Trading mit Pivot-Punkten – Die Strategie

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Pivot Punkte – Handeln mit Unterstützungs- und Widerstandslinien

Investoren, die Handelsentscheidungen mit Hilfe der technischen Analyse treffen, schauen meistens auf Preisbewegungen im Basiswert. Oft werden in diesem Zusammenhang auch Unterstützungs- und Widerstandsniveaus erwähnt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um Preisniveaus, die als Unterstützungen und Widerstände im Chart agieren. Oft sind diese schon mit bloßem Auge erkennbar, wie das folgende Beispiel zeigt.

Ganz allgemein ausgedrückt kann festgehalten werden, dass Unterstützungen häufig als Kauf- und Widerstände als Verkaufsschwelle interpretiert werden. Eine Besonderheit stellt in diesem Zusammenhang das Handeln von Kursausbrüchen (Breakouts) dar. Hier sollten Sie besonders auf das Durchbrechen von Unterstützungen und Widerständen achten.

Pivot Punkte Indikator

Neben den oft schon mit bloßem Auge zu erkennenden Unterstützungen und Widerständen im Chart, gibt es eine ganze Reihe weiterer Preisniveaus die als Unterstützungen bzw. Widerstände im Chart agieren, nicht so einfach zu erkennen sind und durch verschiedene Methoden bestimmt werden können.

Viele aktive Anleger nutzen zur Bestimmung dieser Niveaus zum Beispiel die sogenannten Pivot Punkte (Drehpunkte). Diese dienen im Allgemeinen der Kurszielbestimmung des Basiswertes und haben ihren Ursprung bei den Floor Tradern in den USA. Der Anwendungsbereich ist vielfältig, doch sehr häufig werden Pivot Punkte in den Futures-, Termin- und Forexmärkten verwendet.

Den Pivot Punkten liegt die Überlegung zugrunde, dass die Preisaktivität des vorherigen Handelstages einen Einfluss auf die heutige Preisaktivität hat. Durch die Berechnung der Pivot Punkte werden Widerstands- und Unterstützungsniveaus für den heutigen Handelstag definiert. Errechnet werden die Pivot Punkte aus dem High, Low und Close des vorangegangenen Handelstages. Manchmal fließt in die Berechnung noch das Open des heutigen Tages mit ein, um eventuell vorhandene Overnight Gaps zu kompensieren.

Das am häufigsten verwendete Pivot-Punkte-System stützt sich auf fünf Punkte und mithilfe des schon angesprochenen Preisniveaus des Vortages werden zwei Unterstützungslinien, zwei Widerstandslinien und ein Drehpunkt identifiziert. Doch wie errechnen sich diese Preisniveaus?

Legende:

H = High vom Vortag
L = Low vom Vortag
PP = Pivotpunkt
C = Schlusskurs vom Vortag

Das tägliche, manuelle Berechnen und Zeichnen der Pivot Linien im Chart wäre ein recht zeitintensiver Prozess. Die LYNX Handelsplattform stellt den Pivot-Punkte-Indikator standardmäßig zur Verfügung. Durch das Hinzufügen dieses Indikators im Chart sehen Sie so täglich, wo die Pivot Punkte für einen Basiswert liegen. Im folgenden Chart sehen Sie die Darstellung der Pivot Punkte für den ESTX50 Future in der LYNX Handelsplattform.

Pivot Punkte als Daytrading Strategie

Klassisch handelt es sich bei den Pivot Punkten um Unterstützungs- und Widerstandslinien für den Intradayhandel bzw. das Daytrading und die im Chart eingezeichneten Linien sind nur für den aktuellen Tag gültig.

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Der Pivot Punkt (PP) stellt die stärkste Unterstützung bzw. den stärksten Widerstand dar und teilt den Preisbereich einer jeden neuen Kerze in zwei Teile. Pivot Punkte sind zudem eine gute Möglichkeit, einen schnellen Überblick über den Trend des Basiswertes zu erhalten.

Oberhalb des Pivot Punktes (PP) wird ein bullischer Markt unterstellt und unterhalb dessen entsprechend ein bärischer. Aus dieser Interpretation heraus ergibt sich damit bereits eine erste Handelsmöglichkeit. Durchbricht der Kurs des Basiswertes den Pivotpunkt von unten nach oben, liegt ein Kaufsignal vor, durchbricht der Kurs den Pivot Punkt hingegen von oben nach unten, liegt ein entsprechendes Verkaufssignal vor.

Analog zur klassischen Vorgehensweise bei Unterstützungs- und Widerstandslinien werden auch die aus der Pivot Analyse hervorgehenden S2 – R2 Marken genutzt.

Die Widerstände R1 und R2 stellen mögliche Preislevels dar, an denen mit Gegenwehr seitens der Bären zu rechnen wäre. Die Widerstände haben das Potenzial, sowohl kurzfristige Korrekturen als auch neue Gegentrends einzuleiten. Wird ein Widerstand hingegen durchstoßen, fungiert dieser ab sofort als Unterstützungszone.

Mit den Unterstützungen S1 und S2 wird analog verfahren. Kommt es zu einem bärischen Kreuzen von Kurs und Pivot Punkt PP, dienen die Unterstützungen als erste Zielzonen und als mögliche Preismarken, an denen der Kurs des Basiswertes zu einer Erholung oder gar einer Trendwende ansetzen könnte. Wird hingegen eine Unterstützung durchbrochen, wird die nächstfolgende als Zielzone aktiv, während die gebrochene Unterstützung als neuer Widerstand fungiert.

Aber auch wenn der Kurs des Basiswertes den Pivot Punkt nur testet, kann dies als Kauf- bzw. Verkaufsmoment genutzt werden.

Tradingstrategien mit Pivot Punkten

Sollte der Markt oberhalb des Pivot Punktes eröffnen, wird wie erwähnt ein positiver Trend des Basiswertes unterstellt. Wenn man in diesem Fall einen geeigneten Moment für einen Kauf sucht, um mit dem Trend zu gehen, könnte man in den Basiswert einsteigen, wenn der Kurs auf den Pivot Punkt zurückfällt.

Sollten Sie eine Position eingegangen sein, können Sie daraufhin die Unterstützungs- und Widerstandslinien verwenden, um Ihren Exit zu bestimmen. Den anfänglichen Stop würde man auf die erste Unterstützungslinie legen. Für den Fall, dass der Widerstand R1 dann nach oben durchbrochen wird, können Sie den Stop auf R1 erhöhen. Sollte der Kurs weiter steigen und der Widerstand R2 wird erreicht, würde man den Stop auf diesen Punkt nachziehen.

Analog kann diese Taktik auch für das Eingehen von Shortpositionen genutzt werden. Dafür muss man die Strategie allerdings umdrehen.

Den anfänglichen Stop würde man auf die erste Widerstandlinie legen. Für den Fall, dass die Unterstützung S1 dann nach unten durchbrochen wird, können Sie den Stop auf S1 absenken. Sollte der Kurs weiter fallen und die Unterstützung S2 wird erreicht, würde man den Stop auf diesen Punkt legen.

Im folgenden Beispiel für das Währungspaar EUR/USD sieht man das Eingehen einer Shortposition. In diesem Fall fällt der Kurs unter die Unterstützung S1, auf welche dann der Stop gezogen wird. In beiden Fällen würde die Position geschlossen werden, wenn der Kurs kurz nach Unterschreiten von S1 diese Unterstützung im Anschluss von unten nach oben durchbricht.

Pivot Punkte in der LYNX Handelsplattform

Über die LYNX Handelsplattform haben Sie nicht nur Zugriff auf Pivot Punkte, sondern auf über 120 weitere technische Indikatoren. Wie Sie Pivot Punkte in der LYNX Handelsplattform im Chart einstellen, beschreiben wir Ihnen im folgenden Absatz:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Chart, in den Sie einen Indikator, wie beispielsweise die Pivot Punkte, hinzufügen möchten. Danach erscheint das oben dargestellte Fenster und Sie gehen mit der Maus auf „Studie hinzufügen“. Anschließend erhalten Sie einen Überblick über alle Indikatoren, geordnet nach deren Art. Klicken Sie jetzt auf „Pivot Studien“ und wählen Sie mit einem Klick auf „Pivot Punkte“ diese aus. Danach sehen Sie die Pivot Punkte in Ihrem Chart dargestellt.

Wenn Sie die Pivot Linien in Ihrem Chart sehen, können Sie den LYNX Chart Trader verwenden, um Ihre Kauf- und Verkauforders genau auf diesen Linien zu platzieren.

Fazit

Pivot Punkte können eine gute Unterstützung für Ihr Trading sein, um den aktuellen Trend zu bestimmen oder um Unterstützungen bzw. Widerstände im Chart zu identifizieren. Jedoch sollten Indikatoren, wie auch die hier vorgestellten Pivot Punkte, Ihre persönliche Tradingstrategie nur unterstützen und Handlungen sollten nie auf Basis von nur einem Indikator getroffen werden.

DAX Pivot Point Strategie

Diese Daytrading Strategie ist so einfach, das es schon fast nicht zu glauben ist.

Es gibt allerdings auch nur ein Handelssignal am Tag.
Perfekt, wenn man ganz gemütlich und ohne Stress traden möchte.

Die Ein und Ausstiege der Dax Pivot Point Strategie

Diese werden anhand des Durchschnitts bzw. Pivot Punkt berechnet.
Dazu schaue ich mir am Morgen kurz vor 09.00 Uhr im Tageschart die Vortageskerze an und rechne den Höchst, Tief und Schlusskurs zusammen.
Das Ergebnis teile ich dann durch drei und erhalte meinen Durchschnittswert.

Um 09.00 Uhr zur offiziellen Markteröffnung schaue ich, wie der Kurs öffnet, Liegt die Marke unterhalb des Durchschnitt wertes gehe ich eine Short Position ein.

Eröffnet der Markt oberhalb des Durchschnittwertes gehe ich eine Long Position ein.

Wann wird der Trade geschlossen?

Am Abend kurz nach offizieller Marktschließung 17.30 Uhr schließe ich die Position.

Das war es auch schon, eben sehr einfach.

Es gibt doch bestimmt einen Haken an der Strategie

Gibt es!
Damit die Position nicht während dem täglichen Marktrauschen ausgestoppt wird, muss der Stop-Loss sehr weit entfernt gesetzt werden.

Ich habe mich für einen 200 Punkte Stop-Loss entschieden, das Wiederrum schränkt meine Positionsgröße ein, wenn ich ein vernünftiges Risikomanagement betreiben will. Beim Risikomanagement haben mal schlaue Leute 2 Prozent Risiko festgelegt.
Rechnen wir einfach mal mit diesem Wert.

Mit 10.000 Euro auf dem Konto, könnte ich bei vernünftigem Risikomanagement also 200 Euro für den Trade riskieren.

Bei einem Stop-Loss Abstand von 200 Punkten bleibt mir daher nur eine Positionsgröße von 1 Minikontrakt (bei meinem Broker 1 EUR Gegenwert)

Und das ist leider der Haken. Ich könnte die Positionsgröße also nur erhöhen wenn ich zum einen mehr Risiko eingehe oder den Stop-Loss näher ran rücke. Ob das dann noch funktioniert werde ich die nächsten Tage sehen.

Aus dem Blog

DAX Pivot Point Strategie

Diese Daytrading Strategie ist so einfach, das es schon fast nicht zu glauben ist.

Es gibt allerdings auch nur ein Handelssignal am Tag.
Perfekt, wenn man ganz gemütlich und ohne Stress traden möchte.

Die Ein und Ausstiege der Dax Pivot Point Strategie

Diese werden anhand des Durchschnitts bzw. Pivot Punkt berechnet.
Dazu schaue ich mir am Morgen kurz vor 09.00 Uhr im Tageschart die Vortageskerze an und rechne den Höchst, Tief und Schlusskurs zusammen.
Das Ergebnis teile ich dann durch drei und erhalte meinen Durchschnittswert.

Um 09.00 Uhr zur offiziellen Markteröffnung schaue ich, wie der Kurs öffnet, Liegt die Marke unterhalb des Durchschnitt wertes gehe ich eine Short Position ein.

Eröffnet der Markt oberhalb des Durchschnittwertes gehe ich eine Long Position ein.

Wann wird der Trade geschlossen?

Am Abend kurz nach offizieller Marktschließung 17.30 Uhr schließe ich die Position.

Das war es auch schon, eben sehr einfach.

Es gibt doch bestimmt einen Haken an der Strategie

Gibt es!
Damit die Position nicht während dem täglichen Marktrauschen ausgestoppt wird, muss der Stop-Loss sehr weit entfernt gesetzt werden.

Ich habe mich für einen 200 Punkte Stop-Loss entschieden, das Wiederrum schränkt meine Positionsgröße ein, wenn ich ein vernünftiges Risikomanagement betreiben will. Beim Risikomanagement haben mal schlaue Leute 2 Prozent Risiko festgelegt.
Rechnen wir einfach mal mit diesem Wert.

Mit 10.000 Euro auf dem Konto, könnte ich bei vernünftigem Risikomanagement also 200 Euro für den Trade riskieren.

Bei einem Stop-Loss Abstand von 200 Punkten bleibt mir daher nur eine Positionsgröße von 1 Minikontrakt (bei meinem Broker 1 EUR Gegenwert)

Und das ist leider der Haken. Ich könnte die Positionsgröße also nur erhöhen wenn ich zum einen mehr Risiko eingehe oder den Stop-Loss näher ran rücke. Ob das dann noch funktioniert werde ich die nächsten Tage sehen.

Die Strategievideos habe ich in drei Teile gesplittet. Jeder Teil umfasst einige Tage mit der Strategie.

Bei dem kleinen Konto aus dem 20 Euro Experiment habe ich 47,02 Euro an Guthaben, 2 Prozent wären hier jedoch nur 0,94 Euro, ich erhöhe hier bewusst das Risiko und werde 2 Euro pro Tag als Verlustgrenze setzen.

In Zahlen ausgedrückt:
Die Positionsgröße wird einen Cent betragen, (0,01 Microlot) der Stop-Loss liegt bei 200 Punkten.

Im zweiten Teil der Strategie werde ich den Stop-Loss Abstand halbieren und verdoppele die Positionsgröße.

In Zahlen ausgedrückt:
Ich gehe mit 2 Cent (0,02 Microlots) in den Markt, der Stop-Loss liegt 100 Punkte weit entfernt.

Ob das funktioniert werden wir sehen, jetzt zum Zeitpunkt des Beitrags 11.11.2020 bin ich noch bei der Strategie Teil 1.

Im dritten Teil werde ich bei Erfolg von Teil 2 die Positionsgröße vervierfachen und den Stop-Loss vierteln.

in Zahlen ausgedrückt:
Mit 4 Cent gehe ich in den Markt (0,04 Microlots), der Stop-Loss Abstand beträgt dabei nur noch 50 Pips.

Ich habe mich im dritten Teil der DAX Strategie doch etwas anders entschieden, das Risiko von 2 Euro pro Tag habe ich beibehalten, allerdings die Positionsgröße auf 7 Cent (0,07 Microlot) erhöht und hatte somit einen Punkteabstand zum Stop-Loss von knapp 28 Punkten.

Die Idee dahinter, ich wusste, wenn es gegen mich läuft dann auch bei 50 Punkten Stop-Loss Abstand.

Durch die Erhöhung der Positionsgröße erhoffte ich mir mehr Gewinn, wenn ich in der richtigen Richtung unterwegs wäre.

Das hat auch hingehauen, aber leider nur an einem Tag.

Mein Fazit zu der DAX Pivot Point Strategie

Die Idee ist nicht schlecht, aber mit nur einem Trade am Tag und sehr weitem Stop-Loss Abstand und damit verbundener kleinen Positionsgröße, werd ich mit der DAX Strategie nicht wirklich glücklich.

Vielleicht könnte man die Performance noch verbessern, indem man die Parameter wie Stop-Loss oder Positionsgröße verändert. Ich für meinen Teil werde mit diesem Handelsansatz nicht wirklich warm und konzentriere mich auf andere Trading Strategien.

Pivot Punkte im Trading: Nutzung als Handelstool oder Hokuspokus?

Trading lernen: Pivot Punkte

Die Arbeit mit Pivot Punkten ist aus dem heutigen Handel schwer wegzudenken. Zumindest liest man immer wieder davon und bekommt sie in fast jeder Chartsoftware mit angeboten. Doch wieso sind diese Marken im Chartbild so wichtig, wie werden sie berechnet und wie tradet man mit Pivot Punkten? Darauf möchte ich heute eine Antwort geben und zwei praktische Beispiele aus dem DAX und dem EUR/USD aufzeigen.

Pivot Punkte nutzen und berechnen

„Pivot“ kommt aus dem französischen und bedeutet soviel wie „Dreh- und Angelpunkt“, also markante Umkehrpunkte. Dieser Handelsansatz wurde von Dr. Bruce Gould entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen Preiszonenansatz, der aufgrund der markanten Preiszonen aus der Historie (meist 2-3 Jahre) markante Widerstands- und Unterstützungsniveaus für die Zukunft lokalisierte.

In den Anfängen wurde diese Theorie hauptsächlich von Future- und Commodity -Händlern benutzt. Hier spielen vor allem die großen Zeitrahmen eine Rolle. Darauf ging übrigens ORBP in seinem Artikel zu den Jahres-Pivot-Punkten als Trading-Ansatz näher ein. Verbreiteter ist heutzutage dieser Ansatz jedoch im alltäglichen Tagesgeschäft aller Märkte. Somit im DAX, dem Goldpreis oder auch im Währungsmarkt beim EUR/USD.

In der aktuellen Praxis benutzt man dabei die historischen Tagesdaten des vorangegangenen Handelstages, um daraus markante Kursniveaus für den aktuellen Tag zu bestimmen. Anhand dieser berechneten Kursmarken ergeben sich interessante Handelsüberlegungen, die wir im späteren Verlauf an zwei praktischen Beispielen erörtern werden.

Als Berechnungsgrundlage für die Pivot Punkte wird der Höchstkurs, der Tiefstkurs und der Schlusskurs des Vortages herangezogen. Der eigentliche Pivot Punkt des aktuellen Tages ist der Durchschnittswert des Vortages. Es gibt verschiedene Berechnungsmethoden für Pivot Punkte (eigener Artikel).

Ich favorisiere diesen nun folgenden Berechnungsweg und zeige ihn daher genauer auf. Dabei verwende ich das Drittel der Summe vom Höchststand (H), dem Tiefststand (L) und dem Schlusskurs (C) zur Berechnung mit folgender Formel:

Pivot Punkt (PP) = (High + Low + Close)/3

Anhand dieses Pivot Punktes (PP) lassen sich dann die Widerstands- (Resistance – R1,R2,R3) sowie die Unterstützungsniveaus (Support – S1,S2,S3) berechnen.

R2 = PP + High – Low

S1 = 2 * PP – High

S2 = PP – High – Low

Pivot Punkte im Trading: Zwei Praxis-Beispiele

Nimmt man sich die Zeit, die historischen Charts auszuwerten, wird man sehr schnell erkennen, dass die berechneten Punkte tatsächlich markante Widerstands- und Unterstützungsniveaus darstellen.

Für den Einsatz in der Praxis können somit mehrere Grundüberlegungen angestellt werden. Ein klassischer Ansatz basiert auf dem Chance – Risiko – Verhältnis (CRV).

Wenn wir davon ausgehen, dass die Widerstandsmarken R1, R2 und R3 tatsächlich als unüberwindbare Marke fungieren, besteht die Möglichkeit, unterhalb des berechneten Kursniveaus ein SELL – Limit am Markt zu platzieren. Erreicht der Markt einen der Widerstandsniveaus, wird diese Short-Order ausgelöst. Wir erwarten ein Abprallen an dieser Marke und somit eine Korrektur. Der Stop wird bei diesem Ansatz oberhalb des Widerstandsniveaus platziert. Der TakeProfit wird entsprechend des Risikos mindestens mit einem Verhältnis von 1:2 gewählt. Haben wir also ein Risiko von 10 Punkten (entspricht platziertem Stop), so sollte der Gewinn mindestens 20 Punkte betragen.

Beispiel Pivot Punkte Trading im Dax30: Scheitern am Widerstand

Pivot Punkte Schaubild DAX (German30)

Im oben aufgeführten Beispiel sehen wir die Short – Strategie im Dax30. Wie durch die beiden gelben Kreise ersichtlich ist, kämpft der Markt mit seiner Tages Pivot Linie. Das Scheitern an dieser Marke (siehe roter Pfeil), lässt uns eine Short-Order eröffnen, mit dem Ziel S1-Linie = Support Niveau. Der Stop wird mit 10 Punkten Risiko oberhalb der PP – Marke platziert. Der TakeProfit wird an der S1-Linie mit einer Gewinnerwartung von 30 Punkten platziert. Somit ergibt sich ein CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) von 1:3.

Beispiel Pivot Punkte Trading im EURUSD: Überwinden der Widerstände

In diesem Beispiel wird die Handelsstrategie andersherum genutzt. Wir setzen auf ein Überwinden der markanten Widerstandsmarken. In diesem Fall erwarten wir aufgrund der Stärke am Markt eine Fortsetzung der Kursbewegung in Richtung der nächsten Widerstandsmarke. In unserem Beispiel stellt der Ausbruch über die Pivot Tages Linie (PP) einen ersten Long – Einstieg (gelber Kreis) dar. Der Zielkurs für dieses Investment ist die R1 – Linie. Der Stop wird unterhalb der PP – Linie platziert. Auch hier wird das CRV im Verhältnis von mindestens 1:2 berücksichtigt.

Lokalisiert man so einen starken Aufwärtstrend, kann auch das Überwinden der R1 – Marke (grüner Kreis) als weiterer Einstieg genutzt werden. Auch hier wird mit dem Überwinden dieser Kursmarke eine BUY-Order platziert. Der Zielkurs ist in diesem Fall die R2 Marke – der STOP wird im Verhältnis von mindestens 1:2 unterhalb der R1 – Marke platziert.

Kritische Wertung und mein Nutzen der Pivot Punkte

Wie man an diesen Beispielen sehen kann, sind Pivot Punkte kein Hokuspokus. Vielmehr geben sie einem Trader vor allem im Intraday-Handel Orientierungsmarken vor, auf die er seine Strategie ausrichten kann. Ob er die Pivot Punkte als Ziel eines Trades, als Stopp-Level oder als Einstieg in einen neuen Trade nutzt, sei dabei dahingestellt. Fakt ist jedoch (wie bei vielen Dingen der Charttechnik): Wenn es viele Handelsakteure anwenden, funktioniert dies auch gut. Daher werde ich auch weiterhin Pivot Punkte im Trading nutzen.

In diesem Sinne einen erfolgreichen Handel für Sie,

Pivot Strategies for Forex Traders

For many years, traders and market makers have used pivot points to determine critical support and/or resistance levels. Pivots are also very popular in the forex market and can be an extremely useful tool for range-bound traders to identify points of entry and for trend traders and breakout traders to spot the key levels that need to be broken for a move to qualify as a breakout.

In this article, we’ll explain how pivot points are calculated, how they can be applied to the FX market, and how they can be combined with other indicators to develop other trading strategies.

Calculating Pivot Points

By definition, a pivot point is a point of rotation. The prices used to calculate the pivot point are the previous period’s high, low and closing prices for a security. These prices are usually taken from a stock’s daily charts, but the pivot point can also be calculated using information from hourly charts. Most traders prefer to take the pivots, as well as the support and resistance levels, off of the daily charts and then apply those to the intraday charts (i.e., hourly, every 30 minutes or every 15 minutes). If a pivot point is calculated using price information from a shorter timeframe, this tends to reduce its accuracy and significance.

The textbook calculation for a pivot point is as follows:

Central Pivot Point (P) = (High + Low + Close) / 3

Support and resistance levels are then calculated off of this pivot point, which are outlined in the formulas below.

  • First level support and resistance:

First Resistance (R1) = (2*P) – Low

First Support (S1) = (2*P) – High

  • The second level of support and resistance is calculated as follows:

Second Resistance (R2) = P + (R1-S1)

Second Support (S2) = P – (R1- S1)

Calculating two support and resistance levels is common practice, but it’s not unusual to derive a third support and resistance level as well. (Note: third-level support and resistances are a bit too esoteric to be useful for the purposes of trading strategies.) It’s also possible to delve deeper into pivot point analysis; for example, some traders go beyond the traditional support and resistance levels and also track the mid-point between each of those levels.

Applying Pivot Points to the FX Market

Generally speaking, the pivot point is seen as the primary support or resistance level. The following chart is a 30-minute chart of the currency pair GBP/USD with pivot levels calculated using the daily high, low and close prices.

Figure 1. This chart shows a common day in the FX market. The price of a major currency pair (GBP/USD) tends to fluctuate between the support and resistance levels identified by the pivot point calculation. The areas circled in the chart are good illustrations of the importance of a break above these levels.

The Significance of FX Market Opens in Pivot Points

There are three market opens in the FX market: the U.S. open, which occurs at approximately 8 a.m. EDT, the European open, which occurs at 2 A.M. EDT, and the Asian open which occurs at 7 P.M. EDT.

What we also see when trading pivots in the FX market is that the trading range for the session usually occurs between the pivot point and the first support and resistance levels because a multitude of traders play this range. In Figure 2 (below), a chart of the currency pair USD/JPY, you can see in the areas circled that prices initially stayed within the pivot point and the first resistance level with the pivot acting as support. Once the pivot was broken, prices moved lower and stayed predominately within the pivot and the first support zone.

Figure 2. This chart shows an example of the strength of the support and resistance calculated using the pivot calculations

One of the key points to understand when trading pivot points in the FX market is that breaks tend to occur around one of the market opens. The reason for this is the immediate influx of traders entering the market at the same time. These traders go into the office, take a look at how prices traded overnight and what data was released and then adjust their portfolios accordingly. During the quieter time periods, such as between the U.S. close (4 P.M. EDT) and the Asian open (7 P.M. EDT) (and sometimes even throughout the Asian session, which is the quietest trading session), prices may remain confined for hours between the pivot level and either the support or resistance level. This provides the perfect environment for range-bound traders.

Two Strategies Using Pivot Points

Many strategies can be developed using the pivot level as a base, but the accuracy of using pivot lines increases when Japanese candlestick formations can also be identified. For example, if prices traded below the central pivot (P) for most of the session and then rose above the pivot while simultaneously creating a reversal formation (such as a shooting star, Doji or hanging man), you could sell short in anticipation of the price resuming trading back below the pivot point.

A perfect example of this is shown in Figure 3 (below), a 30-minute USD/CHF chart. USD/CHF had remained range-bound between the first support zone and the pivot level for most of the Asian trading session. When Europe joined the market, traders began taking USD/CHF higher to break above the central pivot. Bulls lost control as the second candle became a Doji formation.

Prices then began to reverse back below the central pivot to spend the next six hours between the central pivot and the first support zone. Traders watching for this formation could have sold USD/CHF in the candle right after the doji formation to take advantage of at least 80 pips worth of profit between the pivot point and the first level of support.

Figure 3. This chart shows a pivot point being used in cooperation with a candlestick pattern to predict a trend reversal. Notice how the descent was stopped by the second support level.

Another strategy employed by traders is to look for prices to obey the pivot level, therefore validating the level as a solid support or resistance zone. In this type of strategy, you’re looking for the price to break the pivot level, reverse and then trend back towards the pivot level. If the price proceeds to drive through the pivot point, this is an indication that the pivot level is not very strong and is, therefore, less useful as a trading signal. However, if prices hesitate around that level or „validate“ it, then the pivot level is more significant and suggests that the move lower is an actual break, which indicates that there may be a continuation move.

The 15-minute GBP/CHF chart in Figure 4 (below) shows an example of prices „obeying“ the pivot line. For the most part, prices were first confined within the mid-point and pivot level. At the European open (2 A.M. EDT), GBP/CHF rallied and broke above the pivot level. Prices then retraced back to pivot level, held it and proceeded to rally once again. The level was tested once more right before the U.S. market open (7 A.M. EDT), at which point traders should have placed a buy order for GBP/CHF since the pivot level had already proved to be a significant support level. For those traders who employed that strategy, GBP/CHF bounced off the level and rallied once again.

Figure 4. This is an example of a currency pair „obeying“ the support and resistance identified by the pivot point calculation. These levels become more significant the more times the pair tries to break through.

The Bottom Line

Traders and market makers have been using pivot points for years to determine critical support and/or resistance levels. As the charts above have shown, pivots can be especially popular in the FX market since many currency pairs do tend to fluctuate between these levels. Range-bound traders will enter a buy order near identified levels of support and a sell order when the asset nears the upper resistance. Pivot points also enable trend and breakout traders to spot key levels that need to be broken for a move to qualify as a breakout. Furthermore, these technical indicators can be very useful when the market opens.

An excellent way for individual investors to become more attuned to market movements and make more educated transaction decisions comes from having an awareness of where these potential turning points are located. Given their ease of calculation, pivot points can also be incorporated into many trading strategies. The flexibility and relative simplicity of pivot points definitely make them a useful addition to your trading toolbox.

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