News aus Wirtschaft und Geldpolitik 16.-30. Marz 2020

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Wirtschaftsperspektiven: Finanzkrise / Wirtschaftskrise: Wie sieht es wirklich für die Kärntner Wirtschaft aus? Ao.Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber.

Veröffentlicht von:Alric Katter Geändert vor über 5 Jahren

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Präsentation zum Thema: „Wirtschaftsperspektiven: Finanzkrise / Wirtschaftskrise: Wie sieht es wirklich für die Kärntner Wirtschaft aus? Ao.Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber.“— Präsentation transkript:

1 Wirtschaftsperspektiven: Finanzkrise / Wirtschaftskrise: Wie sieht es wirklich für die Kärntner Wirtschaft aus? Ao.Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber Universität Klagenfurt METIS Institut für ökonomische und politische Forschung

2 Ausgangspunkt: Finanzkrise
Ursachen der Finanzkrise Auswirkungen der Finanzkrise

3 Verbriefung der Hypothekarkredite

4 Übersicht: Globale Entwicklung

6 Auswirkungen der Geldpolitik

7 Entwicklung der Aktienbörsen
Quelle: EZB.

10 Konjunktureffekte Internationale Entwicklungen Konjunkturerwartungen
Auswirkungen auf den primären Sektor

12 Konjunkturentwicklung Österreich

14 Konjunkturerwartung Gesamtwirtschaft

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16 Folgen Welche Effekte gehen von der Krise aus?

17 Auswirkungen auf Unternehmen
Geringere Liquidität/Kreditvergabe Inflation durch EZB-Politik. Beschleunigung der Konjunkturabkühlung Forderungsausfälle / Verringerung der Bonität Wertverlust von Veranlagungen (z.B. Pensionsrückstellungen) Vertrauenskrise B2B und B2C „Angstsparen“

18 Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnen
Steigende Arbeitsplatzunsicherheit reduzierte Kaufkraft durch Probleme auf dem Arbeitsmarkt, die aus der Wirtschaftskrise resultieren Rücknahme von Weiterbildungsaktivitäten aufgrund der schwierigen betrieblichen Situationen Probleme im Zusammenhang mit der Kapazitätsauslastung: Kurzarbeit, Rücknahme von variablen Gehaltsbestandteilen,… Wertverluste im Bereich der Pensionsvorsorge

19 Werden auf Finanzmärkten Werte geschaffen oder vernichtet?
Wertschöpfung auf Finanzmärkten Schaffung von Wertpapieren Erbringung einer Dienstleistung Gewinner und Verlierer Kann etwas „abhanden kommen“? Beispiel: Immobilienkrise Risiko: warum der „Kuchen“ durch Wetten größer wird…

21 Ansatzpunkte Erhöhung der Liquidität zwischen Banken untereinander sowie Banken und Unternehmen Vereinfachung/Förderung von Investitionen Stärkung der Eigenkapitalbasis der Unternehmen Förderung im Bereich Qualifikation und Bildung von unselbständig und selbständig Erwerbstätigen Förderung der internationalen Diversifizierung der regionalen Wirtschaft Verbesserung der Regulierung im Bereich der Finanzmärkte Absicherung der Transaktionen zwischen Unternehmen Vorziehen von Investitionen in strukturschwachen Regionen

22 Kredite an Unternehmen?

23 Gesetzliche Regelungen?
Bestehende Regelungen ausreichend? Basel-II MIFID … Transparenz Umsetzung der Richtlinien

24 Beeinflussung durch Wirtschaftspolitik?
Geldpolitik Wechselkurspolitik, Zinssatzpolitik Inflationsziel oder andere Ziele? Abschottung möglich? Reaktion realer Größen Nationaler Spielraum

25 Zusammenfassung Dauer? Kritische Faktoren Finanzkrise Wirtschaftskrise
Vertrauen (Angstsparen) Systemzusammenhänge (national, international)

News aus Wirtschaft und Geldpolitik 16.-30. Marz 2020

Wallstreet

Wallstreet schöpfte gestern wieder Zuversicht. Nach dem leichten Verlust vom Vortag beendeten die US-Börsen den Mittwoch mit kräftigen Kursgewinnen. Als Impulsgeber wurden vor allem Spkulationen genannt, wonach Präsident Trump die von der Coronakrise schwer getroffene US-Wirtschaft wieder hochfahren möchte.

Darüber hinaus signalisierte das Fed eine länger anhaltende Nullzinspolitik, was ebenfalls kurssteigernd gewirkt hat. Mit Zufriedenheit aufgenommen wurde an Wallstreet ausserdem der Ausstieg von Senator Bernie Sanders aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten. Damit steht der Kandidatur des wirtschaftsfreundlicheren Ex-Vizepräsidenten Joe Biden nichts mehr im Weg.

Unter all diesen Einflüssen schloss der Dow Jones Industrial den Mittwoch 3,4% fester auf 23’433,6. Der breiter gefasste S&P 500 zog im selben Masse auf 2750 an, und der Nasdaq Composite erhöhte sich 2,6% auf 8090,9.

Zu den grössten Gewinnern im Dow ( DOW 36.56 5.09% ) zählten die Titel des Chemiekonzerns Dow (+7,6%), die Ölwerte Chevron und ExxonMobil (je +6,3%) sowie Goldman Sachs (+6,6%) und American Express (+5,1%). Ausserhalb des Dow gefragt waren zudem die Aktien der Kurier- und Logistikkonzerne FedEx (+8,3%) und United Parcel Service (+6,3%), nachdem Amazon (+1,6%) Pläne für einen eigenen Lieferdienst ausgesetzt hatte.

Asiatische Börsen

Die asiatischen Aktienmärkte geben im heutigen Gründonnerstagshandel ein gemischtes Bild ab. Der Optimismus von Wallstreet wurde nicht vorbehaltlos übernommen, besonders in Japan nicht, wo der covid-19-bedingte Notstand erst ausgerufen worden ist und man sich allmählich der Konsequenzen bewusst wird.

In Tokio notieren der Nikkei 225 und der breiter gefasste Topix im laufenden Handel dementsprechend 0,7 und 1,6% über dem Schlussstand vom Mittwoch.

In Hongkong und auf dem Festland überwiegt dagegen die Hoffnung, die Pandemie stehe kurz vor dem Höhepunkt, und danach werde es dann besser. In Hongkong verzeichnet der Hang Seng eine Avance von 0,7%, und der Shanghai Composite hat sich im bisherigen Handel ein Plus von 0,3% erarbeitet.

News Vorbörse Schweiz

UBS: Die Grossbank teilte am Donnerstagmorgen mit, im Frühling lediglich die Hälfte der ursprünglich geplanten Dividende von 0.73 $ je Aktie auszuschütten. Daneben wird eine spezielle Dividendenreserve von 0.365 $ je Aktie geschaffen, wie es im Communiqué heisst. Und über ihre Ausschüttung soll nach der Publikation der Ergebnisse des dritten Quartals dann ebenfalls eine ausserordentliche Generalversammlung entscheiden. UBS ( UBSG 9.676 4.42% ) reagiert damit ebenso wie Credit Suisse ( Credit Suisse 8.618 5.61% ) auf den Druck der Finanzmarktaufsicht, aufgrund der Coronakrise die Liquidität zu schonen. (Lesen Sie hier mehr.)

Credit Suisse: Auch Credit Suisse beantragt der Generalversammlung, eine Ausschüttung in Höhe der Hälfte der ursprünglich geplanten Dividende vorzunehmen. Die zweite Hälfte der Dividende soll im Herbst 2020 – entsprechende Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorausgesetzt – in einer zweiten Barausschüttung geleistet werden. (Lesen Sie hier mehr.)

Kühne + Nagel: Auch der Logistikdienstleister Kühne + Nagel ( KNIN 139.2 -3.73% ) passt angesichts der Coronakrise die Dividendenausschüttung an und will auf die ursprünglich geplante Ausschüttung verzichten. Das bereits robuste Liquiditätspolster werde damit zusätzlich gestärkt. Die Aktionäre sollen darüber an der Generalversammlung – wie derzeit üblich ohne physische Präsenz – abstimmen. (Lesen Sie hier mehr.)

Leonteq ( LEON 31.1 -15.95% ) : Der Finanzdienstleister Leonteq sieht sich ausserstande, einen finanziellen Ausblick für 2020 zu geben, und zieht deshalb die bisherige Prognose zurück. Für das erste Halbjahr erwartet er ein Ergebnis etwa auf Break-even-Niveau – vor allem wegen erheblich gestiegener Absicherungskosten. (Lesen Sie hier mehr.)

Galenica: Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica ( GALE 65.8 -6.27% ) hält an der Jahresprognose und der Dividende fest. Er erlebt in der Coronakrise ein Auf und Ab. Während die Apotheken im März einen Ansturm zu bewältigen hatten und andere Geschäftsteile hohen Umsatz erzielten, nahmen die Verkäufe seit Anfang April stark ab. (Lesen Sie hier mehr.)

Calida: Das Wäscheunternehmen Calida ( CALN 29.6 4.96% ) steigt in die Produktion von Hygienemasken ein. Die Produktion im eigenen Werk in Ungarn soll voraussichtlich kommende Woche anlaufen, teilte die Chefin Alexandra Helbling mit.

Relief Therapeutics: Das Biotech-Unternehmen Relief Therapeutics ( RLF 0.029 9.02% ) startet eine Studie mit Coronapatienten zur Behandlung der Lungekrankheit. Es kündigte vor einigen Wochen an, man werde den Wirkstoff Aviptadil an Covid-19-Patienten testen. In die Studie sollen Patienten aufgenommen werden, die bereits mechanisch beatmet werden. Sie ist von der US-Gesundheitsbehörde FDA genehmigt worden.

Arbonia ( ARBN 8.38 -1.3% ) : Der Bauzulieferer Arbonia meldet für das erste Quartal ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2,7%. Alles in allem nahm der Umsatz dagegen 2% auf 326 Mio. Fr. ab. Der Ebitda erhöhte sich 12,6% auf 22.5 Mio. Fr. Die Guidance für das Gesamtjahr wird wegen der Unsicherheit ausgesetzt. (Lesen Sie hier mehr.)

Bobst ( BOBNN 45.16 -2.88% ) : Der Maschinenhersteller Bobst hat 51% am deutschen Industrieunternehmen Cito-System erworben. Bereits im Januar hatte er vermeldet, mit den Eignern von Cito-System über eine Übernahme zu verhandeln. Gemäss Bobst beschäftigt das deutsche Unternehmen 240 Mitarbeiter. Zu Umsatz oder Kaufpreis der Beteiligung wurden keine Angaben gemacht.

Aevis Victoria: Die Spital- und Hotelbetreiberin Aevis ( AEVS 11.4 -0.87% ) Victoria will die ordentliche Generalversammlung am 30. April ohne physische Präsenz der Aktionäre durchführen. Der Verwaltungsrat schlägt die Zuwahl von Anne-Flore Reybier in das Aufsichtsgremium vor.

Flughafen Zürich: Der grösste Schweizer Flughafen nimmt die am Mittwoch angekündigte Diskussion über eine Überbrückungsfinanzierung für die Schweizer Luftfahrt positiv auf. Er geht aber davon aus, dass er selbst keinen Kredit beantragen muss. Der Flughafen Zürich ( FHZN 124 4.73% ) sei ein finanziell sehr solides Unternehmen, wird Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid in einer Mitteilung vom Mittwochnachmittag zitiert.

Santhera: Das Biotech-Unternehmen Santhera ( SANN 8.8 2.33% ) hat die am Mittwochmorgen angekündigte Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital vollzogen. Es hatte vor zwei Wochen gewarnt, es brauche vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2020 «substanzielle» zusätzliche Mittel, um seine Fortführungsfähigkeit zu sichern.

Basilea: Anlässlich der Generalversammlung teilte das Pharmaunternehmen mit, es sei durch die Coronakrise bisher nicht tangiert. Auch die Marktversorgung mit den Medikamenten – Basilea ( BSLN 47.2 -0.84% ) ist spezialisiert auf Onkologie und Antiinfektiva – sei nicht beeinträchtigt, hiess es weiter. Die Aktionäre stimmten allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. (Lesen Sie hier mehr.)

Orior: Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist für den Lebensmittelhersteller Orior ( ORON 76.6 -0.65% ) derzeit kein konkreter Ausblick auf die Geschäftsentwicklung möglich. Daher könne die Prognose für 2020 vorerst nicht bestätigt werden. Die Mittel- und Langfristziele sowie die seit dem Börsengang verfolgte Dividendenpolitik behielten jedoch ihre Gültigkeit, teilte Orior am Mittwochabend mit. (Lesen Sie hier mehr.)

Alpine Select: Die Beteiligungsgesellschaft Alpine Select ( ALPN 13 0.78% ) hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 14,5 Mio. Fr. erzielt, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 17,9 Mio. Fr. resultiert hatte. Damit fiel der Jahresgewinn höher aus als die rund 13 Mio. Fr., die im Februar in Aussicht gestellt wurden. Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 1 Fr. pro Aktie erhalten.

Russland geht das Geld aus

Geringe Öleinnahmen, Sanktionen und Strukturprobleme – die russische Wirtschaft steckt in der Krise, die Notreserven gehen zur Neige. Die Lage ist ernster, als Präsident Putin zugeben will.

Auch wenn es Präsident Wladimir Putin während seiner großen „Bürgersprechstunde“ am Donnerstag (14.04.2020) anders dargestellt hat: Russland leidet zunehmend unter der Wirtschaftskrise. Im vergangenen Jahr ist die Wirtschaftsleistung um 3,7 Prozent geschrumpft, für das laufende Jahr erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) einen weiteren Rückgang um 1,8 Prozent.

Es gibt gleich eine ganze Reihe von Problemen: Da ist zum einen der Ölpreis, der sich in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert hat. Staat und Firmen nehmen deshalb deutlich weniger Geld ein.

„Bei dem niedrigen Öl- und Gaspreis ist es extrem schwierig, das Budget zu finanzieren“, sagt Stefan Meister, Russland-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), einer Berliner Denkfabrik. Die Regierung kann die Haushaltslöcher nur stopfen, indem sie den Reservefonds anzapft – eine Rücklage, die vor Jahren mit den damals noch sprudelnden Gewinnen aus dem Energiegeschäft angelegt wurde.

Die Sanktionen des Westens, eine Reaktion auf die Annexion der Krim und den Konflikt mit der Ukraine, sorgen für zusätzlichen Druck. Sie haben den Handel einbrechen lassen, auch deutsche Schlüsselbranchen wie Auto- und Maschinenbau leiden darunter. Noch schmerzhafter für Russland ist, dass die Sanktionen auch die Finanzierung von Investitionen erschweren.

„Die westliche Sanktionen haben unseren Banken und Firmen die Möglichkeit genommen, sich Geld im Ausland zu leihen, und zwar nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt“, sagt Wladimir Milow, Direktor des Moskauer Instituts für Energiepolitik, im DW-Gespräch. „Niemand leiht uns mehr Geld, auch China nicht.“ Milow ist auch Gründer und Vorstand der Oppositionspartei „Demokratische Wahl“.

Kredite seien in den vergangenen zehn Jahren die Grundlage des russischen Wirtschaftswachstum gewesen. Durch die Sanktionen, sagt Milow, habe sich das Kreditvolumen von 700 Milliarden auf 470 Milliarden US-Dollar verringert.

Der gewaltige Kapitalabfluss hat dazu beigetragen, dass die Landeswährung Rubel gegenüber dem Dollar rund die Hälfte ihres Wertes verloren hat.

Armenspeisung in Moskau im Januar 2020. Die Zahl der Armen in Russland wird in diesem Jahr steigen, so die Weltbank

Hinzu kommen strukturelle Probleme. Die Wirtschaft wird von wenigen Großunternehmen aus dem Energiesektor beherrscht, die auf Anweisung der Politik handeln. „Es fehlt an Voraussetzungen für Wettbewerb und an Rechtsstaatlichkeit“, sagt DGAP-Forscher Meister zur DW.

Das sei schon 2020 deutlich geworden, also noch vor den Sanktionen und dem Ölpreisverfall, sagt Energie-Experte Milow. „Schon damals hat die russische Wirtschaft kein Wachstum produziert. Sie hängt von wenigen Staatsmonopolen ab, die nicht effizient sind. Und dann kamen noch die Sanktionen und der sinkende Ölpreis hinzu. Diese drei Faktoren geben uns keine Hoffnung, dass die Wirtschaft in den kommenden Jahren wieder wächst.“

Die russische Führung will nun mit dem Verkauf von Staatsunternehmen gegensteuern und plant die größte Privatisierungswelle der letzten Jahre. Allerdings will sie keine Mehrheitsanteile verkaufen.

„Das Regime spielt hier auf Zeit“, sagt Meister von der DGAP. „Es werden keine nachhaltigen Entscheidungen getroffen, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Man versucht nur, Anteile von Unternehmen zu verkaufen, bis möglicherweise der Öl- und Gaspreis wieder steigt.“

Leidtragender der Entwicklung ist die Bevölkerung. Nach Berechnungen der Weltbank wird die Zahl der Armen in Russland in diesem Jahr auf mehr als 20 Millionen ansteigen, bei einer Gesamtbevölkerung von rund 140 Millionen. Das ist der höchste Stand seit neun Jahren.

Die einst konsumfreudige Mittelschicht gibt nun weniger Geld aus. Die Inflationsrate liegt offiziell bei 12,9 Prozent. Für die Mittelschicht hat das russische Wirtschaftsmagazin RBK sogar eine Teuerung von rund 30 Prozent errechnet, auch wegen stark gestiegener Kreditkosten. Viele Kleinunternehmer haben laufende Kredite auf Euro- oder Dollar-Basis, die durch die Abwertung doppelt so teuer geworden sind.

Viktor Solotow ist Kommandeur der neuen, 200.000 Mann starken Nationalgarde, die dem Präsidenten persönlich untersteht und auch gegen Demonstranten eingesetzt werden soll

Die Arbeitslosigkeit hat zwar noch nicht zugenommen. Doch die Unzufriedenheit der Bevölkerung könnte für Präsident Putin zu einem Problem werden, auf das er sich jetzt schon vorbereitet.

„Wir beobachten den Ausbau des Repressionsapparates. Gerade erst wurde eine neue Nationalgarde geschaffen“, sagt Meister. „Das Regime bereitet sich auf einen Konflikt mit der Gesellschaft vor.“ In Zukunft werde es in Russland sogar lokale Aufstände geben, glaubt der DGAP-Experte. „Aber ich sehe keine Opposition, die das führen kann. Und ich sehe auch nicht die Bereitschaft in der Bevölkerung zu Massendemonstrationen.“

Die große Frage ist, wann Russland das Geld ausgeht. Die Mittel des staatlichen Reservefonds könnten Ende dieses Jahres aufgebraucht sein, hatte der russische Finanzminister Anton Siluanow bereits im Januar gesagt. Dann müsse die Regierung den Nationalen Wohlfahrtsfonds anzapfen, um die Haushaltslöcher zu stopfen. Der Wohlfahrtsfonds ist eine weitere Notreserve, die 2008 angelegt wurde.

Wenn die Ölpreise nicht steigen, könne Russland „noch zwei oder drei Jahre“ so weitermachen, schätzt Stefan Meister. Doch „der Zug fährt auf die Wand zu“. Ein Einlenken im Ukraine-Konflikt, um die westlichen Sanktionen zu beenden, sei dennoch nicht zu erwarten.

Ganz im Gegenteil, die Konflikte mit dem Westen könnten sogar zunehmen. „Das Regime wird versuchen, von der Wirtschaftskrise abzulenken“, sagt Meister. „Es wird daher eher mehr außenpolitische Konflikte kreieren, anstatt Kompromisse zu machen oder Reformen durchzuführen.“

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  • Datum 14.04.2020
  • Autorin/Autor Andreas Becker
  • ThemenseitenRussland, Ukraine, Ölpreis
  • SchlagwörterRussland, Sanktionen, Ölpreis, Ukraine, Krim, Energie
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WOCHENVORSCHAU: Termine bis 15. April 2020

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DONNERSTAG, DEN 2. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
06:55 DEU: Hella, Q3-Zahlen (detailliert)
07:00 DEU: Grenke, Q1-Neugeschäftszahlen
07:00 DEU: Voltabox, Jahreszahlen
06:55 DEU: Hella, Q3-Zahlen (detailliert)
07:00 DEU: Stratec, Jahreszahlen
08:00 DEU: Rocket Internet, Jahreszahlen (8.15 h Call)
10:00 DEU: KfW Bankengruppe, Bilanz-Pk via Call
10:00 DEU: Giesecke+Devrient, Bilanz-Pk via Webcast
10:30 DEU: Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS), Jahres-Pk via Web
13:00 USA: Walgreens Boots Alliance, Q2-Zahlen
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
CHE: Emmi, Hauptversammlung
CHE: Zehnder, Hauptversammlung
ESP: Iberdrola, Hauptversammlung
SWE: Telia, Hauptversammlung
TERMINE KONJUNKTUR
08:30 CHE: Verbraucherpreise 03
10:30 DEU: Konjunkturprognose 2020/21 des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung – Video-Pk
11:00 EUR: Erzeugerpreise, 02
14:30 USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 USA: Handelsbilanz 02
16:00 USA: Auftragseingang Industrie 02
16:00 USA: Auftragseingang langlebige Güter 02
EUR: Tagung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB), Frankfurt/M.
SONSTIGE TERMINE
09:30 LUX: EuGH-Gutachten zu einer Klage aus Österreich gegen Volkswagen
09:30 LUX: EuGH-Urteil zur Markenrechtsverletzung bei Verkäufen auf dem Amazon-Marktplatz
09:30 LUX: EuGH-Urteil zur Unwirksamkeit von Gaspreiserhöhungen bei unzureichender Ankündigung
15:00 BEL: Videokonferenz der Nato-Außenminister
DEU: Weitere Entwicklung in der Coronavirus-Krise
+ Sitzung Kabinettsausschuss Corona
+ 1000 Pk mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zur Bekämpfung von Seuchenursachen
+ 1245 Statement Finanzminister Olaf Scholz und SPD-Chef Norbert Walter-Borjans zu ersten Erfahrungen mit dem Schutzschirm für Beschäftigte und Wirtschaft
DEU: Veröffentlichung der Dividenden-Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
DEU: Deutsche Außenhandelskammer stellt Studie zur Lage deutscher Unternehmen in China vor.
FREITAG, DEN 3. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
08:00 SWE: Hennes & Mauritz, Q1-Zahlen
10:00 DEU: BayernLB, Jahreszahlen via Call
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Auto-Neuzulassungen in Deutschland 03
ESP: Banco Santander, Hauptversammlung
TERMINE KONJUNKTUR
03:45 CHN: Caixin PMI Dienste 03
09:00 DEU: Presse-Telefonkonferenz mit Commerzbank- Chefvolkswirt Jörg Krämer zur Konjunkturlage
09:00 SPA: Industrieproduktion 02
09:15 SPA: PMI Dienste 03
09:45 ITA: PMI Dienste 03
09:50 FRA: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
09:55 DEU: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
10:00 EUR: PMI Dienste 03/20 (endgültig)
10:00 DEU: Auftragseingang Maschinenbau 02
11:00 EUR: Einzelhandelsumsatz 02
14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 03
15:45 USA: Markit-Dienstleistungen 03
16:00 USA: ISM-Index Dienstleistungen 03
Moody’s Ratingergebnis Slowenien
S&P Ratingergebnis Frankreich, Deutschland
Fitch Ratingergebnis Belgien, Zypern
MONTAG, DEN 6. APRIL 2020
TERMINE KONJUNKTUR
08:00 DEU: Auftragseingang Industrie 02
10:30 EUR: Sentix Investorvertrauen 04
SONSTIGE TERMINE
BEL: Dritte Runde der Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen
HINWEIS
CHN: Feiertag, Börse geschlossen
DIENSTAG, DEN 7. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
10:00 DEU: DekaBank, Bilanz-Pk, Frankfurt
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
CHE: Straumann, Hauptversammlung
CHE: Tecan, Hauptversammlung
DEU: Home24, Jahreszahlen (detailliert)
DEU: BMW, Absatz Q1
GBR: Asos, Halbjahreszahlen
DNK: Vestas, Hauptversammlung
TERMINE KONJUNKTUR
06:30 NLD: Verbraucherpreise 03
07:00 JPN: Frühindikatoren 02/20 (vorläufig)
07:00 SPA: Verbraucherpreise 03
08:00 DEU: Industrieproduktion 02
08:45 FRA: Handelsbilanz 02
10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 02
21:00 USA: Konsumentenkredite 02
22:30 USA: API Ölbericht, Woche
SONSTIGE TERMINE
BEL: Dritte Runde der Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen
MITTWOCH, DEN 8. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
06:00 CHE: Bossard, Q1-Umsatz
06:45 CHE: Givaudan, Q1-Umsatz (11.00 h Annual Investor Conference)
07:30 AUT: OMV, Q1 Trading Update
08:00 GBR: Tesco, Jahreszahlen
10:30 DEU: Boehringer Ingelheim, Jahreszahlen (Pk per Webcast)
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Dermapharm Holding, Geschäftsbericht
TERMINE KONJUNKTUR
01:50 JPN: Kernmaschinenaufträge 02
01:50 JPN: BoJ Leistungsbilanz 02
07:45 CHE: Seco Arbeitsmarktdaten 03
09:00 HUN: Verbraucherpreise 03
16:30 USA: EIA Energieministerium, Ölbericht (Woche)
20:00 USA: FOMC Sitzungsprotokoll 18.3.
PLD: Zentralbank von Polen, Bekanntgabe Kreditzins
DONNERSTAG, DEN 9. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
DEU: Gerreshemer, Q1-Zahlen
DEU: Bauer, Jahreszahlen
FRA: Sodexo, Halbjahreszahlen
TERMINE KONJUNKTUR
08:00 DEU: Handelsbilanz 02
08:00 DEU: Leistungsbilanz 02
10:00 ITA: Industrieproduktion 02
10:00 BGR: Einzelhandelsumsatz 02
10:30 GBR: Industrieproduktion 02
10:30 GBR: Handelsbilanz non-EU 02
11:00 GRC: Industrieproduktion 02
14:30 USA: Erzeugerpreise 03
14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 USA: Lagerbestände Großhandel 02/20 (endgültig)
16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 04/20 (vorläufig)
HINWEIS
USA: Verkürzter Handel US-Anleihenmarkt (bis 20.00 h)
FREITAG, DEN 10. APRIL 2020
TERMINE KONJUNKTUR
01:50 JPN: Erzeugerpreise 03
03:30 CHN: Erzeugerpreise 03
03:30 CHN: Verbraucherpreise 03
08:45 FRA: Industrieproduktion 02
11:00 GRC: Verbraucherpreise 03
14:30 USA: Verbraucherpreise 03
14:30 USA: Realeinkommen 03
EUR: S&P Ratingergebnis Polen
EUR: Moody’s Ratingergebnis Bulgarien, Albanien
EUR: Fitch-Ratingergebnis Lettland
HINWEIS
Feiertag „Karfreitag“
A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, USA Börsen geschlossen
Börsen Japan, Russland, China und Korea geöffnet
MONTAG, DEN 13. APRIL 2020
TERMINE KONJUNKTUR
HINWEIS
Feiertag „Ostermontag“
A, CH, D, F, E, GB, HK, I, NL, PL, Börsen geschlossen
Börsen Japan, China, Korea, Russland und USA geöffnet
DIENSTAG, DEN 14. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
12:45 USA: J.P. Morgan Chase & Co, Q1-Zahlen
13:00 USA: Wells Fargo, Q1-Zahlen
13:00 USA: Fastenal, Q1-Zahlen
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
USA: Johnson & Johnson, Q1-Zahlen
TERMINE KONJUNKTUR
CHN: Handelsbilanz 03
07:00 FIN: Verbraucherpreise 03
08:00 DNK: Verbraucherpreise 03
09:00 CZE: Verbraucherpreise 03
14:30 USA: Im- und Exportpreise 03
MITTWOCH, DEN 15. APRIL 2020
TERMINE UNTERNEHMEN
07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 03/20 und Q1
13:30 USA: Goldman Sachs, Q1-Zahlen
14:30 CHE: Georg Fischer, Hauptversammlung
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
CHE: Kudelski, Hauptversammlung
CHE: Sulzer, Hauptversammlung
CHE: Temenos Group, Q1-Zahlen
NLD: TomTom, Q1-Zahlen
NLD: ASML Holding, Q1-Zahlen
USA: PNC Financial Services, Q1-Zahlen
USA: Citigroup Inc, Q1-Zahlen
USA: Bank of America, Q1-Zahlen
USA: Bed Bath & Beyond, Q4-Zahlen
USA: UnitedHealth Group, Q1-Zahlen
USA: Bed Bath & Beyond, Q4-Zahlen
USA: U.S. Bancorp, Q1-Zahlen
TERMINE KONJUNKTUR
08:45 FRA: Verbraucherpreise 03/20 (endgültig)
09:00 ESP: Verbraucherpreise 03/20 (endgültig)
10:00 POL: Verbraucherpreise 03/20 (endgültig)
10:00 ITA: Verbraucherpreise 03/20 (endgültig)
14:30 USA: Einzelhandelsumsatz 03/20 (vorläufig)
14:30 USA: Empire State Index 04
15:15 USA: Industrieproduktion 03
15:15 USA: Kapazitätsauslastung 03
16:00 USA: Lagerbestände 02
16:00 USA: NAHB-Index 04
20:00 USA: Fed Beige Book
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10:00 DEU: Fortsetzung Vergleichsverhandlung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Umwelthilfe um Luftreinhalteplan für Wuppertal, Münster

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