Hat Banc de Swiss ein Demokonto

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OnVista Bank Demokonto – Der Testaccount des Brokers unter der Lupe!

Viele Trader legen Wert darauf, dass der jeweilige Broker bzw. die Bank ein Demokonto anbietet. OnVista gehört ebenfalls zu den Anbietern, die ihren Kunden ein solches Demokonto zur Verfügung stellen, und zwar in Form eines CFD-Demokontos.

  • Demokonto für den Handel mit CFDs nutzbar
  • 50.000 Euro virtuelles Kapital
  • vier Wochen kostenlos trainieren

Weiter zum Broker onvista: www.onvista-bank.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Die Vorteile eines Demokontos

Grundsätzlich kann ein Demokonto verschiedene Vorteile beinhalten, sodass es immer mehr Trader gibt, die Handelsplattform und Handel als solchen zunächst über ein Testkonto risikofrei trainieren und kennenlernen möchten. Diese Tatsache ist gleichzeitig auch der wohl größte Vorteil des Demokontos, denn mit diesem Konto ist es möglich, die Trading-Plattform mit all ihren Funktionen kennenzulernen und darüber hinaus beispielsweise verschiedene Strategien zu trainieren, ohne dass sofort echtes Kapital eingesetzt werden muss. Nahezu alle Broker und Banken, die ein Demokonto zur Verfügung stellen, verlangen dafür keine Gebühren und es fallen auch sonst keine Kosten in diesem Zusammenhang an. Ein weiterer Vorteil des Demokontos besteht grundsätzlich darin, dass das Konto meistens die echte Handelsplattform im Verhältnis 1:1 widerspiegelt, sodass der Kunde sich mit allen Funktionen vertraut machen kann.

Das CFD-Demokonto von OnVista

Bekanntlich können Trader über OnVista zahlreiche Wertpapiere und andere Finanzinstrumente handeln, wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, ETFs, Derivate wie Optionen und Futures sowie CFDs. Das Demokonto wird allerdings nicht für all diese Handelsprodukte angeboten, sondern der Broker stellt seinen Kunden ein spezielles CFD-Demokonto zur Verfügung. Es handelt sich bei diesem CFD-Demokonto um ein gemeinsames Angebot der OnVista Bank sowie der OnVista Media GmbH. Wer das Demokonto nutzen möchte, muss sich bei OnVista einfach für den Bereich MyOnVista registrieren und kann das Demokonto darüber anschließen kostenfrei nutzen. Wer Fragen zum Demokonto hat, dem steht das Kundenservice-Team der OnVista Bank börsentäglich zwischen 9 und 18 Uhr zur Verfügung, und zwar unter der Rufnummer 069-7107500. Alternativ kann der Kunde auch eine E-Mail an [email protected] schreiben.

Grundsätzlich ist es über OnVista möglich, mehr als 1.400 CFDs zu handeln, die aus verschiedenen Anlageklassen stammen. So bietet der Broker beispielsweise CFDs auf den DAX, auf diverse Aktien, Währungen und Rohstoffe an. All diese Handelsinstrumente konnten auch über das CFD-Demokonto der OnVista Bank genutzt werden. Der Kunde hat so die Möglichkeit, den fairen und transparenten Handel auf risikofrei Weg kennenzulernen. Mithilfe des CFD-Demokontos von der OnVista Bank können die Kunden beispielsweise verschiedene Börsenstrategien testen, ohne dabei eigenes Kapital einsetzen zu müssen. Auf dem Demokonto wird nämlich ein fiktives Kapital von 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das OnVista Bank Demokonto ist komplett kostenfrei und kann über einen Zeitraum von maximal vier Wochen völlig unverbindlich getestet werden. Der Kunde kann unter echten Bedingungen auf der CFD-Handelsplattform traden, sodass es im Prinzip keinen sichtbaren Unterschied zur späteren, echten Handelsplattform gibt.

Bei der OnVista Bank haben Kunden die Möglichkeit, ein kostenloses CFD-Demokonto zu nutzen.

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Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

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So wird Quantitative Easing zur Krisenbekämpfung eingesetzt

Lesezeit: 20 Minuten

Die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte internationale Gesundheits- und Wirtschaftskrise hat das Quantitative Easing – zu Deutsch quantitative Lockerung – wieder auf die Tagesordnung gebracht. Wenngleich man schon in der letzten Finanzkrise ab 2008 davon gehört hat, wissen viele bestimmt noch nicht, worum es sich dabei genau handelt.

Vereinfacht ausgedrückt, ist Quantitative Easing ein Konjunkturprogramm, das Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder die amerikanische Federal Reserve (Fed) einsetzen, um nach und während einer Krise noch größere Verwerfungen an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft zu verhindern.

Natürlich wollen wir Ihnen detailliert erklären, worum es beim Quantitative Easing geht. In diesem Artikel beantworten wir deshalb die folgenden Fragen:

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  • Was ist Quantitative Easing?
  • Was sind die Vorbedingungen von Quantitative Easing?
  • Wie entstand Quantitative Easing?
  • Welche Kritik gibt es an der quantitativen Lockerung?
  • Wie wird der Forex Markt von Quantitative Easing beeinflusst?

Was ist Quantitative Easing?

Eine Wirtschaft ist immer bestrebt, konstant zu wachsen. Ist kein Wachstum vorhanden, bedeutet das nicht etwa Stillstand, sondern Rückgang. Um zu wachsen, muss die Wirtschaft Ihre Produktivität, ihren technologischen Stand und vor allem die Menge an Geld im Kreislauf erhöhen.

Um sicher zu gehen, dass eine Ökonomie die Menge an Investitionen erhält, die sie benötigt und nicht etwa zu viel Geld in den Kreislauf einfließt, muss die Zentralbank ihre Geldpolitik sorgfältig planen und durchführen. Eines der wichtigsten Werkzeuge, den Geldfluss zu kontrollieren, ist das Management von Zinsraten.

Die Privatbanken können das im Umlauf befindliche Geld vervielfachen, indem sie durch das Mindestreserve-Bankwesen bis zu zehn Mal mehr Geld verleihen können, als ihnen eigentlich physisch zur Verfügung steht.

Die Regierung kann durch die Hilfe der Zentralbank mehr oder weniger direkt den Geldfluss in der Wirtschaft steuern, hat aber keinen Einfluss auf die Geldnachfrage.

Grob zusammengefasst ist Quantitative Easing eine aggressive Geldpolitik, bei der eine Zentralbank große Mengen von Staatsanleihen aufkauft, um direkt die Wirtschaft zu stimulieren und ihr eine sprichwörtliche Geldinjektion zu verpassen.

In der Theorie soll die quantitative Lockerung zwei Dinge bewirken: Die Geldmenge im Umlauf erhöhen und gleichzeitig den Wert der noch auf dem Markt befindlichen Anlagen steigern. Beides führt im besten Fall zu einer Geldmarktstimmung, die das Verleihen von Geld begünstigt und das Einkaufen nun teurer Anleihen weniger attraktiv macht.

Quantitative Lockerung kann darin variieren, welche Anleihen die Staatsbank kauft, von wem und in welchen Mengen.

Ökonomische Vorbedingungen für Quantitative Easing

Im Grunde gibt es zwei Arten von Volkswirtschaften: Die sich entwickelnde, also die Entwicklungsländer, und die, die sich schon entwickelt hat (die Industrieländer).

Beide müssen sich konstant weiterentwickeln, ob langsam oder schnell. Wenn eine Wirtschaft gänzlich zu wachsen aufhört, oftmals auch bereits wenn sich deren stetiges Wachstum verlangsamt, führt das zu Stagnation, wenn nicht sogar zu Wachstumsrückgang. Die Wirtschaft befindet sich dann in einer Rezession.

Der Unterschied zwischen sich entwickelnden und bereits entwickelten Volkswirtschaften ist im Endeffekt die Geschwindigkeit ihres Wachstums. Ökonomien, die sich entwickelt haben, beispielsweise die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Japan oder auch Deutschland beschreiben eine jährliche Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von ungefähr 2% als eine gesunde Größe.

Sich noch entwickelnde Ökonomien wie Brasilien, Russland, Indien oder China, zusammengefasst auch als BRIC-Staaten bezeichnet, schneiden bei einer Wachstumsrate von 6 bis 8% gut ab.

Stellen Sie sich nun einmal vor, Sie wären die Regierung eines aufstrebenden Landes. Ihre Aufgabe ist es, konstantes wirtschaftliches Wachstum zu erreichen. Was müssen Sie hierzu unternehmen? Hauptsächlich drei Dinge:

  1. Produktivitätssteigerung
  2. Technologischer Fortschritt
  3. Geldkreislauf

Auf diese drei Punkte wollen wir einzeln eingehen.

Erstens: Wachsende Produktivität. Ihr Land muss mehr produzieren, um den wachsenden Ansprüchen der Bevölkerung gerecht zu werden. Um dies zu erreichen, gibt es wiederum zwei Möglichkeiten.

  1. Erhöhung der Zahl an Arbeitern oder
  2. Erhöhung der Produktivität pro Arbeiter.

Während eine Ökonomie aus einer sich entwickelnden in eine entwickelte übergeht, nehmen technologische Fortschritte proportional an Signifikanz für die Erhöhung der Produktivität zu. Hinzu kommt, dass die landwirtschaftliche Ausbeute eines Landes begrenzt ist und ebenfalls irgendwann an seine realistischen Grenzen stößt.

Da irgendwann keine neuen Felder mehr angelegt werden können, läuft Produktivitätssteigerung zwangsläufig irgendwann auf technologische Erweiterung hinaus.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Investitionen. Ihre Volkswirtschaft benötigt Geldmittel, um mit der Arbeit beginnen zu können und diesen Zustand aufrecht zu erhalten. Daraus folgt, dass auch der Zufluss von Geldmitteln wieder proportional mit der wachsenden Ökonomie steigen muss.

Dies stellt uns vor das nächste Problem: Woher kommt all das Geld, das benötigt wird, um das Wirtschaftswachstum zu stützen?

Kurze Antwort: Von einer Zentralbank. Diese Zentralbank kann theoretisch so viel Geld drucken, wie Sie für nötig halten, aber Sie können dieses nicht direkt erhalten, sondern nur über das umliegende Netz aus Privatbanken.

Ein simples Beispiel zur Veranschaulichung: All das beginnt damit, dass Sie ein Blatt Papier nehmen, „Ich schulde Ihnen Geld“ darauf schreiben und es mit einem Wasserzeichen versehen – schon haben Sie eine Staatsanleihe geschaffen. Als nächstes organisieren Sie eine Aktion, in der kleinere Banken die Möglichkeit haben, Ihre Schuldscheine zu kaufen. Banken erstehen diese, da Sie und Ihre Regierung vertrauenswürdig sind, an der Spitze eines sich rapide entwickelnden Landes stehen und die Aussicht besteht, dass Sie Ihre Schuld mit Zinsen zurückzahlen.

Privatbanken halten Ihre Schulden nun entweder, bis Sie sie gänzlich zurückgezahlt haben, oder sie gehen zur Zentralbank und tauschen diese dort direkt gegen das tatsächliche Geld ein. So kommen Sie an das nötige Geld und Ihre Zentralbank verzeichnet dagegen, dass Sie ihr die entsprechende Summe schulden. Das Schöne dabei ist, dass Sie ihr so viel Geld schulden können, wie Sie wollen. Sie können also sowohl Schuld als auch Geldmittel in jedem beliebigen Maße erschaffen, das Sie für den Ausbau Ihrer Wirtschaft für nötig halten.

Vergessen wir die Schulden aber vorerst und konzentrieren uns auf die Finanzierung Ihres Wirtschaftswachstums mit dem geschaffenen Geld.

Aber es gibt es auch einen Haken dabei, neues Geld zu erschaffen: Um so mehr Geldmittel Sie schaffen, desto weniger Wert haben diese nach dem simplen Angebot-und-Nachfrage-Prinzip. Der Vorgang, die Geldmittel Ihres Staates zu vermehren, nennt sich Inflation. Sie lassen Ihre Zentralbank neues Geld drucken, um Ihr Wirtschaftswachstum zu stützen, müssen aber darauf Acht geben, dass dies weder zu schnell noch zu langsam geschieht.

Eine Ökonomie ist in der Regel bestrebt, Inflation auf einem Niveau zu halten, das ideal für ihr Wachstum ist. Normalerweise beläuft es sich dabei auf eine jährliche Inflation zwischen 2% und 5%. Alles unter zwei wird als Deflation betrachtet und ist deshalb gefährlich, da es das wirtschaftliche Wachstum zu sehr verlangsamt und leicht zu wirtschaftlichen Krisen führen kann.

Wenn nicht genug Geld im Umlauf ist, so dass Ihre Konsumenten auch für die Produkte bezahlen können, die Ihre Wirtschaft produziert, wird sich die Produktion verlangsamen und in gestiegener Arbeitslosigkeit enden.

Man kann also sagen, dass zu niedrige Inflation schlecht ist. Aber auch zu hohe Inflation hat Nachteile. Alles über 7-10% Inflation wird Hyperinflation genannt und ist mindestens genauso gefährlich wie Deflation. Wenn Sie zu schnell zu viel Geld erschaffen, sinkt dessen Wert so sehr, dass Sie am Ende zu viel Geld haben, mit dem Sie doch nichts kaufen können.

Die Weimarer Republik hat im Jahr 1921 genau das durchgemacht, und Geld war so wertlos, dass die Deutschen Geldscheine verbrannt haben, weil das billiger war als die Brennmaterialien Holz und Kohle.

Sobald Sie die optimale Inflationsrate für das optimale Wachstum Ihrer Wirtschaft gefunden haben, setzen Sie Ihrer Zentralbank ein entsprechendes Ziel. Gehen wir beispielsweise davon aus, dass 3% jährliche Inflation am besten für Ihre Volkswirtschaft wäre.

Ihre Zentralbank hat nun zwei Möglichkeiten Geld in die Wirtschaft einzufügen – beide sind indirekt:

  • Einerseits kann Sie Ihrer Regierung Geld leihen, welches dann von dieser z.B. durch den Bau von Straßen in die Wirtschaft eingebracht wird. Dies wird als Ausgeben von Wirtschaftsbudget bezeichnet und häufig so von Regierungen durchgeführt.
  • Andererseits kann die Zentralbank das Geld auch kleineren Privatbanken leihen, welche es dann wieder an Privatpersonen und Unternehmen verleihen, wodurch das Geld auch wieder in den Wirtschaftskreislauf einfließt. Diese zweite Option ist etwas komplizierter, da die kleinen Privatbanken auch ihre eigenen geldwirtschaftlichen Ziele verfolgen und es möglicherweise einfach nicht für profitabel erachten, Geld von der Zentralbank zu leihen. Natürlich könnten diese Banken auch aus den gleichen Gründen die Entscheidung treffen, das Geld nicht an Privatpersonen oder Unternehmen weiterzugeben. Auf diese Art kann Geld sogar wieder aus dem wirtschaftlichen Kreislauf verschwinden.

Wie kann Ihre Zentralbank nun also die Privatbanken dazu bringen, Geld zu leihen? Durch Veränderung der Zinsraten. Niedrige Zinsraten bedeuten weniger Rückzahlungen von den Privatbanken an die Zentralbank. Daraus folgt (in der Theorie): Um so niedriger die Zinsraten, desto mehr Geld wird von den Privatbanken ausgeliehen, desto höhere Inflation. Höhere Zinsraten führen zu weniger Geldausleihe und niedrigerer Inlflation.

Zu beachten ist hierbei, dass die Privatbanken eine Schlüsselposition in Ihrer Wirtschaftsstrategie einnehmen. Wenn Ihre Zentralbank Geld in den Wirtschaftskreislauf einfügt, können die Privatbanken das bereits in der Zirkulation befindliche Geld durch das sogenannte Mindestreserve-Bankwesen vervielfachen. Das bedeutet genau das, wonach es klingt – Banken können so einen sehr großen Anteil des Ihnen zur Verfügung stehenden Kapitals verleihen und selbst nur einen Bruchteil dessen als Sicherung einbehalten. Auf diese Art können Privatbanken das existierende Geld vervielfachen, vorausgesetzt dass es auch verliehen wird.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Banken nur indirekt über die Nachfrage den Geldzufluss beeinflussen können. Hierfür muss der Kreditnehmer zuerst zur Bank gehen und den Wunsch äußern, einen Kredit aufzunehmen und die Bank hat wiederum das Geld für den Kredit von der Zentralbank zu leihen.

Natürlich nehmen Banken und Privatpersonen solche Kredite nur auf, wenn Sie sich sicher sein können, dass sich die Wirtschaft in einer ausreichend stabilen Lage befindet. Das zu gewährleisten, ist Aufgabe und Einflussbereich der Regierung. Aus dieser Sicht betrachtet, hat die Regierung indirekt die Möglichkeit, die Geldnachfrage zu beeinflussen – indem Sie zuerst eine sichere, stabile und wachstumsfähige Volkswirtschaft aufbaut.

Sinkt die Geldnachfrage ab, wird weniger Geld in den Wirtschaftskreislauf eingefügt und das Wirtschaftswachstum verliert an Fahrt. Dies führt unweigerlich zur Wirtschaftskrise.

Woran erkennt man eine Wirtschaftskrise und wie geht man dagegen vor?

Durch das Zentralbankensystem kann eine Wirtschaft in sehr kurzer Zeit sehr stark wachsen. Da eine Ökonomie aber immer mehr Investitionen verlangt, muss auch konstant mehr Geld in deren finanziellen Kreislauf eingefügt werden.

Was passiert aber, wenn einzelne Individuen oder ganze Unternehmen nicht mehr der Meinung sind, dass es risikogerecht wäre, Kredite aufzunehmen? Die Vermehrung von Geld würde enden.

Öffentliche Ausgaben würden sinken, die Nachfrage vieler Produkte zurückgehen, Dienstleistungen einen Rückgang erleiden und Unternehmenserweiterungen sich verlangsamen. Das Angebot würde der Nachfrage folgen und ebenfalls sinken, da Unternehmen gezwungen sind, Einsparungen vorzunehmen, und sich dadurch Ihre Produktivität verringert. Arbeitslosigkeit würde folgen und das durchschnittliche Einkommen pro Haushalt verringern, wodurch sich der Kreis schließen würde.

Das Gleiche passiert, wenn die Privatbanken sich dagegen entscheiden, Geld zu verleihen, auch dann geht die Vervielfachung des Geldes zurück, mit gleichen Folgen.

Wenn einer oder mehrere große Schuldner bankrott gehen, besteht die Gefahr, dass auch die hinter deren Krediten stehende Bank pleite geht. Wenn zu viele Kunden auf einmal zur Bank gehen, um ihr Geld wieder abzuheben, werden die Banken vermutlich aufgrund ihrer sinkenden Liquidität nervös und sehen davon ab, weitere Kredite auszugeben.

Solche Verhaltensmuster sind zudem höchst ansteckend, da Investoren Angst um Ihre Anlagen bekommen. So entstehen verheerende Kettenreaktionen, die auch wieder darin enden, dass öffentliche Ausgaben abnehmen und die Wirtschaft sich wieder dem Abgrund der Rezession gegenübersieht.

Idealerweise sollte die Zentralbank diese Verhaltensmuster erkennen, bevor es zu spät ist, um rechtzeitig Zinsraten zu verringern und dem entgegenzuwirken. In so einem Fall hängt oftmals alles davon ab, dass Privatbanken sich dabei sicher fühlen, weitere Kredite auszugeben, sodass die Geldvermehrung weitergehen kann.

Was passiert aber, wenn die Zinsraten ohnehin schon fast bei Null angekommen sind und nicht noch weiter verringert werden können? In diesem Moment kommt das Quantitative Easing ins Spiel.

Quantitative Easing als Reaktion auf die Coronakrise 2020

Die großen Zentralbanken der Welt sahen sich durch die Coronavirus-Pandemie dazu veranlasst, eine Reaktion auf die bevorstehende Rezession zu koordinieren, die viele für unumgänglich halten. An Sonntag, den 15. März 2020, wird man sich in der Wirtschaftsgeschichte wohl noch lange erinnern: Es war der Tag, an dem sich die Federal Reserve mit den Zentralbanken der EU, der Schweiz, Japans, Kanadas und Großbritanniens absprach und das größte Konjunkturpaket seit der Finanzkrise 2008 vereinbarte, um die Auswirkungen der Pandemie einzudämmen.

Das Quantitative Easing umfasst folgende Entscheidungen:

  • Eine drastische Zinssenkung auf einen Bereich zwischen 0 bis 0,25% und 1 bis 1,25%.
  • Der Kauf von Wertpapieren im Wert von 700 Milliarden Dollar. Die Fed wird in den kommenden Monaten Staatsanleihen im Wert von 500 Mrd. USD und hypothekenbesicherte Wertpapiere im Wert von 200 Mrd. USD kaufen.
  • Senkung der Swap-Linien, um zinsgünstige Versorgung mit US-Dollar zu gewährleisten.

Allerdings zeitigten diese Maßnahmen nicht die gewünschten Auswirkungen auf die Finanzmärkte, die mit weiteren Abstürzen reagierten (Stand: 17. März 2020). Die 10-jährige US-Staatsanleihe diente erneut als Zufluchtsort, was zu einem leichten Rückgang ihrer Rentabilität führte.

Der Devisenmarkt wurde von hoher Volatilität bestimmt. Sehen wir uns dazu beispielhaft das EURUSD H1 Chart an:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H1 Chart, Datenspanne: 11. März 2020 bis 17. März 2020, abgerufen am 17, März 2020 um 12.22 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wie im Chart deutlich zu sehen ist (grün eingekreist), gab es zwischen Handelsschluss am 13. März und Eröffnung am 16. März ein großes Gap und in den folgenden Stunden eine hohe Volatilität. In den nächsten Tagen ist es ratsam, die Entwicklung der Ereignisse mit Aufmerksamkeit, Vorsicht und Geduld zu verfolgen.

Die Geschichte des Quantitative Easing

Quantitative Lockerung ist ein noch relativ junges Konzept, das ursprünglich von einem japanischen Ökonomen deutscher Herkunft, inspiriert durch eine in Japan wachsende Immobilienblase im Jahr 1990 vorgeschlagen wurde.

Professor Richard Werner hat erkannt, dass das meiste Geld in einer Wirtschaft nicht von der Zentralbank ausgeht, sondern von den Privatbanken, die das Geld vervielfachen, wenn sie Kredite vergeben. Er schlug allerdings nicht vor, dass die Zentralbank Staatsanleihen kaufen sollte, sondern eher, dass diese aggressiv die Anlagen der Privatbanken selbst erstehen müsse.

Quantitative Easing in Japan

Im Jahr 2001 hat die Japanische Zentralbank dann eine aggressive Geldpolitik eingeführt, die zwar Quantitative Easing genannt wurde, aber nicht ganz Werners Vorschlag entsprach. Tatsächlich tat die Bank genau das, wovor Werner gewarnt hatte und kaufte große Mengen Staatsanleihen auf. Heute wissen wir, dass diese Versuche, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt aus der langzeitlichen Deflationsperiode zu treiben, vergeblich waren und unter Umständen zu ihrer zweiten, jahrzehntelangen Deflationsperiode geführt haben.

Quantitative Easing in Großbritannien

2009 hat die Bank of England dann ihre eigene Version der quantitativen Lockerung eingeführt, die gleichzeitig die Zinsraten verringert hat, um den Effekt zu verstärken. Aber auch das schlug fehl.

Auch wenn Großbritanien mehr oder weniger Werners Vorschlägen gefolgt ist und über die Anleihen der Privatbanken Geld in die Wirtschaft gepumpt hat, so hat dies nicht zu mehr Kreditvergaben geführt. Stattdessen hat diese Politik finanziellen Handel stimuliert, und so versanken die zusätzlichen Geldmittel kollektiv im Finanzmarkt, und nicht in der britischen Wirtschaft, für die sie gedacht waren.

Um 2020 herum hatte die Bank of England dann 410 Milliarden gedruckt und in den Wirtschaftskreislauf eingefügt, aber dieser Geldregen zeigte keinerlei Verbesserung. Tatsächlich fiel das Inflationslevel unter die geplanten 2,0% auf ein Rekordtief von 0,0%, die Grenze zur Deflation. Damit wurde also das Gegenteil des geplanten Zieles erreicht.

Quantitative Easing in den USA

Ende 2008 hat die US Federal Reserve Bank den bisher ambitioniertesten Versuch gestartet, ein Programm der quantitativen Lockerung auf die Beine zu stellen.

Die Idee dahinter war, so viele Anleihen wie nur irgend möglich zu kaufen, aus jeder verfügbaren Quelle, angefangen bei den zahlreichen billigen Hypotheken, die den Markt damals übersättigten, weil sie niemand haben wollte. Dabei handelte es sich genau um die Hypotheken, die das Fass der Weltwirtschaftskrise 2008 zum Überlaufen gebracht hatten. Das Resultat waren 3,7 Billionen US-Dollar, die in die amerikanische Wirtschaft gepumpt wurden und sich allmählich, über die folgenden 5 Jahre, global verteilten.

Viele führende Wirtschaftswissenschaftler betrachten diesen Versuch der quantitativen Lockerung bis heute als den erfolgreichsten Anlauf, Werners Idee umzusetzen, auch wenn er von vielen wirtschaftsorientierten Informationsquellen systematisch kritisiert wird. Nichtsdestotrotz wird die US-Wirtschaft seit damals beschrieben, als hätte sie sich von der Notfallstation in die Gesundungsphase gebessert. Um September 2020 herum wurden erste hoffnungsvolle Prognosen aufgestellt, die Zinsraten wieder zu erhöhen, auch wenn die Inflationsrate weiter gesunken ist.

In den Jahren 2020 und 2020 hat Japan sich erneut an der quantitativen Lockerung versucht. Während ihre Geldinfusion technisch kleiner war als die der Vereinigten Staaten, so war sie doch sehr viel größer, wenn man sie im Größenverhältnis der Landesökonomie betrachtete. Die Bank of Japan kündigte an, durch monatliche Geldinjektionen Staatsanleihen im Wert von rund 650 Milliarden Dollar zu kaufen. Allerdings hat Japans Wirtschaft seitdem keinerlei Aufschwung erlebt – im Gegenteil, es stellte sich bisher nur mehr Deflation ein.

Quantitative Easing in Europa

Die Eurozone versucht sich seit 2020 an einem Programm der quantitativen Lockerung, um der leidenden europäischen Wirtschaft wieder einen Aufschwung zu gewähren. Die hierfür vorgesehene Geldsumme der EZB begann mit einer bescheidenen Billion US Dollar – bescheiden in Relation mit Europas ökonomischen Dimensionen. Die Europäische Zentralbank hat Pläne veröffentlicht, voraussichtlich ein Drittel der Finanzmittel einzusetzen, die im Falle der USA angewandt wurden – mit Potenzial, die Summe zu erhöhen, wenn die quantitative Lockerung tatsächlich positiv anschlägt.

Dabei ist der Ansatz der EZB dem der Federal Reserve Bank nicht unähnlich. Es sollen finanzielle Anleihen gekauft werden, sowohl von den Regierungsschulden in der Eurozone als auch von anderen Institutionen. Auch hier wird auf eine Inflationsrate von 2% abgezielt.

Kritik am Quantitative Easing

Hauptsächlicher Kritikpunkt am Konzept der quantitativen Lockerung sagen aus, dass es sich dabei um unproduktive Investitionen handelt, die tatsächlich Deflation fördern. Deswegen wird es auch als nicht zweckdienlich bezeichnet, Geld in Privatbanken „abzuladen“, anstatt es der arbeitenden Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass Regierungen die Inflation der Wirtschaft anderer Länder mit ihren eigenen Schulden versuchen zu unterstützen, was im Beispielfall von den USA und China für keinen der beiden Teilnehmer positiv ausging.

Andere Wirtschaftsexperten behaupten, dass eine solch aggressive Geldpolitik wie Quantitative Easing die natürlichen Wirtschaftskreisläufe unterbricht und aus dem Gleichgewicht bringt und dass mit der Verlangsamung des Rückgangs auch das wirtschaftliche Wachstum nach der Rezession verlangsamt wird.

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (die Zentralbank der Zentralbanken), welche die Zentralbanken beobachtet, hat hierzu den Kommentar abgegeben, dass die Weltökonomien viel zu abhängig von wirtschaftlichen Stimuli geworden sind.

Der Einfluss des Quantitative Easing auf die Währungsmärkte

Es gibt im Grunde genommen zwei mögliche Marktreaktionen auf fundamental wichtige Neuigkeiten: Der sofortige, heftige Ausschlag nach oben oder unten, sobald die News veröffentlicht sind, und die Veränderung des Durchschnittskurses, der oftmals zeitlich verzögert nach dem Ausschlag geschieht, wenn die tatsächlichen Folgen der News den Markt nachhaltig beeinflussen.

Was passiert also, wenn quantitative Lockerung angekündigt und auf den Markt angewandt wird?

Theoretisch würde beides die Währung schwächen, da mehr Geld in den Kreislauf einfließt – und die Inflation damit erhöht – wodurch das Angebot verstärkt und der Durchschnittspreis verringert wird. Aber ist es das, was wirklich geschieht?

Am 22. Januar 2020 kündigte die EU das Programm der quantitativen Lockerung an. Im Laufe der nächsten zwei Tage fiel der Kurs des EUR/USD um 500 Pips, bevor der Sturzflug des Währungspaars zum Stehen kam:

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD D1 Chart, Datenspanne: 26. Dezember 2020 bis 20. April 2020, abgerufen am 17. März 2020 um 16.21 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wirtschaftswissenschaftler diskutieren darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass Euro und USD gleichwertig werden.

Die britische Regierung kündigte im März 2009 eine quantitative Lockerung an. Das Paar GBP/USD fiel um 600 Punkte in zwei Wochen, stieg aber in den nächsten 4 Monaten um ganze 3300 Punkte, wo es für den Rest des Jahres verweilte:

Die Vereinigten Staaten kündigten ihre erste Runde quantitativer Lockerung im Dezember 2008 an. EUR/USD stieg um 2.000 Punkte in der kommenden Woche, sank im darauffolgenden Monat wieder auf ihren Ausgangswert zurück und stieg danach beständig an, während mit jedem Quartal mehr oder weniger „Boxenstopps“ eingelegt wurden.

Im Vergleich zum Gold hat der US Dollar im gesamten Zeitraum von 2007 bis 2020 beständig an Wert verloren und ist seitdem langsam wieder gestiegen.

Japans neue Runde quantitativer Lockerung hat im April 2020 begonnen und dazu geführt, dass der JPY gegen den US Dollar erst ganze 900 Pips verloren hat, bevor sich die Umtauschrate in den kommenden anderthalb Jahren langsam stabilisieren konnte.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Währung, welche die Inflation erfährt, kurzfristig massiv an Wert verliert, sich auf lange Sicht aber entgegen aller Logik wieder fängt, erholt und an Wert zunimmt.

Statistisch gesehen wirkt sich Quantitative Easing deflationär auf den Forex Markt aus.

Abschließendes zum Quantitative Easing

Die Daten über quantitative Lockerung werden weltweit permanent analysiert, aber die Ergebnisse der aggressiven Geldpolitik sind alles andere als konsistent. Viele verschiedene Ökonomien und ihre respektiven Währungen reagieren verschieden auf die quantitative Lockerung sowie die Methoden der Zentralbanken, die diese jeweils zur Anwendung bringen. Dabei macht es der Umstand, dass die tatsächlichen Ergebnisse oft Jahre auf sich warten lassen, nicht einfacher.

Billionen von Dollar wurden von verschiedensten Ländern in die Weltwirtschaft gepumpt, mit den verschiedensten Ergebnissen, von Deflation bis Inflation. Besser entwickelte Volkswirtschaften haben es geschafft, sich von ihren industriellen Pleiten wieder zu erholen, aber die dafür verwendeten Geldmittel wandern über Landesgrenzen hinaus und können ökonomische Blasen in sich entwickelnden Ökonomien bilden. Wann und ob diese platzen, kann niemand vorhersehen.

Der beste Rat wäre hier, die Märkte stets im Auge zu behalten.

Informieren Sie sich über aggressive Geldpolitiken und welche Einflüsse diese in ihren jeweiligen Wirtschaftskreisläufen ausüben, aber vergessen Sie nie, dass die Wirtschaft sich auch dann wieder erholen kann, wenn ihre Währung derzeit an Wert verliert – doch auch das funktioniert in beiden Richtungen.

Falls Sie vorhaben, mit dem Trading zu beginnen, empfehlen wir Ihnen die Eröffnung eines kostenlosen Demokontos. Darin können Sie völlig risikofrei und in realistischer Marktumgebung ausprobieren, welche Tradingentscheidungen Sie treffen würden, wenn sich eine Zentralbank zu Quantitative Easing entschlossen hat. Um ein Demokonto zu eröffnen, klicken Sie einfach auf den folgenden Banner:

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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aktiendepot.de – 23. März 2020

Bei vielen Brokern können unerfahrene Interessenten bzw. Kunden Aktien anlegen oder Forex Trading üben, zum Beispiel mit dem flatex Demokonto oder bei FXTM. Bei flatex können Kunden von zahlreichen weiteren Vorteilen und von niedrigen Gebühren profitieren. Der Online-Broker erregte bei seiner Gründung 2006 als „erster“ Discount-Broker Aufmerksamkeit. Bis in die Gegenwart steht flatex für transparente und übersichtliche Handelsgebühren im Bereich des Wertpapierhandels und Tradings. Mehr als 125.00 Kunden haben sich von den Vorteilen der sogenannten Order-Flat (Festpreisorder) und günstigen Forex-Spreads mittlerweile überzeugt.

Zum Leistungsangebot gehört das Flatex Musterdepot für Aktienanleger ebenso wie das CFD und Forex Demokonto. Im Ratgeber sollen die Vorteile für unentschlossene Interessenten sowie die Unterschiede zwischen Musterdepot und Trading-Demo deutlich gemacht werden.

Fakten zum Flatex Demokonto

  • Kostenloses Demokonto für Trading-Anfänger und fortgeschrittene Anleger
  • flatex Demo für WebFiliale, Forex und CFD
  • Demokonto zur WebFiliale ohne zeitliche Nutzungsbegrenzung.
  • Forex- und CFD-Demo zwei Wochen verfügbar
  • flatex Konto mit Depot kostenlos für alle Kunden

Bei flatex kann man Wertpapiere ohne Gebühren handeln

1. Demokonto und Musterdepot: Unterschiede

Bei vielen Brokern haben Interessenten und/oder Kunden verschiedene Möglichkeiten, sich Wissen über den Wertpapierhandel bzw. das Trading anzueignen, Handelsplattformen zu testen oder eigene Strategien auszuprobieren. Geht es um Test- und Übungsangebote, werden sehr oft die Begriffe Demokonto und Musterdepot genannt. Mitunter ist nicht sofort jedem klar, welche Unterschiede zwischen Demokonto und Musterdepot bestehen. Es gibt sogar Broker, die ihren Kunden sowohl ein Musterdepot als auch ein Demokonto zur Verfügung stellen. Teilweise wird zwischen Demokonto und Musterdepot nur indirekt unterschieden.

Musterdepot zum Üben der Wertpapieranlage

Ein Musterdepot gibt Anfängern oder erfahrenen Tradern die Möglichkeit, ohne Risiko mit virtuellem Kapital Aktien, Anleihen, ETFs, Fonds und weitere Wertpapiere zu handeln. Bei den meisten Aktienbrokern kann man sich ein kostenloses Musterdepot unkompliziert einrichten lassen. Bei einigen Anbietern muss man nicht einmal Kunde sein. Wer Wertpapiere in einem eigenen Aktiendepot handeln möchte, sollte sich in jedem Fall das Musterdepot seines Brokers ansehen.

Im Allgemeinen bietet das virtuelle Depot den gleichen Funktionsumfang wie das normale Handelsdepot. Es gibt Zugriff auf Statistiken, auf Charts oder auf Schnittstellen zur Community.

Die Entwicklung von Anlagegütern kann man in Echtzeitkursen verfolgen. Eigene Strategien kann man verfolgen und ohne Risiken testen. Eine 1:1 Übernahme erfolgreicher Anlagen in ein Live-Depot ist möglich. Unter Umständen muss man bei einem Musterdepot auf die eine oder andere gebührenpflichtige Extrafunktion verzichten. Das hängt vom jeweiligen Broker ab.

Kostenlose Musterdepots haben neben vielen Vorteilen, mindestens auch zwei Nachteile. Nicht immer spiegeln sich beim virtuellen Handel die kompletten Gebühren in Verbindung mit dem Führen eines realen Depots wider. Selbst wenn Wertpapiere im Musterdepot ertragreich sind, ist der reale Handel eine andere Welt, bei der Verlust von echtem Geld droht.

Demokonto zum Trading testen

Wenn es um das Testen von Forex oder CFDs geht, spricht man meist vom Demokonto. Das Angebot einer kostenlosen Testversion sollten Trading-Einsteiger immer annehmen. Selbst erfahrene Trader können von wichtigen Vorteilen profitieren. Denn eine Demoversion ist optimal, um eine Handelsplattform mit all ihren Möglichkeiten kennenzulernen und wesentliche Funktionen zu testen. Wer mit der Handhabung der Handelsanwendung gut vertraut ist, dem fällt es leichter in den Echtgeld-Handel einzusteigen.

Der Zugang zur Demo ist in der Regel kostenlos, kann allerdings bestimmten Bedingungen unterliegen. Solche Bedingungen können sein:

  • Beschränkte Nutzungsdauer ab 24 Stunden bis zwei Wochen,
  • Umfangreiche Registrierung als Kunde notwendig,
  • Einzahlung einer Mindesteinlage auf das Handelskonto.

Im Idealfall unterliegt ein Demokonto keinen bestimmten Bedingungen, sodass es keinerlei zeitliche Beschränkungen gibt und es keine Rolle spielt, ob man Kunde oder bloßer Interessent ist.

Beim Musterdepot handelt es sich im Vergleich mit dem Demokonto um eine umfangreichere Testmöglichkeit mit Zugriff zu erweiterten Zusatzfunktionen. Anleger können sich nicht nur mit der Plattform vertraut machen, sondern Wertpapieranlagen und Strategien fast wie im realen Börsenhandel durchspielen. Das Demokonto spiegelt die echte Handelsplattform wider, womit sich ein Trader auf den realen Online-Handel vorbereiten kann.

Kostenloses Flatex Demokonto für den Forex-Handel

2. Das Demokonto bei flatex

Bei flatex gibt es drei unterschiedliche Demokonten. Im Angebot sind das Demokonto zur WebFiliale des Brokers, das Forex-Demokonto sowie die CFD-Demo. Beim flatex Demokonto zur WebFiliale handelt es sich um eine Art von flatex Musterdepot. Über die WebFiliale kann man beispielsweise Aktien, Anleihen, Optionsscheine, Fonds und ETFs handeln. Diese flatex Demo ist zeitlich nicht begrenzt nutzbar. flatex Erfahrungen zeigen, dass man alle Funktionen nutzen kann, die der Broker bei der Echtgeld-Version offeriert. Es lassen sich Watchlists erstellen, Wertpapiere kaufen und verschiedene Anlagen im Detail betrachten. Einen Zugang zum Demokonto erhält man nach einer entsprechenden Registrierung. Per E-Mail gibt es Login-Daten und den Link zur WebFiliale. Beachten muss der Tester, dass die in der Demo-Anwendung angezeigten Kurse nicht den wirklichen aktuellen Börsenkursen entsprechen.

Das flatex Demokonto für Forex-oder CFD-Trading

Der Handel mit gehebelten Finanzprodukten wie CFDs und Forex verspricht hohe mögliche Renditen, denen ein erhebliches Verlustrisiko entgegensteht. Da der FX-Handel für Trader in einer Lernphase durchaus verlustreich sein kann, sollte man dem Grundsatz folgen: „Erst testen und dann starten!“

Bei flatex gibt es für die beiden speziellen Derivate CFDs und Devisenpaare zwei unterschiedliche Demokonten, zum einen ein CFD-Demo-Konto und zum anderen ein FX-Demo-Konto.

Beide Demoversionen ermöglichen das Trading mit virtuellem Geld komplett ohne Risiko. Man kann Trading echt üben oder sich die Zeit rein spielerisch vertreiben.

Man kann ein kostenloses FX-/CFD-flatex-Demo-Konto eröffnen und das CFD/FX-Trading 14 Tage lang umfassend testen. Das virtuelle Handelskapital beträgt 10.000 Euro. Die Anmeldung funktioniert auf die gleiche einfache Weise wie bei der flatex Webfiliale Demo. Beide Demokonten können auch mobil auf dem Smartphone und Tablet nach der Installation der flatex Aktiendepot App für Android und iOS genutzt werden.

flatex wartet mit drei kostenlosen Demokonten auf. Es gibt neben dem Demokonto zur WebFiliale eine FX-Trader Demo und eine flatex CFD Demoversion. Die FX bzw. CFD Demo ist zwei Wochen lang nutzbar, bei der Webfiliale Demo gibt es kein zeitlichen Einschränkungen. Alle Demokonten bieten umfangreiche Funktionen und Features, mit denen man den Handel unter fast realistischen Bedingungen simulieren kann.

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3. Fragen zum flatex Demokonto, Bonus, Kosten

Frage 1: Kann man bei flatex ein Demokonto nutzen?

Antwort: Bei flatex gibt es für alle Handelsplattformen jeweils ein Demokonto. Das Demokonto für die Webfiliale ist dauerhaft nutzbar, FX- und CFD-Demokonto bleiben zwei Wochen lang aktiviert. Das Handelskapital im virtuellen Depot beträgt 10.000 Euro. Verbrauchtes Geld lässt sich wieder auffüllen. Der Broker erlaubt Interessierten und Kunden jedoch jederzeit, ein neues flatex Demokonto zu eröffnen.

Frage 2: Gibt es bei flatex Gutscheine, Boni oder Sonderprämien?

Antwort: Zum Marketing bei flatex gehören Gutscheine und Bonusangebote. Damit möchte man Kunden gewinnen oder an sich binden. Willkommensbonus bzw. Neukundenbonus oder Gutscheine nach Depoteröffnung mit zeitlicher beschränkter Nutzbarkeit werden regelmäßig offeriert. Anleger können bei Premiumpartnern gebührenfrei Orders erteilen. Der Broker bietet einen ständig verfügbaren flatex Gutschein „Kunden werben Kunden“ an. Ist eine Werbung erfolgreich, erhält der Werber 300 Euro auf sein Konto gutgeschrieben und bis zu 10 Free-Trades.

Frage 3: Wie werden bei flatex Ordergebühren berechnet?

Antwort: flatex steht für günstige Ordergebühren zum Festpreis und niedrige Spreads beim CFD- und FX-Handel. Die XETRA-Order kostet 5,00 Euro plus Börsenentgelt, eine Order im Direkthandel 5,90 Euro Festpreis, die Order bei Premiumpartnern 0,00 Euro Festpreis. Bei Aktien- und ETF-CFDs werden die Ordergebühren abhängig vom Handelsvolumen berechnet. Pro ausgeführten Handelsauftrag (Kauf/Verkauf) fallen 0,05 Prozent, mindestens 5,00 Euro an. Bei CFDs auf Währungen, Rohstoffe, Indizes und Zinsfuturs sowie beim FX-Handel werden keine Ordergebühren berechnet.

Frage 4: Wie funktioniert ein Depotübertrag zu flatex?

Antwort: Ein flatex Depotübertrag lässt sich ganz einfach erledigen. Dazu füllt man als erstes das Formular Konto- und Depotübertrag aus. Dann mit einer Unterschrift versehen und an die abgebende Bank senden. Bis zum Abschluss eines Konto- und Depotübertrag sollte man zwei Wochen einplanen. Erst wenn die Wertpapiere auf dem flatex Konto eingebucht sind, können sie wieder gehandelt werden. Das Formular „Wichtige Informationen zum Depotübertrag“ liefert weitere Details. Auch hier haben Anleger die Chance einen Bonus zu erhalten, denn flatex hält 5 Free-Trades bei einem Depotübertrag bereit.

Frage 5: Kann man bei flatex Festgeld oder Tagesgeld eröffnen?

Antwort: flatex selbst bietet weder banktypische Leistungen wie Girokonto oder Kreditkarte noch Tagesgeld- oder Festgeldkonten an. Mit ZINSPILOT können Sie über Ihre flatex-Webfiliale ganz bequem auf die Zinsangebote vieler Banken zugreifen. Sichern Sie sich dauerhaft Top-Zinsen mit der Ein-Konto-Lösung von ZINSPILOT. Wir legen Ihr Geld treuhänderisch für Sie als wirtschaftlich Berechtigten bei den Anlagebanken an. flatex-Kunden können so attraktive Zinsangebote ohne Kontoeröffnungen und PostIdent-Verfahren bei anderen Banken nutzen.

Wenn Kunden eine Festgeldanlage tätigen möchten, vermittelt sie der Broker an den Festgeldvermittler ZINSPILOT.

Auch Geldanlage ist bei flatex möglich

4. Das Angebot von flatex

flatex ist ein Tochterunternehmen der FinTech Group AG. Der Broker ist als vertraglich gebundener Vermittler bestimmter Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte tätig. Der Vertragspartner der flatex GmbH ist die biw Bank für Investments und Wertpapiere AG. Die biw verfügt über eine entsprechende Banklizenz und BaFin-Regulierung. Die flatex GmbH ist gleichfalls bei der BaFin als Finanzdienstleister und Broker registriert.

Der Geschäftsgegenstand des Online Brokers ist das beratungslose Wertpapiergeschäft. Mit seinem Angebot wendet er sich aktive und wissende Trader, die in Eigenverantwortung auf eigene Rechnung Wertpapierhandel und Geldanlage betreiben. Seit 2006 praktiziert flatex sehr erfolgreich Gebührenmodell, welches anstelle volumenabhängiger Entgelte auf einen Festpreis setzt. Die sogenannte Flat-fee schließt bis auf Fremdkosten beim börslichen Handel alle Gebühren einer Order ein.

Das Handelsangebot umfasst alle Arten von Wertpapieren, die an deutschen und zahlreichen internationalen Börsen und im außerbörslichen Direkthandel verfügbar sind. Der Auslandshandel für Aktien ist an allen wichtigen europäischen Börsen (Euronext, Paris, London) sowie in den USA und Kanada möglich. Für den außerbörslichen Direkthandel ermöglicht der Broker die kostengünstige Wertpapierorder bei 22 Direkthandelspartnern. Bei einigen Direkthandelspartnern wie X-markets Team Deutsche Bank, Commerzbank AG, DZ Bank AG und Tradegate können ausgewählte Zertifikate, Fonds, Optionsscheine und ETFs unter bestimmten Bedingungen gebührenfrei gehandelt werden.

Ein zweiter Handelsschwerpunkt bildet der CFD- und Devisenhandel (FX). Bei flatex können Kunden außerdem Geldanlage betreiben. Sie können Sparpläne unterschiedlicher Emittenten sowie Festgeldanlagen über ZINSPILOT abschließen.

Finanzinstrumente bei flatex:

  • Aktien, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine, Fonds, ETFs
  • Forex, CFDs
  • Sparpläne
  • Festgeldanlagen

Der flatex Broker nimmt lediglich die Kundenaufträge entgegen. Die Ausführung und wertpapiertechnische Abwicklung liegt in der Verantwortung der biw Bank. Die Auftragserteilung können Kunden online über die kostenlose und vollautomatisierte „Webfiliale“ vornehmen. Wertpapierdepots und Verrechnungskonten der flatex Kunden werden bei der biw AG kostenlos geführt. flatex ist neben der Auftragsentgegennahme und Weiterleitung für die Kundenansprache und Kundenbetreuung zuständig.

Flatex-Kunden erhalten einen Zugriff zu umfangreichen Dienst- und Serviceleistungen. Dazu gehören flatex Musterdepot, flatex Demokonto, eine Community und jede Menge Wertpapierinformationen. Kostenlos werden Echtzeitkurse bereitgestellt. Aktive Händler können eine zusätzliche Handelssoftware nutzen. Für das Trading stehen Plattformen für den CFD- und FX-Handel zur Verfügung.

Online-Broker stellt ein interessantes Angebot mit Besonderheiten und Stärken zur Verfügung. Er hilft auch beim flatex Depot übertragen. Außerbörslicher Handel kostet einen Festpreis von 5,90 Euro. An den deutschen Börsen kostet die Order ab 5,00 Euro zzgl. Börsenentgelt. Bei flatex können mehrere Handelsplattformen zum Webtrading oder mobilen Handel genutzt werden. Das kostenlose Demokonto ist für alle Bereiche erhältlich. Auch den Kundenservice erreicht man börsentäglich bis 22.00 Uhr.

5. Fazit zum flatex Demokonto: Schnelle Eröffnung und gratis Nutzung

Anleger können bei flatex alle Handelsplattformen kostenlos und risikofrei kennenlernen. Es sind drei Trading-Anwendungen verfügbar. Mit dem flatex Demokonto zur WebFiliale kann man den Wertpapierhandel beim Online Broker kennenlernen. Hier wird gelernt, wie das Kaufen und Verkaufen von Aktien oder Optionsscheinen unter marktähnlichen Bedingungen funktioniert. Diese Demo kann man als Kunde dauerhaft nutzen.

Für Trader von Devisenpaaren und CFDs steht ein Forex-Demokonto bzw. CFD-Demokonto für Testzwecke bereit. Das Demokonto ist jeweils mit 10.000 Euro ausgestattet und 14 Tage lang aktiviert. Alle Demo-Plattformen können kostenlos genutzt. Eine Registrierung dauert nur wenige Minuten.

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Der Handel mit Währungen, Spot-Edelmetallen und anderen Produkten auf der Forex-Plattform beinhaltet erhebliche Verlustrisiken und ist nicht für alle Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Anlageziele, Vermögenswerte, Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein Konto bei der Swissquote eröffnen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre Anfangsinvestition teilweise oder vollständig verlieren. Sie sollten daher nicht spekulieren, investieren oder Absicherungen tätigen, wenn Sie sich einen Verlust nicht leisten können, das Kapital geliehen haben, es dringend benötigen oder die Beträge für Ihren privaten Lebensunterhalt bzw. den Ihrer Familie notwendig sind. Sie sollten sich aller mit dem Währungshandel verbundenen Risiken bewusst sein und die Beratung eines unabhängigen Finanzberaters einholen, falls Sie Fragen haben.

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