJulie eLearningTrends, Valamis, Bersin

Daher wird es für Unternehmen üblicher werden, quantitative und qualitative Leistungsdaten in Echtzeit auszutauschen. Beispielsweise können Unternehmen Peer-Feedback in Echtzeit sammeln und weitergeben, oder Verkäufer können mit Hilfe einer App, die sie einem mobilen Gerät nutzen, vor Ende ihres Arbeitstages sehen, wie weit sie ihr Umsatzziel erreicht haben.

Auf diese Weise können die Mitarbeiter verstehen, wie sie ihre Leistung erbringen, und sich dann in Echtzeit anpassen, um Ziele zu erreichen oder besser zusammenzuarbeiten.

3. Organisationen werden das Lernen anerkennen, nutzen und feiern, dass es organisch geschieht, um es bekannter zu machen.

Bersin hat untersucht, wie sich Unternehmen entwickeln, um Lernen und Zusammenarbeit miteinander zu verbinden; die Weitergabe dieser Studien ist ein Schwerpunkt der Forschung im Jahr 2020.

Unternehmen können jedoch erwarten, dass Lern- und Entwicklungsleiter sie dabei unterstützen, indem sie hervorheben, wie das Lernen im Arbeitsfluss des gesamten Unternehmens abläuft.

Anwendungsprogrammschnittstellen (API) und Speicher für die Lernfortschritte erfassen beispielsweise Nachweise für das Lernen und machen es für Einzelpersonen und ihre Organisationen als Lernaktivität sichtbar.

Lern- und Entwicklungsleiter werden sich auch für die Aspekte in ihren Organisationen einsetzen, die natürliches Lernen zelebrieren – Reden über das Lernen aus Fehlern und Belohnen von angemessenen Risiken und Experimenten.

Warum ist es für Unternehmen jetzt mehr denn je wichtig, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Mit der aktuellen Geschwindigkeit des Wandels ist Anpassungsfähigkeit heute der Schlüssel zum individuellen und kollektiven Erfolg, insbesondere da es im Zusammenspiel mit einem sozialen Unternehmen steht.

In Bersins Forschungsbericht aus dem Jahr 2020 zur High Impact Learning Organization wurde festgestellt, dass die stärksten Geschäftsergebnisse in Unternehmen erzielt wurden, in denen die Entwicklung in die Arbeit selbst eingebettet ist, so dass die Mitarbeiter neue Dinge tun, experimentieren und auf die Anleitung zugreifen, die sie für ihren Erfolg benötigen.

Wenn jeder für die Entwicklung seiner selbst und die Unterstützung für Andere verantwortlich ist, ermöglicht dies der gesamten Organisation eine kontinuierliche Entwicklung und Anpassung an ihre Umgebung.

Über den Experten

Die Zukunft der Arbeit ist Lernen

Das Lernen in Unternehmen muss sich vom Aneignen von Fähigkeiten und Kenntnissen, die in einer festgelegten Sitzung gelehrt werden, zum Lernen als Teil der Arbeit entwickeln. heathermcgowan eLearningTrends, futureofwork, Valamis

Lernen findet täglich am Arbeitsplatz statt. Lernen ist das, was passiert, wenn Sie einen Workaround finden und wenn Sie sich der Ausnahme vom Prozess annehmen.

Wenn Sie bedenken, dass ein Algorithmus die gesamte routinemäßige kognitive Arbeit besser ausführen kann, bleibt nur die nicht-routinemäßige Arbeit übrig, für die Sie die Ausnahmen finden müssen – mit anderen Worten, Sie müssen Lernen.

Wenn alle Arbeiten zum Lernen werden, dann entwickeln sich die Lern- und Entwicklungsleiter von Menschen am Ende des Flurs, die bestimmte Fähigkeiten schulen, zu Coaches, die in den Prozess eingebunden sind und bei On-Demand-Learning und dem Erfassen der Lerninhalte behilflich sind.

Außerdem müssen wir von festen Arbeitsplätzen zu Reid Hoffmans Konzept der „Tours of Duty“ übergehen. In diesem Prozess sucht der einzelne Mitarbeiter kontinuierlich nach Fähigkeiten, die er an die Automatisierung weitergeben kann, nach neuen Fähigkeiten und Kenntnissen, die er erwerben kann, und nach neuen Technologien, die sein menschliches Potenzial erweitern können. Zusammenfassend sollte dieser Prozess eine kontinuierliche Bewertung darstellen, um die nächste Rolle zu identifizieren und vorzubereiten.

Über den Experten

Die Fähigkeit, neue Dinge zu lernen, wird künftig der wichtigste Skill im Arbeitsleben sein.

1. Ab dem Jahr 2020 werden sich Unternehmen, die visionär und verantwortungsbewusst mit der Erneuerung des Kompetenzkapitals ihrer Mitarbeiter umgehen, noch stärker aus der Masse hervorheben und eine eigene Gruppe bilden.

Unternehmen, die den Wandel in der Erwerbstätigkeit noch nicht wahrnehmen oder weiterhin glauben, dass der Arbeitgeber bei den Herausforderungen des lebenslangen Lernens der Mitarbeiter keine Rolle spielt, werden auf der Strecke bleiben.

Vorreiterunternehmen sehen die Situation eher als Chance denn als unüberwindbare Bedrohung. Vorreiterunternehmen beklagen sich nicht öffentlich über den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Sie verstehen, dass sie selbst diejenigen sind, die nicht früh genug etwas dagegen unternommen haben. Denn die Unternehmensführung hätte als erste die Notwendigkeit erkennen sollen, das Kompetenzkapital zu verändern und bereits vor Jahren die Initiative zur Lösung der Situation ergreifen müssen.

Die Führungsetage von herausragenden Vorreiterunternehmen beschwert sich nicht und gibt auch nicht dem Bildungssystem die Schuld für den Rückstand. Sie fördern vielmehr ihre Mitarbeiter, nehmen die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens und die erforderliche Kompetenz für die Zukunft wahr und kommunizieren sie offen. Diese Unternehmen ergreifen bewusst Schritte, um ihr Image als Arbeitgeber zu verbessern. Sie sehen ihre Chancen, sich positiv und zukunftssicher von der Masse abzuheben. Sie erkennen diese Unternehmen an der Agenda der Unternehmensführung.

Wenn die Erneuerung der Kompetenz der Mitarbeiter als einer der wichtigsten Kernprozesse definiert wurde, handelt es sich um ein Vorreiterunternehmen. ReijoKarhinen eLearningTrends, Valamis

Gleichzeitig werden die Rollen des Geschäftsbetriebs und der Personalabteilung innerhalb des Unternehmens verändert. Das operative Geschäft, stark unterstützt durch die strategische Planung, wird eine größere Verantwortung dafür übernehmen, welche Art von Kompetenz in Zukunft erforderlich sein wird. Der Personalbereich wird integriert und zu einer engeren Einheit innerhalb des Geschäftsbetriebs.

2. Die neuen Rollen von Individuum, Arbeitgeber und Gesellschaft sowie die gegenseitige Aufteilung der Verantwortlichkeiten werden bei der Kompetenzerneuerung Schritt für Schritt deutlicher.

Im Jahr 2020 wird man immer stärker sehen, dass die Transformation der Arbeit Teil der vierten industriellen Revolution ist, die durch neue Technologien ausgelöst wird. Das bedeutet, dass es sich um eine starke externe Kraft handelt, die alle bisherigen Regeln und die Verteilung der Arbeit in Frage stellt.

Wir werden anfangen, offener und deutlicher über die Rolle des Einzelnen bei der Kompetenzerneuerung, aber auch über die zunehmende Verantwortung des Arbeitgebers zu sprechen. Darüber hinaus wird sich die Rolle der Gesellschaft verändern. Es im größerem Umfang verstanden und akzeptiert, dass die Gesellschaft nicht mehr in erster Linie für die Kompetenzerneuerung von Personen verantwortlich sein wird, die bereits ein Studium abgeschlossen haben. Neben den Studiengängen entsteht ein neuer, klarer Dialog mit reichhaltigeren Inhalten und praktischer Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Unternehmen.

Vorreiterunternehmen schätzen Mitarbeiter, die Initiative ergreifen und Neues lernen wollen. ReijoKarhinen eLearningTrends, Valamis

Die Unternehmen sind bereit, sie zum richtigen Zeitpunkt zu fördern und auch finanzielle Unterstützung zu leisten. Die Fähigkeit, neue Dinge zu lernen, wird in Zukunft die wichtigste Fähigkeit eines Menschen im Arbeitsleben sein. Unternehmen, die es verstehen, diese Art von Mitarbeitern zu finden und eine Atmosphäre zu schaffen, die Eigeninitiative fördert, werden die Gewinner und Hauptdarsteller der Erfolgsgeschichten ihrer Branchen sein.

3. Im Jahr 2020 werden wir ganz deutlich sehen, dass die Erneuerung von Kompetenzen in unseren Alltag integriert wird.

Wir werden besser verstehen, dass lebenslanges Lernen nicht von Tools oder Kanälen abhängig ist.

Statt einmaliger Trainingsphasen, Veranstaltungen oder ähnlicher Aktionen sprechen wir von kontinuierlichem Lernen als Paradigmenwechsel, einer Veränderung der Betriebsmodelle und letztendlich als signifikantem kulturellen Wandel. ReijoKarhinen eLearningTrends, Valamis

Lernen wird immer mehr zu einem Schlüsselthema werden, ebenso wie die Nutzung des Lernens in der Arbeit, im Gegensatz zur Art und Weise, wie das Lernen und der Erwerb von Kompetenzen erreicht wurde. Anstelle eines Kreislaufs von Fortbildungsphasen werden wir begreifen, dass die tägliche Arbeit eine Möglichkeit bieten kann –und sollte – neue Dinge zu lernen.

Im Zeitalter von Social Media werden Kompetenzen durch das Teilen mit anderen gestärkt. Ein Mitarbeiter, der offen für Neues ist, findet in seinem Alltag eine Vielzahl von Alternativen und steigert so seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Ihr Gehalt wird nicht der einzige wichtige Punkt sein: Welche neuen Dinge Sie am Arbeitsplatz lernen können, wird immer wichtiger.

Deshalb müssen wir lernen, wie man lernt und verstehen, dass das Erlernen neuer Dinge nicht den Eintrag einer separaten Trainingsphase in Ihrem Kalender erfordert, so sehr wir diese auch in Zukunft noch benötigen werden. Wenn die Kompetenzerneuerung zum Alltag der Mitarbeiter gehört und stärker in die Karriereplanung integriert wird, bedarf es auch einer klaren Entwicklung der Managementkompetenz von Unternehmen. Ich glaube, dass das neue Jahr sich auch in dieser Hinsicht zum Besseren wenden wird.

Über den Experten

1. Die Rolle des kontinuierlichen Lernens und der ständigen Verbesserung wird im Unternehmensleben immer stärker in den Vordergrund treten.

Da Unternehmen darum kämpfen müssen, mit den Veränderungen in ihren Schlüsselmärkten Schritt zu halten, müssen sie in die Aktualisierung der Kompetenzen ihrer Mitarbeiter investieren. laurijarvilehto eLearningTrends, Valamis

Dies ist eine direkte Folge des sich ständig beschleunigenden Wandels auf den Weltmärkten.

2. Der zweite Punkt, der besonders für Unternehmensführer von entscheidender Bedeutung sein wird, ist das Verständnis von Programmierung und maschinellem Lernen aus erster Hand.

Es wird sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich sein, ein komplexes Technologieprojekt ohne zumindest rudimentäres Verständnis der beteiligten Technologien zu verwalten, selbst wenn ein kompetenter Technologie-Direktor und Projektmanager beteiligt wären.

Ein Großteil der Technologiebranche leidet derzeit unter überhöhten oder gar unrealistischen Erwartungen an Technologieprojekte.

Damit eine Führungskraft in der Lage ist, fundierte Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig zu verstehen, was unter der Oberfläche passiert.

3. Drittens kann die Verteilung kontinuierlicher Lernziele auf eine Vielzahl von formalen und informellen Lernwerkzeugen Unternehmen dabei helfen, erfolgreich zu sein.

Neben dem Lernen in Lehrveranstaltungen und Workshops können auch MOOCs und andere Online- und mobile Ressourcen die Fähigkeit eines Unternehmens zur Aktualisierung und Verbesserung der Kompetenzen seiner Mitarbeiter erheblich verbessern.

Warum ist es für Unternehmen heute wichtiger denn je, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Kein Unternehmen ist vor potenziellen und sogar plötzlichen Veränderungen in seinen Schlüsselmärkten sicher.

Eine Marktstörung kann zu einer sehr schnell eskalierenden Situation führen, in der wichtige strategische Prozesse nicht in der Lage sind, dem veränderten Markt einen Mehrwert zu bieten.

Die Fähigkeit, das Wissen und die Kompetenz in der Organisation schnell auf den neuesten Stand zu bringen, hilft bei der Neugestaltung von Prozessen und Strategie, die den veränderten Markt bedienen oder vielleicht sogar neue Marktchancen schaffen.

3 Tipps, die man bei der Neugestaltung der Lernstrategien für 2020 im Kopf behalten sollte:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen über effiziente Prozesse und Möglichkeiten zum Lernen und zur Erweiterung der Kompetenzen.
  • Fokussieren Sie sowohl auf formale als auch auf nicht-formale Methoden. Entdecken Sie selbstorganisiertes Lernen.
  • Bilden Sie Führungskräfte in den Bereichen maschinelles Lernen, Programmierung und technologische Grundlagen aus.

Über den Experten

1. Das Jahr 2020 stand im Zeichen von „KI über alles“ mit einem Hype in Bezug auf KI und Machine Learning.

Analysten sprechen über KI und die Vorteile, die sie bringen könnte, Anbieter sprechen über KI, die in ihre Angebote integriert ist.

Gleichzeitig sind reale praktische Beispiele für die Lösung tatsächlicher Probleme, mit denen das Lernen in Unternehmen heutzutage konfrontiert ist, wirklich selten und noch nicht in großem Maßstab vorhanden.

Im Laufe des Jahres 2020 erwarte ich bei den Kunden eine gewisse Ernüchterung in diesem Bereich, und gleichzeitig wird es eine wachsende Zahl von realen Anwendungen geben, bei denen die KI eine wichtige Rolle bei der Erzielung praktischer Vorteile spielen wird. d_kudinov eLearningTrends, Valamis

Diese Beispiele werden sicherlich sehr branchen-, ja sogar unternehmensspezifisch sein, da ein aktueller Stand der KI keine breiteren „generischen“ Lösungen zulässt, vor allem wegen der Menge an qualitativ hochwertigen Daten, die von der KI für die Schulungen benötigt wird, sowie wegen spezifischer Modelle, die Prozesse in Unternehmen widerspiegeln müssen, um nützlich zu werden.

2. Ein weiterer Trend, der auch mit der KI zusammenhängt und sich 2020 fortsetzen wird, ist, dass die aktuellen L&E-Tools mehr KI-basierte Lösungen in ihr Angebot aufnehmen werden.

Zuerst kommt es als ein Muss, da jeder Anbieter versucht, mit der Konkurrenz mitzuhalten und zumindest im Marketing seine Fähigkeiten der KI-Nutzung zu bewerben. Es wird aber auch viele Anbieter geben, die weiter gehen werden, als nur zu sagen, dass sie eine KI verwenden. Sie werden die KI für tatsächliche Anwendung in Bereichen wie automatisierte Tagging von Lerninhalten, personalisierte Content-Empfehlungen und persönliche Assistenten einsetzen.

3. Als dritten Trend im Jahr 2020 erwarte ich das Wachstum der analytischen Fähigkeiten von L&E-Profis sowie mehr Analytik im Bereich Corporate Learning.

In den letzten Jahren war Big Data ein großer Trend und jetzt holen L&E-Abteilungen auf und schließen analytische Kompetenzlücken in ihren eigenen Teams, um praktischen Nutzen daraus zu ziehen, dass immer mehr Daten als Teil eines Lernprozesses in Unternehmen verfügbar sind.

Darüber hinaus reagieren die Anbieter auf den Trend und liefern mehr Daten aus dem Lernprozess sowie mehr xAPI-basierte Lösungen, die es ermöglichen, vielfältigere Daten über das Lernen zu sammeln.

Warum ist es für Unternehmen jetzt mehr denn je wichtig, in Lernen und Entwicklung zu investieren?

Ich stimme der Aussage nicht zu, dass sie jetzt noch wichtiger ist als in der Vergangenheit. Es war immer so, dass Investitionen in das Wachstum, das Lernen und die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter sich positiv auf die Gesamtleistung und Stabilität des Unternehmens auswirken. Die umsatzstärksten Unternehmen haben solche Investitionen in unterschiedlicher Ausprägung schon immer getätigt.

Im Moment wird es nur noch deutlicher, dass ohne eine solche Investition ein Unternehmen ziemlich bald aus dem Geschäft sein wird, da wachsende Komplexität und schnellere Veränderungen viel mehr Flexibilität und Anpassung von den Mitarbeitern des Unternehmens erfordern. Dies ist aber unmöglich, wenn man nicht lernt, dies auf einer konstanten Basis umzusetzen.

Wachsende Komplexität und schnellere Veränderungen erfordern viel mehr Flexibilität und Anpassung von den Mitarbeitern des Unternehmens. Dies ist aber unmöglich, wenn man nicht lernt, dies auf einer konstanten Basis umzusetzen. d_kudinov eLearningTrends, Valamis

Schauen Sie sich Dmitry Kudinov’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

  1. Organisatorisches Lernen wird Teil der Unternehmensstrategie
  2. Die Rolle von Learning Analytics wird an Bedeutung gewinnen
  3. Lernen mit Technologie fördern (KI/AR)

Die Zukunft des Lernens dreht sich um die Frage, wie Investitionen in das Lernen zu echten Unternehmensergebnissen führen. Die einzige Möglichkeit, dies zu messen, ist mit realen Daten, die von geeigneten Technologien gesammelt und analysiert werden. „Organisationales Lernen als Teil der Unternehmensstrategie wird zur Norm werden, da immer mehr Manager erkennen, dass Veränderungen und Umwälzungen in ihrem Geschäft unvermeidlich sind und der Umgang mit ihnen mit kontinuierlicher Weiterbildung und Schulung des Personals verbunden ist“, sagt Dmitry Kudinov, leitender Technology Officer bei Valamis.

Kudinov warnt: „In Unternehmen, in denen die Personalabteilung allein für Schulungen verantwortlich ist, die nicht wirklich mit den Zielen eines Unternehmens gekoppelt sind, werden Lücken zwischen Strategie und Umsetzung sichtbar.“ Er fügt hinzu: „Solche Unternehmen werden anfälliger für Marktstörungen durch technologische Veränderungen und durch Wettbewerber, die in der Lage sind, technologischen Fortschritt zu nutzen.“

Lernanalysen spielen eine entscheidende Rolle bei der Abstimmung von Lern-Initiativen auf die Ergebnisse und stellen eine kontinuierliche Aufgabe dar. So, wie das organisationale Lernen Teil der Unternehmensstrategie wird, erhöht sich die Notwendigkeit für seine Messung.“ sagt Kudinov. Von den Führungskräften bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern kann das Verständnis für die positiven Auswirkungen des Lernens auf die Organisation und die gewünschten Ergebnisse optimiert werden.

Neue Arten von Lerntechnologien müssen sich weiterentwickeln, wobei die vielversprechendsten die künstliche Intelligenz (KI) und die Virtual/Augmented Reality (VR/AR) sind, die dem Lernen im Unternehmen eine neue Dimension eröffnen.

Kudinov teilt seine Erkenntnis: „Wenn KI mit den Analysen verknüpft wird, könnte personalisiertes Lernen direkt mit den Unternehmenszielen kombiniert werden, so dass das Lernen zum effektivsten Weg wird, die Strategieziele zu erreichen.“

Es ist daher nicht verwunderlich, dass Kudinov der Meinung ist, dass Investitionen in Lerntechnologie Teil einer Gesamtstrategie mit klar definierten Zielen sein sollten.

„Unternehmen haben ihre Missionen und Strategien, aber alle müssen erkennen, dass sich unsere Welt ständig verändert. Anpassung ist nur durch Lernen möglich.“

Die Welt, in der wir leben und arbeiten, verändert sich rasant durch technologische Fortschritte in der künstlichen Intelligenz (KI), Human Augmentation Systems (HAS) und reaktionsfähige Anwendungen, die Menschen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen und dabei mehr Zeit für Kreativität und Innovation ermöglichen.

Diese Technologien werden auch in den kommenden Jahren Einfluss auf das Design und die Nutzung von E-Learning am Arbeitsplatz haben. Intelligente E-Learning-Managementsysteme, die auf menschliche Eingaben reagieren, werden immer alltäglicher. Der Zugriff auf digitale Lerninhalte wird durch Chatbots unterstützt und durch Automatisierung auf der Basis von Präferenzen an den jeweiligen Benutzer personalisiert. Soziales Lernen wird auch weiterhin die Beteiligung in Communities fördern und eine zentrale Rolle bei der Verbesserung des Lernens durch Feedback-Systeme spielen. Es wird mehr Möglichkeiten für Mitarbeiter geben als je zuvor, wie, wo und wann sie auf Lernmaterialien zugreifen können.

Was können wir im Hinblick auf die Entwicklung des organisationalen Lernens im Jahr 2020 erwarten? Um mehr darüber zu erfahren, haben wir führende Köpfe aus den Bereichen Lernen und Entwicklung sowie Unternehmensentwicklung befragt. Wir haben jeden Experten gebeten, die wichtigsten Faktoren zu benennen, die sich auf Lernen und Design auswirken, sowie die Gründe, warum Lernen zur Grundlage für den Erfolg von Organisationen geworden ist. Ein paar Trends haben sich herauskristallisiert:

  1. Die Lernstrategie muss auf die Geschäftsstrategie ausgerichtet sein
  2. Die Messung des Lernens wird zukünftig von zentraler Bedeutung sein
  3. Personalisiertes Lernen wird die organisatorischen Ziele verbinden
  4. Mitarbeiter brauchen einen konstanten Fluss an Informationen, damit sie in neuen Themengebieten auf dem Laufenden bleiben können.

Lesen Sie mehr darüber, warum diese vier Trends im Bereich des organisatorischen Lernens von entscheidender Bedeutung für jede Organsiation sind.

Über den Experten

Sehen Sie sich Josh Bersin’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

Lernkulturen, Führung und digitale Compliance an vorderster Front von Organisationen

  1. Personalentwicklung in Ausrichtung mit anderen Zielen
  2. Organisatorische Transformation ist digital, aber es geht nicht darum, hinauszugehen und digital zu werden
  3. Compliance – gegenwärtige DSGVO-Entwicklungen in der EU

Auch im Jahr 2020 werden wir sehen, dass Organisationen die moderne berufliche Weiterentwicklung forcieren oder zumindest mit anderen Zielen in Einklang bringen. Sämtliche Mitarbeiter sind am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Das bedeutet, dass jeder Mensch Fertigkeiten braucht, die zu zukünftigen Führungsqualitäten führen. Gleichzeitig wird die gesamte Geschäftswelt durch neue Technologien und sich verändernde Arbeitskräfte verändert.

Während einer Präsentation im Februar 2020 teilte Josh Bersin, Leiter und Gründer von Bersin by Deloitte, seine Einblicke in die wichtigsten eLearning-Trends, welche Organisationen in diesem Jahr beeinflussen werden, einschließlich der kritischen Bereiche, in denen die Arbeitskräfte betroffen sind. Er umriss eine „Führungskultur“, die von allen Management-Teams verlangt, sich auf die Förderung des Einzelnen und der Teams zu konzentrieren. In einer völlig transparenten Geschäftsumgebung sitzen Mitarbeiter am Steuer und wissen mehr über ihre Organisation als frühere Generationen. Mitarbeiter müssen sich als Teil des Erfolgs der Unternehmen sehen, für die sie arbeiten.

„Mitarbeiter müssen sich als Teil des Erfolgs der Unternehmen sehen, für die sie arbeiten.“

Bersin erwähnte außerdem, dass es zu einer umfassenden Umstrukturierung der Organisationen kommen wird und dass diese teilweise ohne Einbeziehung der Humanressourcen erfolgen wird. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der Automatisierung in Standard-HR und Rekrutierungspraxis. „Organisatorische Transformation ist digital, aber es geht nicht darum, hinauszugehen und digital zu werden.“, sagt Bersin. Das digitale Zeitalter ist angekommen. Es ist an der Zeit, es entweder anzunehmen oder in die Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Bersin riet auch dazu, dass alle Organisationen ein Auge auf die gegenwärtigen DSGVO-Entwicklungen in der EU haben sollten. Dies betrifft Organisationen, die internationale Geschäfte tätigen oder mit Mitarbeitern im Ausland arbeiten. „Für Compliance mit den DSGVO-Regularien bis Mai 2020 muss man verstehen, wie Mitarbeiterdaten verwendet werden und wem sie tatsächlich gehören“, sagt er.

Über den Experten

Sehen Sie sich Daniel Araya’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

Automatisierung hält Schritt mit künstlicher Intelligenz beim Corporate Learning

  1. Das Lernen in der heutigen Arbeitswelt erfordert kontinuierliche adaptive Lernsysteme.
  2. Führungskräfte und Entscheidungsträger müssen fortschrittliche KI-gesteuerte Lernsysteme einbinden, um sich an das beginnende Maschinenzeitalter anzupassen.

Im Jahr 2020 hat der eLearning-Markt schon einen Anstieg der Zahl der automatisierten Tools gesehen, die künstliche Intelligenz nutzen und die Bereitstellung von Inhalten für die Lernenden entscheidend vorantreiben. Dies ist besonders hilfreich im Hinblick auf die On-Demand-Bedürfnisse der meisten Lernenden, die es gewohnt sind, Informationen unterwegs mit mobilen Geräten zu erhalten.

Um weitere Einblicke in die Bereiche Automatisierung und KI im Corporate Learning zu erhalten, sprachen wir mit einem der führenden Köpfe in diesem Bereich, Dr. Daniel Araya. Er ist Technologie-Consultant und Regierungsberater mit einem besonderen Interesse an technologischer Innovation, Politik und Lernen. Er ist Sharing Cities Policy Fellow und schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie Futurism, The Brookings Institution, Singularity Hub und Medium. Zu seinen letzten Büchern gehören: Augmented Intelligence (2020), und Smart Cities as Democratic Ecologies (2020). Er hat an der University of Illinois in Urbana-Champaign promoviert und ist Absolvent des Graduiertenprogramms der Singularity University im Silicon Valley.

Dr. Araya erklärte uns, dass Automatisierung der natürliche Fortschritt in den meisten Branchen ist. Er sagte: „Angesichts der Fähigkeit der Technologie, Arbeit zu automatisieren, ist es naheliegend, dass die Entwicklung der richtigen Lerntechnologien für das Fortbestehen wissensbasierter Organisationen entscheidend geworden ist. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind heute die Basis für eine breite Palette von Mainstream-Anwendungen wie Websuche, medizinische Diagnose und Smartphone-Software.“

Wie hat das alles angefangen? Es ist Zeit für eine kleine Geschichtsstunde:

Dr. Araya sagte: „Seit ihrer Entstehung vor etwa sechzig Jahren hat die KI sich von einem obskuren akademischen Feld zu einem mächtigen Treiber des sozialen und wirtschaftlichen Wandels entwickelt. Deep Learning, zum Beispiel hat die Mustererkennung, die Spracherkennung und die Verarbeitung natürlicher Sprache drastisch verbessert.“ Er fügte hinzu: „Diese technologische Revolution hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie wissensbasierte Organisationen heute lernen und sich weiterentwickeln.“

Im Bereich Corporate Learning gibt es einige Dinge zu beachten, bevor man KI zur Automatisierung von Systemen einsetzt. Dr. Araya erklärte uns: „Das Lernen in der heutigen Arbeitswelt erfordert kontinuierliche adaptive Lernsysteme. Und das bedeutet, die KI einzusetzen, um der Automatisierung immer einen Schritt voraus zu sein. Tatsächlich wird das organisatorische Lernen schon jetzt Grundlage für das Management von Automatisierungswellen.“ Aber können KI und Lernautomatisierung in den kommenden Jahren Schritt halten?

Ironischerweise meinte Dr. Araya, dass Organisationen mit Wissen, das in und durch Technologie eingebettet ist, widerstandsfähiger gegen die Beschleunigung des technologischen Wandels sind. „Aus diesem Grund“, sagt er, „müssen Führungskräfte und Entscheidungsträger fortschrittliche KI-gesteuerte Lernsysteme einbinden, um sich an das beginnende Maschinenzeitalter anzupassen.“

Was kommt als Nächstes? „Rise of the Machines“? Dr. Araya stimmt zum Teil zu. Er sagte: „Wie Brynjolfsson und McAfee (2020) nahelegen, bewegen wir uns in ein „zweites Maschinenzeitalter“, in dem fortschrittliche Technologien eine systemische Transformation der Routinearbeit über mehrere Branchen hinweg eingeleitet haben. Die Wahrheit ist, dass vollautomatische Systeme ein absolut reales Ziel für einige Unternehmen sind.”

Ein Denkanstoss: Nach Untersuchungen von Gartner wird bereits 2025 ein Drittel aller Jobs in Software, Roboter und intelligente Maschinen umgewandelt. Das ist nur ein paar Jahre entfernt! Dr. Araya warnt: „Während die KI weiter expandiert und sich weiterentwickelt, müssen sich wissensbasierte Organisationen anpassen, indem sie fortschrittliche organisatorische Lerntechnologien einsetzen, um der Automationskurve voraus zu sein“.

Über den Experten

Sehen Sie sich Charles Camarda’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

Zugängliches Lernen geschieht in der digitalen Welt

  1. Das Lernen muss personalisierter und lernrerzentrierter werden.
  2. Mitarbeiter brauchen einen konstanten Fluss an Informationen, damit sie in neuen Feldern auf dem aktuellen Stand bleiben können.
  3. Lerninhalte müssen schnell entwickelt werden, damit die Mitarbeiter Zugang zu neuen Fachgebieten bekommen.

Der gesamte Lernmarkt entwickelt sich, um die Kosten im Griff zu behalten, doch die Herausforderung besteht darin, alle Lerninhalte zugänglich zu machen. Dr. Charles Camarda, NASA-Astronaut und Sr. Advisor für Engineering Development am NASA Langley Research Center

sagt: „Die digitale Transformation, wie wir Lerninhalte vermitteln, geschieht online. Dabei geht es nicht nur um die Art und Weise, wie die Lernenden am liebsten auf Informationen zugreifen, sondern auch um die sehr realen Herausforderungen, die unser System mit sich bringt, wenn es darum geht, die Kosten niedrig zu halten.“ Camarda sagte, dass die Kosten der Weiterbildung in Unternehmen um das Vierfache der nationalen Inflationsrate steigen, was es nicht-nachhaltig macht. Dinge wie Reisen zu Konferenzen oder das Einbeziehen von Trainern können sich summieren. Das muss sich ändern – die Digitalisierung ist die Lösung.

Unternehmen können die Art und Weise reproduzieren, wie amerikanische Colleges Lernprogramme für Erwachsene verwalten. Micro-Learning ist zum bevorzugten Weg geworden, Lerninhalte so zu vermitteln, dass die Informationen sofort am Arbeitsplatz angewendet werden können. Gleichzeitig sagte uns Camarda: „Das Lernen muss personalisierter und schülerzentrierter werden. Je mehr Wissen wir darüber gewinnen, wie Mitarbeiter lernen, desto besser können wir die Lernerfahrungen an die individuellen Bedürfnisse anpassen.“ Technologie liefert die größte Wirkung.

Ein weiterer wachsender Trend im Bereich E-Learning ist die Notwendigkeit eines konstanten Informationsflusses, damit sie in neuen Feldern auf der Höhe bleiben können. Jüngere Mitarbeiter sprechen gut auf On-Demand-Lernen an. Camarda sagt: „Die Produkte, die wir in der Entwicklung sehen und die Fähigkeit, die Daten zu manipulieren, die benötigt werden, um Lernmuster zu bestimmen, lassen uns besser verstehen, wie wir das Lernen fokussieren und personalisieren können, so dass es mehr Wirkung hat“.

Warum sollten Unternehmen in diese Lerntechnologie investieren? Camarda sagt, dass wir Kosten für Weiterbildung senken und sie effektiv skalieren können, um alle Mitarbeiter auf der ganzen Welt zu erreichen. Neue Fachgebiete (z. B. Data Science) wachsen schnell, so dass wir in der Lage sein müssen, Lerninhalte zu erstellen, die alle Mitarbeiter erreichen.

„Lerninhalte müssen schnell entwickelt werden, damit die Mitarbeiter Zugang zu neuen Fachgebieten bekommen.“

Lernen wirkt sich am günstigsten auf die Unternehmensstrategie aus, wenn neue Konzepte online bereitgestellt werden, so dass alle Mitarbeiter gleichzeitig geschult werden. Camarda warnt jedoch: „Die Art und Weise, wie wir schulen, kann anders sein, aber es sollte genau beobachtet werden, damit wir wissen, dass die Mitarbeiter auch wirklich neues Wissen in ihre Arbeit einbringen“.

Über den Experten

Sehen Sie sich Janne Hietala’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

Unternehmen profitieren von besserer Entscheidungsfindung mit Big Data

  1. Im Jahr 2020 wird das Sammeln und Analysieren der Daten unter verschiedenen Fragestellungen im Mittelpunkt stehen.
  2. In weltweit führenden Organisationen werden Wissensmanagement, Informationsmanagement, Lernen und Leistung zunehmend als Einheit begriffen.
  3. Organisationen sehen Lernen nicht mehr primär als unterstützende Funktion, sondern richten es zunehmend am operativen Bereich des Unternehmens aus.

2020 werden Big Data als Basis optimierter Geschäftsentscheidungen eine zunehmende Bedeutung für Corporate Learning erlangen. Die häufig nur für HR-Zwecke eingesetzte Datenanalyse kann von Organisationen genutzt werden, um die Fortschritte von Lernenden und ihre Auswirkungen auf die Leistung zu verfolgen. Organisationen haben jedoch viele weitere Möglichkeiten, Big Data für das Lernen ihrer Mitarbeiter zu nutzen.

Wir trafen uns zu einem Gespräch mit Janne Hietala, dem kaufmännischen Direktor bei Valamis. Er erläuterte einige Best Practices bezüglich der Verwendung von Daten. Laut Hietala gibt es „eine Tendenz beim Lerndesign, sich mit der Erfahrung der Lernenden zu befassen, mit Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse. Daher glaube ich, dass das Sammeln und Analysieren der Daten unter verschiedenen Fragestellungen 2020 im Mittelpunkt stehen wird.“

Es besteht bereits die zunehmende Notwendigkeit, die Auswirkungen von Corporate Learning zu erkennen. Die lernende Organisation stellt einen Bezug zu den Unternehmenszielen her und versucht, die geschäftlichen Aspekte besser zu verstehen. Hietala erläutert: „Die Daten sind der Schlüssel zur Optimierung des Prozesses. LEarning Analytics sind der Entwicklung einige Jahre voraus, wir können jedoch unser Augenmerk auf die Kombination von Data Science und Predictive Analytics im Bereich Lernen und Entwicklung richten.“

Lerndaten sind wichtig, basieren jedoch noch auf den Aktionen der Lernenden

Hietala erläutert, dass derzeit die durch Lernaktivitäten erzeugten Daten stark auf Verhaltensdaten beschränkt sind. „Es kommt darauf an, wie sich Benutzer mit Lerninhalten verhalten, wie sie lernen und wie sich dies auf ihre Leistung im Unternehmen auswirkt. Letztendlich geht es darum, die richtigen Fähigkeiten bei den geeigneten Personen zu verbessern und die Arbeitsweisen der Mitarbeiter möglichst effizient zu ändern. Wir müssen zwei Aspekte miteinander verknüpfen: die Lernmethode und ihre Auswirkung auf die Organisation.“

Es kommt darauf an, wie sich Benutzer mit Lerninhalten verhalten, wie sie lernen und wie sich dies auf ihre Leistung im Unternehmen auswirkt.

Hietala prognostiziert: „In den globalen führenden Organisationen beginnen Wissensmanagement, Informationsmanagement, Lernen und Leistung miteinander zu verschmelzen. Diese Bereiche überlappen sich zunehmend.“ Dies lässt sich dort feststellen, wo Funktionen der selbstlernenden Suche eingeführt werden. Es gibt jedoch auch Personengruppen unter den Mitarbeitern, deren Zugriff auf Informationen aufgrund von Empfehlungen über die Community-Suche erfolgt. Dies überlappt sich mit Micro-Learning in der Organisation.

Hietala mahnt: „Chief Learning Officers und Chief Knowledge Officers müssen gemeinsam überlegen, wie sie sich zusammen mit der Personalabteilung einen Überblick über die technologischen Änderungen verschaffen können und wie die Organisation einzelne Personen unterstützen kann.“ Hierzu sei es erforderlich zu wissen, wie Lernende effizient Informationen finden, wie sie Probleme effizienter lösen und wie sich KI-Technologien wie Watson nutzen lassen.

Eine Lösung ist die Verwendung von Chatbots, die für Mitarbeiter verfügbar gemacht werden können, damit sie ihnen die richtigen Lerninhalte empfehlen. Hietala: „Da die Funktionalitäten verschmelzen, müssen Lernmanagementsysteme eine größere Integrationsfähigkeit bieten. Dies betrifft interne und externe Informationsquellen. Es geht deshalb nicht mehr nur um Informationen innerhalb der Organisation, sondern auch um den Zugriff auf unterschiedliche Wissensquellen im Internet und ihre Verwendung durch die Mitarbeiter.“

Sämtliche Inhalte aus jeder Quelle müssen kuratiert werden. Die Unternehmen haben viele Möglichkeiten, Lerninhalte zu verbessern, der Mensch muss jedoch immer einbezogen werden.

Gemeinsame Verantwortung von HR-Abteilung und operativen Abteilungen für die Weiterbildung

Häufig stellt sich die Frage, bei wem die Verantwortung für Lerninitiativen liegen soll. „Üblicherweise war es die HR-Abteilung“, meint Hietala, „jedoch ist in immer mehr Unternehmen Weiterbildung nicht mehr eine Randfunktion und wird stattdessen stärker im operativen Geschäft angesiedelt. Der operative Bereich treibt neue Lernsysteme voran. Beispielsweise im Hinblick auf die finanziellen Aspekte, ob es nun um Mitarbeiterführung, Sicherheit u. ä. Themen geht. Es besteht ein Trend zu einem ganzheitlichen Ansatz, auch wenn dieser noch nicht vollständig verwirklicht wurde.“

Positiv hervorzuheben ist, dass Geschäftsführungen und CTOs mit CHROs und CLOs zusammenarbeiten. Hietala meint: „Meiner Meinung nach sind die Verantwortlichen für die Weiterbildung in der Organisation dafür verantwortlich, das Lernen auf strategische Weise zu ermöglichen. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass sie an den Geschäftsergebnisse und der Unternehmensstrategie ausgerichtet sind – dies sind Anforderungen von der geschäftlichen Seite.“

„Die für die geschäftlichen Aspekte Verantwortlichen müssen jedoch auch wissen, welche Auswirkungen durch Lerninitiativen bewirkt und welche Investitionen in Lernprogramme getätigt werden können. Was kann mit digitalem Lernen und Simulation bewirkt werden, und welche wirtschaftlichen Berechnungen müssen angestellt werden, um die richtigen Entscheidungen für die Lerninitiativen des Unternehmens zu treffen? Es ist falsch, nur an die Kosten zu denken. Wenn Sie den Nutzwert eines digitalen Lernprogramms erhöhen, erhöhen Sie in den meisten Fällen auch den Nutzen, den dieses für die Unternehmensleistung bietet. Hierfür ist der CFO verantwortlich“, erläutert Hietala.

Investitionen in Lernen und Entwicklung sind erfolgsentscheidend

Warum sollten Organisationen mehr in Lernen und Entwicklung für Ihre Arbeitskräfte investieren? Es gibt zwei Hauptargumente. Eines ist die Kombination von Wissensmanagement und Performance Support. Das zweite ist die Menge der für Mitarbeiter verfügbaren Informationen und deren exponentielle Zunahme. Diese hat zur Folge, dass für den Zugriff auf sämtliche Informationen und die Auswahl der richtigen Informationen mehr Zeit benötigt wird. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Problem bezüglich der Suche nach Informationen, das die Leistung beeinträchtigen kann.

Wir müssen Informationen erzeugen und gleichzeitig lernen, wie wir den Zugriff auf die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt verbessern können.

Wenn wir im Informationszeitalter unsere Produktivität bewahren möchten, müssen wir laut Hietala „Informationen erzeugen und gleichzeitig lernen, wie wir den Zugriff auf die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt verbessern können.“ Hier kann die Leistung durch Microlearning und KI, unter Verwendung von Chatbots, verbessert werden.

Ein weiteres Problem ist der Wandel in der Belegschaft. Hietala hebt hervor, dass Organisationen immer mit großen Mengen von Informationen arbeiten und sich dies auf Finanzen und professionelle Dienstleistungen auswirkt – Bereiche, in denen Wissensarbeiter tätig sind. Viele Arbeitsplätze werden durch andere ersetzt. Trotz einer aufgrund von Automatisierung und KI positiven Prognose findet ein starker Personalwechsel in diesen Positionen statt.

Hietala: „Manche Mitarbeiter werden von ihren Organisationen entlassen und andere werden eingestellt – der Arbeitsmarkt im Bereich Data Science ist bereits überhitzt. Dies verschlimmert die Situation noch weiter, da der Bedarf höher ist als das Angebot an Arbeitskräften. Im Grunde ist es eine wirtschaftliche Frage.“

Eine letzte Bemerkung von Hietala: „Es ist sinnvoller, Umschulungsprogramme zu entwickeln, um Mitarbeiter in neue Funktionen zu bringen, wo bereits ein Wandel der Arbeitsplätze erfolgt und ein Bedarf an neuen Qualifikationen besteht. Die Kosten für Entlassungen und Neueinstellungen sollten mit den Umschulungskosten verglichen werden. Die Unternehmensführung muss dann die Höhe der Investition bestimmen, die für die Umschulung der für den Wissenstransfer benötigten Mitarbeiter erforderlich ist.“

Über den Experten

Sehen Sie sich Jerome Hanafi’s Erwartungen für das Jahr 2020 an

Relevante Schulungen sind der Schlüssel zum Erfolg

  1. Lernmaterialien müssen an die richtigen Personen übermittelt werden – zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort
  2. Modularer Ansatz beim Lernen: Mundgerechte Happen an Information werden auch weiterhin der beste Weg sein, um Lernkonzepte einzuführen
  3. Förderung der Mitarbeiter innerhalb einer Lernkultur führt zu langfristiger Bindung und höherem Einsatz

Im Rahmen dieser erneuten Fokussierung auf den Einzelnen im E-Learning wird die Technologie die On-Demand-Bedürfnisse von Lernenden und Ausbildern unterstützen. Jerome Hanafi, Manager der Instructional Design Group beim Amadeus Customer Service, rät Organisationen, „Lern- oder Schulungsmaterial bereitzustellen, wann und wo es gebraucht wird“. Er erklärt: „Immer weniger Menschen wollen fünf Tage lang an einem gewöhnlichen Frontal-Unterricht teilnehmen. Sie würden lieber kontextbezogene Lernunterstützung haben, weil sie die genauen Informationen bekommen möchten, wenn sie sie brauchen – ähnlich wie bei der Verwendung einer Suchmaschine.“

Hanafi sagt, dass bedarfsgerechte Information aufgeteilt in kleine „Wissenshappen“ auch in Zukunft der beste Weg sein wird, Lernkonzepte einzuführen. Er bezeichnet dies als „modularen Ansatz“. Dies scheint von den heutigen Lernenden bevorzugt zu werden. Die Inhalte stammen aus verschiedenen Quellen, von kurzen „How to“-Videos bis hin zu Live-Sessions. Es ist eine sehr flexible Methode, die durch eine reaktionsfähige Technologie ermöglicht wird, die Lernende vernetzt und zu den entsprechenden Informationen führt. Lernplattformen, die Inhalte für die Nutzer gemäß ihrem Lernstil und ihren Interessen automatisiert bereitstellen, werden immer häufiger eingesetzt. Dies muss jedoch im Hinblick auf Lerninhalte sinnvoll geschehen. „Sobald das Lernsystem die Präferenzen eines Benutzers kennt, sollte das System relevante Informationen für relevantes Lernen bereitstellen“, sagt Hanafi.

„Mundgerechte Happen an Information werden auch weiterhin der beste Weg sein, um Lernkonzepte einzuführen.“

Er fährt fort: „E-Learning in einem kombinierten Kurs (Blended Learning) wird immer mehr zu einem synchronen Lernen, bei dem der Einzelne das Gefühl hat, Teil einer Gruppe zu sein, die von einem Trainer geleitet wird. Sie können Material mittels E-Learning aneignen und haben dann zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Treffen mit dem Trainer. Sie können Gruppenübungen durchführen, bei denen der Trainer Sie auffordern kann, das Gelernte zu überprüfen. Wenn Menschen gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten müssen, werden die Grenzen von Zeit und Raum immer weiter aufgelöst“.

Auch wenn eine reaktionsschnelle Technologie die Richtung vorgibt, bleibt das Lernen eine sehr menschliche Aktivität. Hanafi: „Es geht nicht nur um individuelles Lernen, sondern immer mehr um gemeinsames Lernen in der Gruppe. Eine Gruppe kann demselben Unternehmen oder auch anderen Unternehmen angehören. Und dank Social Networking und mobiler Geräte können Sie mit dem Einsatz von Gamification die Online-Kurse sehr interessant und menschlicher gestalten, als sie es je waren“. Er fügt hinzu: „Selbst wenn man an künstliche Intelligenz denkt, ist die menschliche Arbeitskraft immer noch besser als jede Maschine, die bisher erfunden wurde.

Die zunehmende Globalisierung der Belegschaft in Verbindung mit dem Generationswechsel bedeutet, dass die Unternehmen schon heute in Bezug auf den Ausbildungs- und Schulungsbedarf in die Zukunft blicken sollten. Hanafi meint: „Talent kann von überall herkommen und kann überall hingehen. Es ist entscheidend, in Mitarbeiter zu investieren und sie zu befähigen. Menschen kommen und gehen – wir sehen das oft bei Millennials. Sie haben nicht vor, mehr als ein paar Jahre im selben Unternehmen zu verbringen.“ Die Lösung besteht darin, „in die richtigen Schulungen zu investieren, aber auch die Fragen der Mitarbeiter wirklich aufzugreifen und zu beantworten“.

Hanafi unterstreicht, dass die bedarfsgerechte Förderung der Mitarbeiter innerhalb einer Lernkultur zu langfristiger Mitarbeiterbindung und optimaler Leistung führt.

Er sagt: „Wenn man auf die richtige Weise in menschliches Talent investiert, wird es sich entwickeln. Mit diesem Wachstum bekommt man einen Return on Investment. Dies kann eindeutig mit Training und Entwicklung erreicht werden.“

Russlands Präsident erläutert Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus: „Es kann jeden treffen“

Vor dem Hintergrund zunehmender COVID-19-Fälle in Russland hat sich Wladimir Putin am Mittwoch an die Nation gewendet. Der russische Präsident zählte weitere Maßnahmen auf, um die Ausbreitung des Corona-Virus im Land zu verhindern bzw. aufzuhalten. Der Staatschef betonte, dass der Staat der Situation zuvorkommen solle, wobei das Leben und die Gesundheit der Bürger höchste Priorität hätten. Wladimir Putin bat alle darum, den Empfehlungen der zuständigen Behörden zu folgen:

Wir sehen, wie akut sich die Situation um die Corona-Virus-Epidemie weltweit entwickelt. In vielen Ländern nimmt die Zahl der Erkrankten weiterhin zu. In Gefahr ist die gesamte Weltwirtschaft. Ihr Rückgang wird jetzt schon prognostiziert. Dank im Voraus getroffenen Maßnahmen gelingt es uns bislang im Großen und Ganzen, eine massenhafte und rapide Ausbreitung der Krankheit aufzuhalten. Wir müssen allerdings verstehen, dass sich Russland – bloß kraft seiner geografischen Lage – von dieser Gefahr nicht abschotten kann. Unweit unserer Grenzen liegen Staaten, die von der Epidemie bereits ernsthaft betroffen sind. Es ist objektiv unmöglich, das Eindringen der Infektion in unser Land gänzlich zu stoppen.

Wegen der Corona-Pandemie werde Russland außerdem die für den 22. April geplante Abstimmung über die größte Verfassungsänderung in der Geschichte des Landes verschieben, kündigte der Präsident in seiner Fernsehansprache an. Die Gesundheit, das Leben und die Sicherheit der Bürger hätten absolute Priorität. Einen Termin werde es später geben.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, erklärte der Kremlchef die kommende Woche vom 30. März bis zum 5. April für arbeitsfrei – mit vollem Lohnausgleich. Alle lebenserhaltenden Strukturen, einschließlich medizinischer Einrichtungen, Apotheken, Geschäfte, Banken, Finanzeinrichtungen, Verkehr sowie Behörden auf allen Ebenen, würden weiterhin funktionieren. Wladimir Putin betonte, dass die arbeitsfreien Tage die Ausbreitung der Krankheit eindämmen sollen und es jetzt am besten sei, zu Hause zu bleiben:

Das kann jeden treffen. Dann kann das, was heute in vielen westlichen Staaten – sowohl in Europa als auch in Übersee – geschieht, auch unsere nächste Zukunft werden. Alle Empfehlungen der Behörden müssen unbedingt befolgt werden. Man muss auf sich und auf seine Nächsten aufpassen sowie Disziplin und Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. Glauben Sie, das Sicherste ist jetzt, einige Zeit zu Hause zu bleiben.

Laut Putin sei die russische Wirtschaft, wie auch die Wirtschaften anderer Länder, aufgrund der Pandemie einem negativen Druck ausgesetzt. Der Staat werde verschiedene Maßnahmen ergreifen, um gefährdete Branchen und Unternehmen vor dem wirtschaftlichen Aus zu retten. So sollen Klein- und Mittelbetriebe eine sechsmonatige Steuerstundung, ausgenommen Mehrwertsteuer, erhalten. Liquiditätsschwache Unternehmen würden Staatsgarantien bekommen.

❗️In seiner Videobotschaft an die Bevölkerung hat Russlands Präsident Wladimir Putin als weitere Maßnahme zur Bekämpfung von #COVID19 die kommende Woche im Land für arbeitsfrei erklärt, mit voller Beibehaltung der Löhne. pic.twitter.com/Ez95MPxYdx

Die Versicherungsbeiträge für Arbeitnehmer werden von 30 auf 15 Prozent gesenkt. Putin kündigte außerdem an, die Insolvenzantragspflicht für Firmen in Notlage in den nächsten sechs Monaten auszusetzen. Ferner sollen jene Bürger finanziell unterstützt werden, die ihre Arbeitsplätze in dieser schwierigen Zeit verlieren könnten. Das Arbeitslosengeld müsse laut Putin dem Mindestlohn gleichgesetzt werden. Diese Regelung werde bis Ende dieses Jahres gelten. Bürger, deren monatliches Einkommen um mehr als 30 Prozent zurückgeht, können auf ein Aussetzen der Ratenzahlung für Verbraucher- und Hypothekendarlehen zählen.

Alle Familien, die Anspruch auf das Mutterschaftskapital haben, werden monatlich zusätzliche 5.000 Rubel für jedes Kind unter drei Jahren erhalten. Des Weiteren sollen Kriegsveteranen alle Zahlungen im Zusammenhang mit dem 75. Jahrestag des Sieges bereits im April erhalten.

Schließlich betonte der Präsident, dass sich alle Bürger Russlands verantwortungsvoll gegenüber ihren Mitmenschen verhalten sollen. Die Kraft der Gesellschaft liege in der Solidarität:

Alle Maßnahmen, die bereits getroffen werden und die noch verabschiedet werden sollen, werden erst dann ihre Wirkung zeigen, wenn wir zusammenhalten und den Ernst der aktuellen Lage begreifen werden. Wenn der Staat, die Gesellschaft und die Bürger zusammen handeln werden, wenn jeder von uns sein Bestes tun wird.

Um am Puls der Zeit zu bleiben, müssen sich Unternehmen mit der Gegenwartskultur auseinandersetzen. Und dafür ist YouTube genau der richtige Ort. Als Trendanalyst des Portals identifiziert Earnest Pettie Videos, die das Interesse der Zuschauer wecken. In dieser ersten Ausgabe von „Aktuelle YouTube-Trends“ zeigt er anhand von drei Beispielen, welche Arten von Videos angesagt sind – und was sie über uns verraten.

Eine ähnliche Fassung dieses Artikel ist bereits bei Adweek erschienen.

1. Mobiles Wohnen

YouTube-Videos zum Thema „Mobiles Wohnen“ sind in. Wir möchten wissen, was hinter diesem Trend steckt und was wir daraus lernen können. Das mobile Wohnen ist eine Variante der Tiny-House-Bewegung und folgt damit dem Trend des Minimalismus.

Aufwärtstrend bei Videos zum Thema „Mobiles Wohnen“

Es gibt momentan knapp 1.200 YouTube-Kanäle mit einer Beschreibung für „Wohnen auf Rädern“, „mobiles Wohnen“ oder „rollende Häuser“. So hoch wie dieses Jahr war die Anzahl der Abonnements und Zuschauer in diesem Bereich noch nie. 1

Wer steht im Schlaglicht?

Die meisten Abonnenten zum Thema „Mobiles Wohnen“ hat der Kanal Exploring Alternatives – 448.000, um genau zu sein. Das Paar, das diesen YouTube-Kanal betreibt, ist 2020 aus einem Haus mit vier Schlafzimmern in ein Wohnmobil umgezogen, um ein einfacheres Leben zu führen. In ihren Videos begleiten die beiden Vorreiter andere bei ihrem Versuch, eine alternative, minimalistische Lebensweise zu führen.

Was wir aus diesen Videos lernen

Der Gedanke, dass Millennials rezessionsbedingt weniger Verdienstmöglichkeiten haben, wird viel diskutiert. Eine Folge ist zum Beispiel, dass sie sich kein Eigenheim leisten können. Ebenso wird immer wieder angesprochen, dass diese Generation mehr Wert auf Erfahrungen als auf Prestigegüter legt. Wer sich für einen minimalistischen Lebensstil entscheidet, vereint sozusagen diese beiden Aspekte unter einem Dach. Und mit den Videos über das Wohnen auf Rädern können sich Zuschauer den Traum des Minimalismus zumindest indirekt erfüllen.

2. Wenn YouTuber Schminktutorials befolgen

Wenn jemand versucht, einer Schminkanleitung zu folgen, geht es natürlich normalerweise darum, einen bestimmten Look zu perfektionieren. Aber wer braucht schon Perfektion, wenn der Versuch (und das Scheitern) an sich viel mehr Spaß macht? Mit insgesamt über 67 Millionen Videoaufrufen haben sich die Nachschminkversuche als erste große Beauty-Herausforderung des Jahres 2020 etabliert. 2

So fing alles an

Im Januar lud Schönheitsguru Thomas Halbert ein Video hoch, in dem er versuchte, einer Schminkanleitung von Jeffree Star zu folgen. Hierbei kommentiert Halbert mit seinem trockenen Humor die komplizierten Anweisungen für My ex’s funeral look (Beerdigungslook meiner Ex). Zwei Wochen später präsentierte dann Gabbie Hanna ein Video, in dem sie die Beautytipps von NikkieTutorials umsetzte, wobei sie darauf hinwies, dass die Idee für diese Art der Herausforderung von Thomas Halbert stammte.

Seitdem wurden mehr als 2.100 Clips mit Nachschminkversuchen auf YouTube hochgeladen – und das nicht nur aus der Beauty-Community. 3

Gründe für den Erfolg

Diese Videos sind zum Teil so beliebt, weil sie sich leicht nachmachen und auch in eine Persiflage umfunktionieren lassen. Sie sprechen damit nicht nur Schönheitsgurus, sondern auch YouTuber aus anderen Genres an. Diese Art der Herausforderung haben mittlerweile viele Lifestyle-Vlogger angenommen und Comedians machen sich immer wieder über die unglaublich komplizierten sogenannten Alltagslooks lustig, die so oft auf YouTube zu finden sind.

Ich denke nicht, dass dieser Trend nur deshalb anhält, weil sich die Clips so leicht nachmachen lassen. Es steckt ein tieferer Sinn dahinter: Die YouTuber halten den Schönheitsstandards buchstäblich einen Spiegel vor. In unserer Gesellschaft definiert sich Schönheit oft durch das unaufhörliche Streben nach Perfektion. Doch es spricht viel dafür, einfach mal einen neuen Look auszuprobieren, dabei kläglich zu scheitern und wie diese YouTuber über sich selbst zu lachen. Ähnlich wie Pinterest-Pannen etablieren sich diese Videos als die YouTube-Fails der Schminktutorials.

3. Speed-Cleaning-Videos

Aller Anfang ist schwer. Und genau da setzen die Speed-Cleaning-Videos mit Tipps für schnelles Aufräumen und Putzen an. Denn hier holen sich Zuschauer Anregungen, die sie zum Saubermachen motivieren.

Speed-Cleaning-Videos auf dem Vormarsch

Titel gibt es viele für diese Videos, von „Tipps für Ordnungsmuffel“ und „Frühjahrsputz“ bis hin zu „Putzen ganz einfach und schnell“ oder „Zeit zum Entrümpeln“. Doch das Format ist immer ähnlich: YouTuber filmen sich beim Aufräumen oder Saubermachen des Autos, Schreibtisches oder Kleiderschranks, der Wohnung oder der Hundehütte – und bringen Ordnung in ihre Kosmetika.

Allein in den letzten Monaten wurden 5.600 neue Putz- und Aufräumvideos hochgeladen, die mehr als 212 Millionen Aufrufe erzielt haben. 4

Die Macher dieser Videos

Die beliebten Speed-Cleaning-Videos sind nicht nur auf Kanälen zu finden, die sich dem Thema Putzen oder Aufräumen verschrieben haben. Ganz im Gegenteil, die meisten dieser Clips werden dort hochgeladen, wo man sich eigentlich mit ganz anderen Themen beschäftigt. Die Kanäle, die mit ihren Videos zum Frühjahrsputz die meisten Zuschauer anziehen, präsentieren ansonsten eher Hauls und Rezensionen für Lifestyle- und Beautyfragen.

Was macht den Reiz aus?

Die Videos motivieren Zuschauer, loszulegen. Nicht ohne Grund belegen Studien, dass der erste Schritt oft der schwerste ist. Wer gesunde, produktive Gewohnheiten auf dem Bildschirm sieht, ist vielleicht eher motiviert, sie im eigenen Leben umzusetzen.

Aufräumen und Putzen sind lästige, einsame Tätigkeiten. Speed-Cleaning-Videos helfen den Zuschauern, sich beim Saubermachen nicht so allein zu fühlen. Und anders als Freunde lenken Videos nicht so schnell von den leidigen Aufgaben ab. Außerdem können sich Zuschauer an den Videos orientieren, um zu sehen, wie lange sie schon ihr Badezimmer putzen bzw. wie schnell sich die Küche aufräumen lässt, wenn man sich auf die Arbeit konzentriert.

Die Neuheiten im Triathlon-Sport – kaum jemand kennt die Trends und Tricks der Triathleten besser als Dan Lorang. Der Diplom-Sportwissenschaftler ist Trainer von Ironman-Hawaii-Champion Jan Frodeno und hat Triathletin Anne Haug in die Weltspitze gecoacht. Welche Entwicklungen in der Boom-Sportart bei Athleten, Training und Material zu erwarten sind, erklärt der Luxemburger im Interview mit ISPO.com.

2002 hatte die Deutsche Triathlon-Union (DTU) noch 23.091 Mitglieder, im Jahr 2020 waren es schon 55.270. Tendenz: weiter steigend. Der Triathlon-Sport erlebt einen Boom, nicht nur in Deutschland.

Als Trainer des Langstrecken-Champions Jan Frodeno hat Dan Lorang einen besonderen Blick auf die Entwicklungen des Ausdauersports. Im Interview mit ISPO.com liefert der ehemalige DTU-Bundestrainer eine spannende Situationsbeschreibung und wagt einen Ausblick.

Triathlon-Coach Dan Lorang im Interview

ISPO.com: Herr Lorang, die Mitgliederzahl der Deutschen Triathlon-Union (DTU) hat sich binnen 15 Jahren verdoppelt. Ist Triathlon auf dem Weg zum Breitensport?
Dan Lorang:
Ich würde sogar sagen: Triathlon ist bereits zum Breitensport geworden. Die Sportart boomt sowohl hinsichtlich der Mitgliederzahl im Verband als auch bei der Anzahl der Wettkämpfe.

Was macht den Reiz des Triathlons in der heutigen Zeit aus?
Triathlon besteht eben aus drei Grundsportarten, die viele Menschen praktizieren können. Was auch praktisch ist: Es gibt viele verschiedene Distanzen. Von der kurzen Sprintdistanz bis zur Langdistanz – da ist für alle etwas dabei.

Welche Trends erkennen Sie im Triathlon-Sport?
Es wird viel dafür getan, damit sich auch Hobby-Triathleten wie Profis fühlen können. Sei es durch die professionelle Organisation von Amateur-Rennen oder das Angebot von Trainingslagern und Camps für Breitensportler.

Teilweise können die Amateure sogar im selben Rennen wie die Profis starten und sich direkt mit ihnen messen. Das macht sicherlich auch nochmals einen ganz besonderen Reiz aus.

Sehr erfreulich finde ich, dass auch Para-Triathlon an Bedeutung gewinnt. Dass behinderte Sportler bei Wettbewerben mitmachen können, ist ein wichtiges Zeichen. Der deutsche Top-Paratriathlet Martin Schulz hat bei der Paralympics-Premiere von Triathlon in Rio Gold geholt.

Rad, Schwimmanzug: Auf dieses Material kommt es an

Gibt es einen Trend beim Triathlon-Material?
Es gibt selten eine Riesenrevolution beim Material, das ist eher ein schleichender Prozess. Zumal auf der Kurzstrecke das Material nicht die entscheidende Rolle spielt. Natürlich ist beim Schwimmen der Neopren-Anzug wichtig, da wird hart an die Reglementierung heran entwickelt.

Beim Radfahren sieht man jetzt fast im ganzen Feld die hohen Felgen, die sogenannten Aero-Räder. Außerdem sitzen die Athleten mittlerweile besser auf dem Rad als früher.

Und das Material auf der Langstrecke?
Auf der Langstrecke wird auch viel an der Aerodynamik gearbeitet. Viele Triathleten gehen mittlerweile in den Windkanal oder die Radbahn und suchen nach der richtigen Position auf dem Rad oder dem richtigen Helm-Setup. Das bringt nämlich wirklich etwas.

Eine Position auf dem Rad, bei der der Triathlet zwar weniger Watt treten kann, aber dafür auch weniger Windwiderstand hat, kann durchaus sinnvoll sein.

Kurzdistanz-Athleten legen beim Triathlon Fokus auf Rad-Diszipin

Welche Entwicklungen gibt es noch beim Radfahren?
Seit zwei Jahren legen wieder mehr Kurzdistanz-Athleten ihren Fokus auf die Rad-Disziplin. Radfahren galt nach dem Wegfall des Windschatten-Verbots als Alibi-Disziplin, bei der man nicht viel rausholen kann. Das hat sich jetzt stark geändert.

Und auf der Langstrecke?
Da hat sich gar nicht so viel verändert. Die Leistungen haben sich nicht wesentlich verbessert. Um auf der Ironman-Distanz gut zu sein, musst du nach wie vor viel arbeiten, also viel trainieren.

Fehlendes Wissen wurde früher durch überdimensioniertes Training versucht wettzumachen. Und wenn die Athleten das durchgehalten haben, dann waren sie auch gut. Thomas Hellriegel (sechsfacher Ironman-Sieger, Anm.d.Red.) hat sicherlich extrem viel trainiert – und dann siehst du auch die Erfolge.

Wenn Sie auf einen Triathleten vor 15 Jahren blicken und mit heute vergleichen: Was hat sich verändert?
Auch vor 15 Jahren haben die Athleten mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Material sehr gute Leistungen gebracht. Bezüglich der Zeiten gab es sicherlich auf der Kurzdistanz die größten Fortschritte. Dort wird deutlich schneller als früher gelaufen und härter Rad gefahren.

Und es lässt sich feststellen, dass die Anzahl der Weltklasse-Athleten stark gewachsen ist. Auch das allgemeine Schwimmniveau ist deutlich gestiegen.

So hat sich der Trainingsumfang beim Triathlon geändert

Man hört oft, die Trainingsumfänge im Triathlon seien deutlich geringer geworden.
Ja, das stimmt zum Teil. Die Weltspitze trainiert im Moment ungefähr zwischen 28 und 30 Stunden pro Woche. Früher waren es oft 40 Stunden und mehr, aber Umfang steht nicht mehr im Mittelpunkt. Die Athleten haben erkannt, dass viel Training den Körper schwächt.

Der Fokus liegt jetzt mehr auf Regeneration und Ernährung. Massage, Dehnen, Ausgleichssport, Dokumentation, Reise-Organisation – Triathlon bleibt ein Fulltime-Job. Es gibt immer mal wieder Sportler, die in ihrem Beruf weiterarbeiten wollen, aber das geht nicht lange gut.

Gibt es beim Triathlon-Training neue Herangehensweisen?
Tatsächlich gibt es kulturelle Unterschiede. Die Australier haben schon immer eher intensiver trainiert, aber nicht so viel.

In Deutschland wurde eher umfangsorientierter trainiert, vielleicht hat das auch noch mit dem Einfluss der Trainingslehre der DDR zu tun. Man kann aber sicherlich übers Training sagen: Intensität macht mehr Leute kaputt als Umfang.

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